Grundstücksuche für Ökodorf, bitte um Hilfe

6 Antworten

Fernab von Kapitalismus? Geht eigentlich bei jedem Buschvolk... Da kannst die "Grundsteuer" auch mit Ziegen bezahlen, wenn es denn welche geben sollte... Ansonsten nehmen die gerne Frauen. ;)

Aber um so richtig autark sein zu können müsstet ihr euch in die unwirtlichen Gegenden dieses Planeten zurückziehen, wo der übliche Kapitalist sich ganz sicher nicht hin verirrt, weil der Profit im Vergleich zur Investition kaum messbar wäre...

Also ab in die Eiswüsten von Sibirien oder sowas. Da findet euch kein Steuereintreiber, weil es einfach zu kalt ist. XD

Das, was ihr sucht, ist das Paradies. Welches Grundstück hat schon 'ne eigene Quelle? Reicht nicht auch ein halbwegs sauberer Fluss oder See in der Nähe? Oder ist euch der Regen zu wenig?

Und soweit mir bekannt ist, kann man in Texas auf seinem Grundstück bauen, was immer man will. Ganz ohne Vorschriften behördlicher Natur was den Bau angeht... Hat da nicht mal einer ein Haus in Form einer Arche oder so gebaut? Oder war das ein Baumhaus? Irgendwas "unnormales" jedenfalls...

Ich würde deshalb ja auch gerne dorthin gehen, wenn ich nur wüsste, wie ich mit meiner Panikstörung den Ozean überqueren soll... XD

warehouse14

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Hahaha danke für die Antwort. :D Ja ich suche halt ein land das keine Grundsteuer will oder ähnliches....Sibirien hab ich ob dus glaubst oder nicht schon oft gehört in letzter zeit....manche meinten es sogar ernst :D Aber das wächst leider nichts. Das mit texas klingt cool.... tu es... für mich is amerika keine option weil es amerika ist. Hmm oder ozean... da kann valium helfen :D und ab in den flieger ;)

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Mit einer Quelle? Ja klar, warum nicht gleich mit einem eigenen Wasserwerk und das auch noch für geschenkt... 

Kommt erst mal in der Realität an, ansonsten wird das eine Bauchlandung. 

Autark zu sein bedeutet sich eigene Systeme zu erschaffen und sie zu erhalten. Das kostet natürlich Geld und je weniger man selber machen kann, desto teurer wird es. Können kann nicht durch Träumerei ersetzt werden, nur durch Geld. 

Ob sich so etwas überhaupt lohnt, bzw. kommunale Anschlüsse (Teilnahme an bestehenden Systemen) die günstigere Variante darstellen, hängt natürlich davon ab, wie groß die Gruppe ist, von der wir schreiben und von örtlichen Gegebenheiten. 

Die Kosten der Anlagen und ihrer Instandhaltungen muss die Gruppe wiederum dauerhaft erwirtschaften  und natürlich muss eine Rücklage vorhanden sein für eventuelle Zwischenfälle. Auch wenn ihr eine Lebensdauer von 25 Jahren für einen Brunnen und dessen Pumpe errechnet habt, kann der Brunnen vorzeitig versanden oder die Pumpe einen Defekt haben.

Nächstes großes Problem: Versicherungen. Entweder ihr habt sie, oder ihr braucht eigene Rücklagen für alle Eventualitäten. 

Wenn du mit einer Idee von wegen "autark" vorkommst, verlassen sich die anderen darauf, dass du dich darum kümmerst, dass sie auch durch Krankheit, Alter, Überschwemmung, Ernteausfall, Nachwuchs usw. nicht im Ruin landen/die Gemeinde verlassen müssen. Die Verantwortung musst du übernehmen oder die Idee ist schon im Ansatz bloß kindlicher Quatsch. 

In Deutschland werden immer wieder Bauernhöfe aufgegeben. So einen zu übernehmen, wäre der einfachste Anfang. Hier habt ihr Aufenthaltsrecht, kennt die Vorschriften und könnt mit den Behörden in eurer Muttersprache reden.

Schaut euch mal in Ostdeutschland um, dort gibt es bereits ein paar "Öko-Dörfer". Es soll dort auch alte Dörfer geben, die fast leer stehen, weil niemand mehr so weit draußen wohnen möchte. Die letzten Einwohner würden sich bestimmt darüber freuen, dass ihr die Gegend wiederbelebt.

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Guter Tipp.

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Das mit den Höfen klingt gut. Das mit anderen ökodorfern leider nicht. Hab mich da schon informiert. Und keins davon entspricht meinen bzw unseren vorstellungen. Die haben alle zu viele regeln u.ä. Aber das mit den höfen klingt genial :) Nur is deutschland da auch eben so ne sache. Rundfunkgebühren, grundsteuer (außer man besetzt es einfach) etc. der deutsche staat versucht halt sogar von leuten ohne geld geld zu erpressen. Wir wollen halt nur unsere ruhe. Basta. :)

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@ProjektAutark

aber das schau ich mir trotzdem mal näher an. Oder in irgendnem wald. einfach was aufbauen. Ich bin ansonsten leicht ratlos.

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@ProjektAutark

Oder eine Alm in den Alpen. Dort merkt es bestimmt lange keiner, wenn ihr die nach und nach zum Dorf ausbaut.

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@ProjektAutark

Das mit den Höfen klingt gut.

Ein Hof geht nicht unter, weil er gute Erträge abwirft und es sich lohnt dort Landwirtschaft zu betreiben. Selbst wenn dort der Nachwuchs fehlen sollte, haben solche Objekte immer sofort einen Käufer, überall auf der Welt, auch in Ostdeutschland.  Und günstig sind die nicht. 

Ein Hof geht unter, weil er die Kosten seines Betriebs, seiner Existenz und seines Erhalts nicht mehr durch Produktion decken kann. Solche Höfe will keiner, wer will schon für seine Vollzeitarbeit draufzahlen müssen? Solche Objekte stehen Jahre lang leer und kosten fast nichts. Anfangen kann man damit nichts, bis nicht viel. Ist es durch Wildwuchs verkrautet, kann man es immerhin als Ausgleichsfläche verkaufen. 

 

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@Fraganti

Die Höfe werfen keinen Gewinn ab. Aber der Fragesteller will ja gar keinen Gewinn erwirtschaften, sondern nur Subsistenz betreiben.

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@halbsowichtig

Die Höfe werfen keinen Gewinn ab.

Und das bedeutet, dass sie kontinuierlichen Geldzufluss aus anderen Geschäftseinnahmen brauchen, weil sie ansonsten nicht erhalten werden können.  

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@Fraganti

Oder es bedeutet lediglich, dass der Nachfolge-Bauer sich keinen modernen Luxus (Fernseher, Zweitwagen, Urlaubsreisen) leisten könnte, so dass niemand den Hof übernehmen möchte.

Wenn man auf alles nicht zwingend Nötige verzichtet, kann man durchaus noch davon leben.

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@halbsowichtig

Einen TV bekommst du gebraucht für 5€ oft sogar geschenkt. Wenn es dafür nicht reicht, wie willst du dir eine Wasserpumpe oder deren Ersatzteile leisten oder bloß eine Heugabel?

Zweitwagen... Glaubst du ernsthaft, so etwas sei teurer als Landmaschinen oder erst der Landmaschinenersatz in Form von Pferden und Ochsen? 

Lass mich raten, du hattest noch nie etwas mit der Landwirtschaft zu tun, nicht mal am Rande!

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Schau mal nach Grundstücken in Polen. Da kann man unter Umständen auch große Grundstücke für "nen Appel und ein Ei" bekommen und wahrscheinlich sind da die Vorschriften auch nicht so streng wie in Deutschland.

Aber insgesamt schon interessant, was Ihr da vorhabt. Und ganz witzig: Bei mir am Ort will eine Gruppe auch so etwas ähnliches machen, aber man will unbedingt bei uns in einem Randgebiet unserer Stadt, eventuell in unserem Landkreis so was durchziehen.

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Was tun mit waldgrunddstück?

Hallo bitte um kreative aber dennoch sinnvolle vorschläge....

Ich besitze ein kleines, gut ein ha grosses waldstück.
Bewirtschaftet wird, vielmehr wurde, es als hobby zur eigenen brennholzgewinnung, ein ertrag aus dem wald muss also weder jetzt noch in zukunft generiert werden.
Von der form annähernd quadratisch, leichte hanglage die letzten paar meter sehr starke hanglage. Dort begrenzt von einem kleinen bachlauf.

Der Borkenkäfer, sowie die letzten schweren stürme haben dazu geführt, dass nur noch am süd und nordrand ca. 20 jähriger bestand vorhanden ist. (Buchen tannen erlen fichten)
Der überaus grösste teil ist kahl da stehen nur noch 5-6 kiefern vereinzelt in der gegend rum.
Alles in allem ein sehr trauriger anblick.

Jetz stehe ich vor der frage: als mischwald aufforsten, oder.......?

Und beim „oder“ seid ihr im spiel!
Gibts was kreatives/ ungewöhnliches/naturnahes/verrücktes, was man mit dem gelände anfangen kann?
Legt los! Jeder ernstgemeinte vorschlag wird ernsthaft in erwägung gezogen, aber denkt dran es ist inmitten eines riesigen waldgebietes, und die lösung soll natürlich auch in die mitte eines solchen passen.
Danke für eure coolen ideen!!!

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