Grundstückssteuer bei vermieteten PKW Stellplätzen einer Wohneigentumsanlage

7 Antworten

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was ist denn unter Grundstückssteuer zu verstehen?? Ich kenne die Grundsteuer, aber jeder der eine Einheit hat bekommt den außerhalb der WEG an sich privat geschickt. Der Bescheid geht an denjenigen Eigentümer. Grundsteuer gehört nicht zu den Kosten der WEG. Somit würde das der Verwalter falsch machen.

Na ja, nicht ganz. Hier in Leipzig gibt es Entscheidungen der Gerichte (AG ubd LG), daß eine WEG die kompletten Kosten und Lasten des Grundstücks abzurechnen hat und dazu gehören ausdrücklich die Grundsteuern aller Wohnungen, so jedenfalls die Urteile, und weil die WEG an die Bescheide nicht herankommt, gibt es keine Abrechnung für die vermitenden ET gegenüber den Mietern und die ET haben heftigen Schaden.

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@schleudermaxe

die ET haben heftigen Schaden

jeder ET sollte doch in der Lage sein, aus seiner Hausgeldabrechnung eine Exel Datei zu machen und dazu dann die Grundsteuer einzufügen. So mach ich das zumindest, wenn ich den Fall habe.

Und die Gerichte müssen noch lernen.

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Sofern die Teilungserklärung hinsichtlich von Stellplätzen, die nur ein Sondernutzungsrecht, ähnlich wie die teilweise Gartennutzung, unter Ausschluß der übrigen Miteigentümer darstellen und nicht als Teileigentum im Grundbuch eingetragen sind, so entfallen darauf auch keine Hausgeldanteile. Aufschluß darüber gibt Ihnen Ihre Teilungserklärung.

Was bitte ist eine Grundstückssteuer? So etwas kenne ich in Deutschland nicht. Hier fällt allein an die rein wohnungsbezogene Grundsteuer und diesen Bescheid kommt der am 01.01. im Grundbuch eingeschriebene Eigentümer direkt vom Stadtsteueramt.

Sondereigentum am Dachboden erwerben?

Hallo liebe Mitglieder,

wir, noch ein recht junges Pärchen, wollen nach meinem beendeten Studium nun wieder zusammen ziehen. Zur Miete wohnen wollen wir nicht und ein Haus erst in ca. 2-3 Jahren gebaut werden. Deshalb möchten wir eine günstige ETW erwerben, diese erst selbst nutzen und später dann vermieten.

Wir haben auch schon eine Immobilie im Blick, die Besichtigung und vor allem die Bestandsaufnahme der vorgenommen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen (Baujahr 1956) stehen aber noch aus. Interessant ist die Immobilie für uns aus vier Gründen: 1. Dachgeschoss (ich bin sehr hellhörig) 2. sehr günstig auch für unser Nest (51 m²; 44 Tsd. sind aufgerufen- wollen 40 Tsd. bezahlen) 3. zentral gelegen 4. ein unausgebauter Dachboden befindet sich über der Wohnung.

Wir würden zur Kaufbedingung machen, dass der Verkäufer von sämtliche Eigentümer die Zustimmung für einen Dachausbau einholt. Dieser wird aktuell nur von einer der Partien (12 Stück) genutzt. Der zu erwerbende Anteil entspricht ca. 1/4 der gesamten Dachbodenfläche (Bodenfläche ca. 50 m²).

Meine Frage: wie würdet ihr vorgehen? Ich dachte daran ein schriftliches Einverständnis der Eigentümer zu verlangen und danach einen Notartermin (würden wir zahlen) zu vereinbaren. Das wird bei 12 Eigentümern sicherlich nicht ganz einfach, aber nun ja, man muss ja auch was tun. Müssen aber alle Eigentümer zur selben Zeit anwesend sein, oder kann ich auch zwei Termine einberaumen?

Und dann: Welche Summe haltet ihr für gerechtfertigt bzw. sollte ich bieten? Kurze Fakten: Makro: Einwohner: 25 Tsd, Oldenburg und Bremen (größere Städte) in 45-60 min erreichbar. Bahnanschluss. Industriestandort. Größe Stadt im Landkreis. Mikro: Seitenstraße einer gut befahrenen Straße (Verkehrslärm auf dem Balkon noch hörbar). Zentral. Normale Wohngegend. Immobilie: Bj: 1956, zmd. von außen einen dem Alter entsprechenden normalen Zustand. 12 Parteien. Zwei Erschließungskerne. Wohnung: 51 m², guter Zustand. Kaufpreis der Wohnung: 44 Tsd; 862 €/m² (Wohnung im EG einer baugleichen Immobilie: 33 Tsd. bei 45 m²; 733 €/m²)

Wir würden mit dem Ausbau automatisch das Dach dämmen und zusätzlich 5 Tsd bezahlen wollen. Haltet ihr unser Angebot/Vorstellungen für realistisch?

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Wer bezahlt den Schaden (Rohrverstopfung) in einer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus?

Wir sind ein Mehrfamilienhaus mit 6 Eigentumswohnungen und insgesamt 4 Eigentümer. Letztes Jahr ist in einer Wohnung im Kellerraum ein Rohr verstopft gewesen. Bei der Ursachenfindung kam auf einmal alles aus diesem Rohr hinaus und dieser eine Wohnraum war nun voll Fikalien. Der Eigentümer dieser Wohnung musste den Boden (Laminat usw.) erneuern. Laut seiner Aussage wird der Schaden weder von seiner Hausrat, noch Haftpflicht übernommen. Er wandte sich an die Hausverwaltung, aber auch die Gebäudeversicherung will nicht zahlen. Nun werden die Kosten einfach mal auf alle Eigentümer umgelegt. Ist das richtig? Ich bezahle doch nicht den Schaden in einer anderen Wohnung, oder?

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Nutzungsüberlassung Kfz an Ehefrau (nicht angestellt bei ihm)

Hallo,

mich beschäftigt Folgendes:

Ein Unternehmer (Einzelunternehmen) hat mehrere Fahrzeuge im Betriebsvermögen.

Ein PKW davon nutzt seine Ehefrau für die Fahrten zur Arbeit (sie ist aber in einer anderen Firma angestellt, nicht in der des Ehemannes).

Wenn sie seine Arbeitnehmerin bei ihm wäre, wäre das ja geldwerter Vorteil, der entsprechend zu versteuern wäre. Und die 1%-Regelung oder Fahrtenbuch käme zur Anwendung.

Die 1%-Regelung kommt unabhängigdavon zur Anwendung, da das Kfz ja privat genutzt wird.

Meine Frage nun: Darf die Ehefrau die Kilometerpauschale von 0,30 Cent je gefahrenen Kilometer ansetzen für die Fahrten von der Wohnung zur Arbeit, da für sie ja der PKW beruflich genutzt wird, um zur Arbeit zu kommen unabhängig davon, wer der Eigentümer ist und wie dieser das Kfz versteuert?

Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.

Vielen Dank vorab schon mal!

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Rücklagen Eigentumswohnung nach Verkauf soll neuer Eigentümer tragen!?!

Hallo,

ich habe im Jahr 2013 eine ETW gekauft die ich im November 2013 bezahlt habe. Leider habe ich nicht alle Kleinigkeiten beim Kauf genauestens überprüft (das war auch alles echt viel) und so fiel mir erst später auf das im Wirtschaftsplan 2014 keine Rücklage ausgewiesen war. Nun wurde mit Beschluss in 2014 der Eigentümergemeinschaft beschlossen für 2013 Rücklagen in Höhe von x € zu bilden was natürlich auf die ET nach WEA umgelegt wird und somit auch dem alten Eigentümer zeitanteilig belastet wurde, der somit eine Nachzahlung von knapp über y € zahlen müsste. Dieser ließ nun vom Anwalt schreiben, dass ich als neuer Eigentümer dafür hafte und diese zahlen muss. Meine Frage: 1. Ist es überhaupt rechtens keine Rücklagen im Wirtschaftsplan zu bilden? 2. Ist der Verkäufer im Recht? 3. Müsste ich dann wirklich seinen Anteil übernehmen oder müssten diese kosten von allen Eigentümern gemeinschaftlich (nach MEA) getragen werden.

Vielen Dank!

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Wer bezahlt für wiederholte absichtlich verursachte Wasserrohrbrüche in einem Mehrfamilienhaus?

Vor einem Jahre wurde ich Eigentümer in einem Mehrfamilienhaus, bestehend aus 24 Eigentumswohnungen die in zwei zusammenhängenden Gebäudeteilen untergebracht sind (2 x 12 Wohnungen).

In diesem Jahr gab es im einen Gebäudeteil, wie ich vor einem Monat zum erstenmal erfuhr, zum wiederholten Mal einen Wasserrohrbruch, da ein oder mehrere Mieter ihre Abfälle regelmäßig in der Toilette herunterspülen. So kommt es zu ca. vier mal jährlich zu Verstopfungen am Gemeinschaftseigentum. Mittlerweile übernimmt die Versicherung den Schaden nur noch mit Selbstbeteiligung der Hauseigentümer. Angeblich lässt sich nicht herausfinden, welche Mieter dafür verantwortlich sind.

In einer Wohnung in dem Gebäudeteil, in dem ständig Wasserschaden auftritt sind nun schon seit drei Wochen die Handwerker am Werk und haben bereits zwei Baucontainer mit herausgebrochenem Beton gefüllt.

Die Kosten für die Sanierung sollen soweit ich weiss auf alle Eigentümer umgelegt werden. Ist das richtig so, oder kann ich mich dagegen wehren ? Und wenn ja, wie ?

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