Grundstückskauf mit Haus zum Festpreis - wer zahlt Vermessungskosten?

8 Antworten

Lesen Sie aufmerksam, was sie in Ihrem Grundstückskaufvertrag hinsichtlich der Teilungsvermessungskosten und sonstiger Kosten und Gebühren alles so vereinbart und unterschrieben haben, dann kennen Sie die Antwort. Treffen Sie danach die Kosten der Vermessung nicht, widersprechen Sie unter Hinweis auf die vertraglich getroffenen Vereinbarungen der Zahlungsaufforderung als unbegründet. Leider kann ich den Vertag von hier aus nicht sehen!?!

Aus meiner Sicht müßte der Bauträger über die notwendigen Nebenkosten bei Abschluss informieren. Man kann von Euch - als Laien - nicht erwarten, dass Ihr wißt, welche Aufgaben mit der Errichtung des Hauses noch verbunden sind. Da ist auf jeden Fall ein Gespräch mit dem Bauträger notwendig. Gleichzeitig ist aus meiner Sicht der Vertrag im Gesamten zu prüfen, damit Ihr nicht noch über weitere "Überraschungen" stolpert. Da ist der Rat eines Fachanwaltes zu empfehlen. Das Thema "Baurecht" ist ein riesiges Feld und ich empfehle daher auch nur einen Anwalt zu empfehlen, der sich mehr oder weniger ausschließlich damit befaßt. Ich habe sehr zu meiner Zufriedenheit mit Herrn RA Düpmeier gearbietet. Der arbeitet in Köln und Düsseldorf. Wenn das nicht Nähe Eures Wohnortes sein sollte, müßt Ich bei Euch vor Ort schauen.

Teilweise wird auch vereinbart, dass der Erwerber die Kosten der Gebäudeeinmessung tragen soll. Die Gebäudeeinmessung ist nicht zu verwechseln mit den Kosten der Grundstücksvermessung, die regelmäßig im Zusammenhang mit der Parzellierung des Grundstücks entstehen. Diese sind selbstverständlich vom Verkäufer zu tragen.

http://www.ratgeber-bautraegerkauf.de/Bautraegervertrag/kaufpreis.html

Gefahrenstoffe auf Grundstück gefunden. Was soll ich tun?

Wir stehen kurz vor einem Grundstückskauf, ein Termin beim Notar ist bereits gemacht. Nun haben wir uns das Grundstück am Wochenende nochmal angesehen und haben einen großen Haufen von teerhaltiger Dachpappe gefunden. Da das Grundstück ziemlich bewachsen ist, war der echt gut versteckt. Auch durch Äste von Bäumen. Nun gingen natürlich die Alaramglocken an und wir haben zu viert weiter gesucht. Neben weiteren unzähligen Müll (Müll war uns bekannt, aber nun kommt mehr zum Vorscheinen), fanden wir einige Teile Asbest sowie eine kleine Tonne mit weißem Pulver drin. Außerdem eine rostige und zerbrochene Tonne. Solche typischen Tonnen, wo früher irgendwelche Flüssigkeiten waren.

Was würdet ihr tun? Vom Grundstück zurücktreten? Oder es nehmen, wenn die Eigentümer dei Gefahrenstoffe entsorgen? Die zerbrochene Tonne ist leer, ob das ins Erdrecih gegangen ist oder ob die vorher leer war wissen wir nicht. Das Grundstück liegt zwischen zwei Grundstücken und ist seit Jahren verlassen. Da war nie ein Haus oder so drauf. Einfach nur Wiese/Acker. Das haben Fremde anscheinend zum Abladen vpon Müll genommen. Da hinter dem Grundstück auch ein kleiner geheimer Weg lang führt, hat man das anscheinend auch ausgenutzt und seinen Müll dorthin geworfen.

Die Maklerin ist ja nun verpflichtet, den Fund von der Dachpappe und Asbest jedem neuen Interessenten unaufgefordet mitzuteilen. Die werden das Grundstück doch in dem Zustand nicht mehr los, wenn die das erzählt. Die Nachbarn sind darüber informieret und haben das auch gesehen. Was würdet ihr tun? Den Grundstückswert in diesem Zustand mal schätzen lassen von einem Profi? Und dann den Wert zum Kauf ansetzen?

Bei dem Grundstück handelt es sich übrigens um 2 kleinere Grundstück mit je einem Eigentümer. Also muss man sich mit 2 Eigentümer einigen + Maklerin. Schwierig.

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Grundstück heute kaufen - in 5 Jahren erst bauen?

Hallo,

ich möchte in ca. 4-5 Jahren ein Haus bauen und spare derzeit darauf hin. Nun schaue ich immer mal nebenbei nach Grundstücken im näheren Umkreis und bin heute auf eines gestoßen mit ca. 800qm für 70.000€ (Zwangsversteigerung), was echt günstig ist, da umliegende Grundstücke in der Nähe ansonsten schon über 150.000€ angeboten werden und gerade mal halb so groß sind. Die Lage ist eigentlich super, sehr gute Verkehrsanbindung, ruhige Lage, keine Mülldeponie oder sowas in der Nähe.

Der "Haken" an der Sache ist, dass sich auf dem Grundstück bereits ein Haus befindet (BJ 1970, ca. 120qm, 1 Etage, unterkellert, wahrscheinlich stark renovierungsbedürftig). Ohne das Haus gesehen zu haben tendiere ich dazu, es abzureißen und neu zu bauen. Ich habe mal etwas nachgefortscht: das Abreißen eines Hauses in dieser Größenordnung würde so um die 10.000-15.000€ betragen. Liegt man damit richtig? Welche Kostenfallen könnten hier noch liegen? Asbest?

Die eigentliche Frage ist aber: ich möchte ja erst in ca. 5 Jahren anfangen mit dem Hausbau, da ich derzeit noch nicht finanziell so weit bin. Es würde ggf. schon für das Grundstück reichen (mit kleinem Kredit).

Ist das wirklich ein Schnäppchen oder könnte hier eine Kostenfalle auf mich lauern? Worauf müsste ich ggf. besonders achten, bei so einem niedrigem Preis? Ist das empfehlenswert, schon so früh (5 Jahre vor dem Bau) ein Grundstück zu kaufen?

Wir wissen auf jeden Fall, dass wir in dieser Umgebung wohnen bleiben möchten. Selbst, wenn wir dann doch kein Haus bauen, würde das Grundstück doch nicht an Wert verlieren sondern ggf. noch dazugewinnen, oder nicht? In meiner Umgebung haben sich die Grundstückspreise in den letzten 4 Jahren immerhin fast verdoppelt.

Ich wäre euch für einen Rat oder ein paar Tips sehr dankbar :) VG

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Grundstück / Flurnummerteilung?

Hallo,

wir haben Interesse an einem Grundstück (ca. 4000 qm) bei uns im Ort (Bayern). Hierfür gibt es noch eine weitere Interessentin mit der wir dieses Grundstück nach der Erschließung geteilt hätten.

Nachdem vom Gemeinderat 2 Bauplätze genehmigt wurden (die nach der Erschließung entstehen würden), haben wir Kontakt zu dieser aufgenommen um dies zu besprechen. In diesem Telefonat kam heraus, dass sie das ganze Grundstück kaufen will und es in 3 ungleichen Stücken aufteilen will!! (sie 2 Teile, wir 1 Teil) und wir ca. dann ein 800 qm Grundstück hätten (was nach unseren vorherigen Gesprächen mit dem Bürgermeister, der uns gesagt hatte, dass dieses Grundstück in der Hälfte geteilt werden soll, damit eben 2 Bauplätze entstehen = pro Bauplatz ca. 2.000 qm) fast die Stimme verschlagen hat. Wenn wir das so nehmen würden, hätten wir kaum Garten bzw. die Breite des Grundstücks ist dann fast nicht mehr ausreichend um ein Haus draufzustellen, sprich sie hätte ein L-Grundstück und wir ein sch* Grundstück.

Noch zum Grundstück: Form ist Rechteckig und die Bebauungslinie liegt in der Waagerechten fast mittig.

Uns würde es nicht stören wenn Sie 200 qm mehr bekommt, aber so eine Aufteilung wollen wir nicht akzeptieren.

Unsere Frage ist nun, ob sie denn einfach das Grundstück in beliebig viele Flurnummern aufteilen kann oder ob es da Bestimmungen bzw. Vorlagen gibt wie ein Grundstück nach der Erschließung und Vorgaben vom Gemeinderat aufgeteilt werden muss.

Vielen Dank für Eure Antworten.

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