Grundstück wer hat recht?

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7 Antworten


Wirtschaftswege dienen dem Gemeingebrauch - jedoch nicht uneingeschränkt



Internetauszug:

Als Wirtschaftswege werden Feld-, Wald- und Wiesenwege unabhängig
von der Wegbefestigung bezeichnet, wenn sie überwiegend land- oder
fortwirtschaftlichen Zwecken dienen und keine überörtliche Bedeutung
haben. Jedoch werden Wirtschaftswege auch von Spaziergängern,
Hundehaltern, Joggern, Reitern usw. genutzt. Nach dem Gesetz soll es
auch jedem erlaubt sein, die Feld- und Waldflur auf den vorgesehenen
Wegen zu Erholungszwecken auf eigene Gefahr zu betreten. Das Befahren
mit Krafträdern, Mofas sowie Kraftwagen ist jedoch grundsätzlich
untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot ist der land- und
forstwirtschaftliche Verkehr, was in der Regel durch das Verkehrzeichen
260 StVO mit dem Zusatzschild „Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr
frei“ gekennzeichnet wird. Selbst wenn das entsprechende Verkehrszeichen
nicht angebracht ist, gilt dennoch nach dem Straßengesetz (§3 Abs. 2
Nr. 4) generell für alle Wirtschaftswege ein auf den land- und
forstwirtschaftlichen Verkehr beschränktes Nutzungsrecht. Ein Verstoß
gegen das Verkehrsverbot ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem
Bußgeld geahndet werden.
Die zunehmende Inanspruchnahme der Wege
birgt aber auch ein gewisses Konfliktpotenzial. Beispielsweise fühlt
sich der Erholungssuchende durch landwirtschaftliche Aktivitäten
beeinträchtigt, sei es, dass er Fahrzeugen ausweichen muss oder Staub
und Lärm ausgesetzt ist. Umgekehrt fühlt sich mancher Landwirt in seinem
Betriebsablauf beeinträchtigt, da er die Wege zeitweise nicht mehr
uneingeschränkt nutzen kann oder wegen anderer Wegnutzer seinen
Betriebsablauf drosseln muss. Zuletzt ärgert sich vielleicht der Jogger
über freilaufende Hunde oder über das Pferd, das plötzlich auf ihn
zukommt.
Auch wenn die land- und forstwirtschaftlichen
Wirtschaftswege ursprünglich, wie der Name bereits verrät, der
Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Nutzflächen dienen, sind
sie in der heutigen Zeit multifunktional und insbesondere aus der
Naherholung nicht mehr wegzudenken. Dass es dabei vor allem im Sommer zu
einer stärkeren Frequentierung der Wege kommt, versteht sich von
selbst.
Bei einer übermäßigen und unberechtigten Benutzung der
Wirtschaftswege werden jedoch nicht nur Flora und Fauna nachhaltig
gestört, sondern auch die landwirtschaftlichen und privaten Flächen
durch Ausweich- und Wendemanöver zerstört. Außerdem werden die Wege
durch Überbeanspruchung vorzeitig beschädigt und müssen außerplanmäßig
wieder hergestellt werden.
Wirtschaftswege müssen jedoch nicht so
angelegt und unterhalten werden, dass eine uneingeschränkte Nutzung
durch Fahrzeuge und Fahrräder gewährleistet ist. Die Anforderungen an
die Verkehrssicherungspflicht sind nach einem aktuellen Gerichtsurteil
deutlich geringer als für sonstige Straßen. Die Benutzer der Wege müssen
mit Unebenheiten, Schlaglöchern, Steinen und Baumwurzeln rechnen. In
Schadensfällen haftet der Wegeeigentümer bzw. Straßenbaulastträger
nicht.
All die genannten Aspekte sollten demnach die Nutzer land- und
forstwirtschaftlicher Wirtschaftswege bei ihren wirtschaftlichen oder
freizeittechnischen Unternehmungen in der Feld- und Waldflur
berücksichtigen. Nur eine gegenseitige Rücksichtnahme kann etwaige
Konflikte mindern und so zu einem positiven Miteinander in der
Wegenutzung beitragen.



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Sofern es sich nicht erkennbar um einen abgesperrten Weg mit einem ausdrücklichen Verbotsschild oder einer Schranke handelt, kann niemand erkennen, dass hier ein Anspruch auf die Unterlassung der Nutzung gegeüber Dritten besteht.

Im Übrigen stehen Feld- und Waldwege jedermann offen.

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Wenn die Wege zum Grundstück gehören, die Bauernsfrau. Wenn sie auf ihrem privaten Besitz nicht will, dass irgendwer rumspaziert (was ich durchaus verstehen kann, vor allem da man gegenüber Hundehaltern schnell Vorurteile bezüglich Hundekot haben kann), ist das durchaus ihr Recht, das zu verbieten. Sie kann, wenn sie will auch Schilder aufstellen und Schranken oder Tore, sodass nur mehr sie selbst durchkommen. Wäre alles rechtens.

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Kommentar von Maus3011
15.09.2016, 11:56

Ja aber es gibt Leute die lassen das Geschäft von den Hunden liegen ich finde so was nicht richtig ich habe immer was mit um es weg zu machen.

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Wenn es deren  Privatgrundstück ist- kann sie das schon verbieten.

Klar - musst du in Erfahrung bringen ob es sich wirklich um ein Privatgrundstück handelt.

Ich persönlich wollte auch nicht, dass ständig Leute (mit und ohne Hunden) bei mir auf dem Grundstück spazieren gehen.........

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Kommentar von Maus3011
15.09.2016, 11:53

ja aber das komme finde ich andere Leute die mit Hund jeden Tag da Lang gehen den wird nichts gesagt

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Dafür muss man erst mal in Erfahrung bringen, ob es sich wirklich um eine Privatstraße handelt.

Geh zum Bürgerbüro, Gemeindeamt. Die können dir sagen ob die Frau recht hat.

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Wenn sich der Weg auf dem Grund und Boden des Bauern befindet und es somit kein öffentlicher Weg ist,  hat er natürlich recht. Da gibts nix zu diskutieren.

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Kommentar von schelm1
15.09.2016, 11:49

Wie erkennt man die Nichtöffentlichkeit eines Weges, der weder mit einem Schild noch einer Schranke auf die Nichtöffenlichkeit hnweist? 

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Wenn das privater Grund ist, dann darfst du diesen ohne Erlaubnis nicht betreten.

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Kommentar von Maus3011
15.09.2016, 11:43

es geht ja eine richtige Strasse durch

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