Grundstück überbaut

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Na zuerst müßt ihr mal rausbekommen, wie es zu diesen 5cm kam. Der Nachbar darf nicht bis zur Grundstücksgrenze bauen. Er muß einen Mindestabstand einhalten. Wie groß der sein muß, steht im Bebauungsplan. Versehentlich gibt es nicht. Wenn bis zur Grundstücksgrenze gebaut werden soll, dann sollte dafür ein Vertrag aufgesetzt werden. Denn man weiß nie wie es kommt. Irgendwann zieht vielleicht mal ein anderer Nachbar ein, oder man will sein Haus verkaufen. Wenn ihr alles noch mal vermessen lassen wollt, so bezahlt ihr auch den Vermesser. Schaut doch mal in euren Vertrag. Wer hat das Grundstück vermessen, vor dem Kauf? Den würde ich mal befragen. Und ja, durch Duldung verjähren eure Ansprüche. Ich bin mir nicht sicher, glaube nach 5 Jahren.

Dass man nicht bis zur Grenze bauen darf, stimmt nicht pauschal. Es gibt durchaus Bebauungspläne, bei denen sogar genau das vorgeschrieben ist.

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Einigung, Vielleicht könnt Ihr die 5 cm einfach verkaufen und eine notariell beglaubigte Vereinbarung treffen

Du kannst die 5 cm an deinen Nachbarn verkaufen, wenn du dazu bereit bist. Die Kosten für die notariellen Akte und den Notar selbst sollte dann der Käufer tragen müssen. Wenn du nicht darauf verzichten willst, kannst du auch klagen. Im allerschlimmsten Fall müsste der Carport dann abgerissen werden, aber ich denke, es ist humaner und besser, einfach per Notar die 5 cm zu verkaufen.

Natürlich kann auch dein Nachbar sein Bauunternehmen verklagen. Ich weiß ja nicht, wer da für die Vermessung und den Bau verantwortlich war. DERJENIGE sollte jedoch alle Folgekosten zu tragen haben.

Das klingt nach nicht so friedlicher Lösung. Wenn ich dem die Vermessungskosten aufbrumme, ist das außerdem bestimmt teurer als die 5 cm.

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@Annikla200

Vermessen werden muss es auf jeden Fall. Es muss ja im Katasteramt eingetragen werden, dass die 5 cm jetzt ihm gehören, dafür muss ja erst einmal ein "neues Grundstück" beim Katasteramt registriert werden.

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