Grundstück nicht im Flächennutzungsplan

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8 Antworten

Dann muss erst einmal der Flächennutzungsplan geändert werden, das kann u.U. Jahre dauern. Wenn dann Bauland ausgwiesen wird, wird erst ein Bebauungsplan erstellt. Es geht sogar noch weiter an höhere Instanzen. So sind Deutsche Gesetze, einfach ätzend.

Örtliches Stadtplanungsamt und Bauamt ansprechen, nur von dort erhälst Du klare Antwort, was in Ort A zutrifft oder wie es dort gehandhabt wird muss nicht auch auf Ort B zutreffen. Alles andere ist reine Spekulation und Wichtigtuerei

Deine Frage lässt sich so nicht beantworten.

  1. Gibt es einen B-Plan ?
  2. Sind weitere Rechtsvorschriften vorhanden Erhaltungssatzung etc.?
  • wenn jedoch eine Bebauung im Flächennutzungsplan nicht vorgesehen ist, darf erst einmal auch nicht gebaut werden. (Kein Rot im Bereich der Überlandleitung im F-Plan). Jedoch kann in diesem alle sehr gut eine Abrundungssatzung greifem BauGB §34(4)3, die nach Beschluss durch Gemeinderat eben dieses doch erlaubt.

Vorgehensweise von Dir: in Gespräch mit dem Stadtplanungsamtsleiter suchen. Er ntscheidet meist in Wirklichkeit über solche Satzungen.

  1. Auch wenn planungsrechtliche Voraussetzungen (Festsetzungen im Flächennutzungsplan und Bebauungsplan) nicht vorliegen, können manchmal in solchen Fällen sogenannte Arrondierungen durchgeführt werden. Dies bedeutet eine an sich auf der Hand liegende Ergänzung des bebauten Siedlungsbereiches. Oft wird diese Möglichkeit bei halbinselförmig eingeschlossenen Bereichen oder vergleichbaren Situationen durchgeführt. Flächennutzungsplan wird ergänzt, B-Plan gemacht. Dauert 1 bis 2 Jahre, dann kannst du den Bauantrag stellen.

  2. Möglicherweise kann auch nach § 34 BauGB(Baugesetzbuch) ein Bauvorhaben genehmigt werden ohne die langwierigen Änderungen des Flächennutzungsplans usw. (wie oben geschildert), wenn es sich nicht (!) um ein Grundstück im Außenbereich nach § 35 BauGB handelt (also innerhalb des im Zusammenhang bebauten Bereiches liegt). Wenn die Örtlichkeit diese Möglichkeit zulässt, und die Bauaufsicht im Vorfeld eine Genehmigung signalisiert, dann wird direkt der Bauantrag gestellt. (Ev. wenn Situation nicht ganz eindeutig, wird eine Bauvoranfrage gestellt: skizzenhafte Darstellung des Bauvorhabens, geringe Gebühr der Bauaufsicht von einigen Hundert Euro.)

Ergebnis interessiert mich, gib mir Nachricht, was aus Sache wird!

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Hallo, leider muß ich meinem Vorgänger Recht geben. Ein Gespräch mit dem Stadtplaner suchen und auf eine positive Entscheidung hoffen. . . . Ich hatte einen ähnlichen Fall und habe bis jetzt noch kein Baurecht erhalten.

Anscheinend werden Paragraphen und Verordnungen immer so beschlossen, das die Bauaufsichtsbehörde diese auslegen kann, wie SIE möchte.

Oder wies jemand einen erfolgreichen Weg. . . . .?

Das Gebiet ist ringsum bebaut.

Allerdings kann ich die Waldgrenze ebenfalls von 30m nicht ganz einhalten....

Wenn das Grundstück ringsum bebaut ist, verstehe ich jetzt nicht, wie es sein kann, das da eine Waldgrenze eingehalten werden soll. Die Stromleitung kannst du austragen lassen(ging bei mir auch). Das Problem ist wohl eher die Verwaltung(Stadtplaner) zu überzeugen. Oder man baut nach §35. Vielleicht findet sich ein USER, der uns hier seine Erfahrung mitteilen kann.

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Ist dieses Gebiet Bauland? Dann sehe ich keinen Grund, warum es nicht bebaut werden kann

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