Grundsteuer um 3200% gestiegen?

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2 Antworten

Nachdem das Haus in 2013 gebaut wurde, kann (!!) diese Steigerung sehr wohl möglich sein ...

Grund:

bis zur Fertigstellung des Gebäudes gilt das Grundstück als unbebaut. Hierdurch ist der Einheitswert i.d.R. verschwindend gering.

Erst mit Fertigstellung wird der Einheitswert für ein bebautes Grundstück festgestellt, dies geschieht zum nächsten 01.01. nach Fertigstellung.

aufgrund der genannten Werte in der Fragestellung ist es ein Mehrfamilienhaus, wodurch der Einheitswert entsprechend hoch sein müßte

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Kommentar von axoni
22.03.2016, 19:09

Das klingt auf jeden Fall plausibel

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Muss ein Fehler sein . Ich frage mich aber noch warum Ihr Grundsteuer für Mietwohnung zählt ??? Habt ihr das in Mietvertrag ?

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Kommentar von fannn
22.03.2016, 19:34

Nebenkostenabrechnung: Grundsteuer zählt zu den umlagefähigen Nebenkosten

Insgesamt führt der Gesetzgeber 17 Nebenkostenarten
an, die auf Mieter umgelegt werden können. An erster Stelle werden die
laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks genannt. Dabei wird
explizit darauf hingewiesen, dass hierzu die Grundsteuer zählt.
Dementsprechend kann in der Nebenkostenabrechnung die Grundsteuer
angesetzt werden. Doch auch wenn es sich bei der Grundsteuer
grundsätzlich um eine umlagefähige Nebenkostenart handelt, ist die
Umlage auf den Mieter im Einzelfall davon abhängig, ob dies vereinbart
wurde. Dabei sollte die Bezeichnung „Grundsteuer“ bestenfalls
ausdrücklich im Mietvertrag genannt werden. Allerdings ist es laut einem
Urteil des Bundesgerichtshofs auch ausreichend, wenn die umlegbaren
Nebenkosten als eindeutig bestimmbar bezeichnet werden, beispielsweise
durch einen Verweis auf § 2 BetrKV.

Quelle: immobilienscout24.de

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Kommentar von wurzlsepp668
22.03.2016, 19:57

in bisher allen Mietverträgen, die ich gesehen habe, war die Grundsteuer bei den abrechnungsfähigen Nebenkosten dabei ......

die wenigsten Vermieter legen die Grundsteuer nicht um ......


P.S.

und es ist KEIN Fehler ...

siehe meine Antwort ...


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