Grundsicherung und Untermiete

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn ihre Freundin selbst keine Transferleistungen bezieht, können sie dort zur Untermiete wohnen. Das hat keine Auswirkung auf ihre Bezüge. Selbstverständlich müssen Sie ihren Plan vorher mit ihrer Sachbearbeiter-/in besprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erkundige dich beim Sozialamt, wie die das werten. Da du sie als Freundin bezeichnest, könnte es gut sein, dass man das als Bedarfsgemeinschaft sieht. Ich wundere mich, dass du wieder zur Untermiete wohnen willst und nicht das Bestreben hast, eine eigene, kleine Wohnung zu beziehen. Wenn du keine Möbel hast, so kann man doch heute durch Sozialläden einiges an Gebrauchtem auffüllen. Du begibtst dich wieder in die Lage, dass du "von heute auf morgen" ausziehen musst. Man wird nicht jünger, denn bei einer Untermiete hast du überhaupt keinen Kündigungsschutz und bist auf den guten Willen der Mieter angewiesen. Überlege dir das in Ruhe. Es gibt doch sicher auch preiswerte Sozialwohnungen, wo das Sozialamt die Miete übernimmt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da du bisher schon zur Untermiete gewohnt hast und in diesem gehobenen Alter (zumindest in der Annahme) eine Paarbildung zur Bedarfsgemeinschaft unwahrscheinlich ist....

Da müsste das Amt schon einiges an Klimmzügen machen um euch dies zu unterstellen. Wobei ich es mir schon vorstellen kann. Also alles mit Vertrag und Trennung der Räume.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Yentl51
02.09.2013, 12:36

Eine Trennung der Räume ist bei der Altersicherung überhaupt nicht notwendig. Das Vermögen der Freundin darf nicht angegriffen werden, das ist ganz anders als bei Hartz IV.

0

Wie schon hier geantwortet: Schließ mit Deiner Freundin einen schriftlichen Untermietvertrag ab - und alles läuft wie zuvor.

Den Umzug und das neue Untermietverhältnis musst Du Dir vom Amt genehmigen lassen - was ja kein Problem sein dürfte, denn Du musst ja aus der jetzigen Wohnung ausziehen.

Sogar wenn kein Untermietverhältnis bestehen würde, wäret Ihr nicht automatisch eine Bedarfsgemeinschaft. Die trifft nämlich nur dann zu, wenn die Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft füreinander einstehen würden. Also wenn Deine Freundin Schulden machen würde, Du dafür auch geradestehen würdest. - Um mehr zu diesem Thema zu erfahren, lies dies:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarfsgemeinschaft

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schließ einen Mietvertrag oder Untermietvertrag ab, Ihr seid keine Bedarfsgemeinschaft. Ich habe das mal bei einer Mitarbeiterin der ARGE nachgefragt, weil mein Partner und ich auch so leben. Die hat mir dann gesagt, dass wir sogar trotz Partnerschaft keine Bedarfsgemeinschaft sind und das Vermögen des Partners unangetastet bleibt und nciht mal angegeben werden muss. Gegenfrage - falls Du privat versichert warst, zahlt das Amt jetzt auch Deine Krankenversicherung zusätzlich zur Grundsicherung ? Das ist nämlich etwas, was MIR niemand beantworten konnte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ursusmaritimus
30.08.2013, 17:00

das mit der privaten KV würde ich jetzt als unwürdig empfinden. Das dürfte in der Regel bei Selbstständigen zutreffen welche es "versäumt" haben ihre Rente zu sichern und während der Selbstständigkeit das Hohelied der Eigenverpflichtung gesungen haben.

0
Kommentar von Lyrebirdy
31.08.2013, 18:54

Danke für die Antwort. Ich war nicht privat versichert. Bin immer noch bei der AOK mit ca.40€ Eigenanteil, sonst Zuzahlungsfrei, versichert. (Der AOK-Anteil wird direkt vom Grundsicherungsamt an die KK überwiesen = von meiner Grundsicherung abgezogen)

1

Was möchtest Du wissen?