Grundrente, wie seht ihr das?

12 Antworten

Das mit der Grundrente hört sich ja zunächst mal klug und vernünftig an:

"Bekommen soll die Grundrente, wer weniger als 80 Prozent Beiträge gezahlt hat als ein Durchschnittsverdiener, aber mehr als 30 Prozent. Für diesen Personenkreis wird die Rentenleistung verdoppelt - allerdings höchstens auf 80 Prozent der Durchschnittsleistung und maximal für 35 Beitragsjahre."

Schon bei diesem Satz sollte man aber gleich mal anfangen zu denken, was das eigentlich bedeutet.

  • aus 30 % werden 60 %
  • aus 40 % werden 80 %
  • aus 50 % werden 80 %
  • aus 60 % werden 80 %
  • aus 70 % werden 80 %
  • aus 80 % werden 80 %

Das bedeutet, das läuft am Ende für den betreffenden Personenkreis doch auf eine Einheitsrente hinaus, jedenfalls was den Zuschlag anbelangt, der aber nur auf Grundlage von diesen 35 Beitragsjahre berechnet wird. Hat jemand länger gearbeitet, also z.B. 40 Jahren, so bleiben für den Zuschlag 5 Jahre dann unberücksichtigt.

In meinen Augen ist das aber der Einstieg in den sozialistischen Umbau unseres Rentensystems, denn was Heil da (obwohl derzeit nur von 14 % der Wähler getragen) da durchsetzen konnte, ist sehr leicht noch ausbaubar, wenn das einmal verankert ist. Man könnte die nötigen Jahren z.B. auf 25 herabsetzen und das Ganze schon bei 20 % oder auch bei 0 % beginnen lassen. Die Kuh ist keinesweg vom Eis, sondern jetzt erst richtig drin.

Dieses Grundrentenbedürfnis ist aber überhaupt erst entstanden durch die massive Ausweitung des Niedriglohnsektors durch SPD und Grüne im Rahmen der Agenda 2010 (Minijobs, Zeitarbeits, Berfristung, Niedriglohn), was schon einen massiven Umbau des Arbeitsmarktes darstellte, den wir bis heute noch nicht los sind. Ganz im Gegenteil! Der Niedriglohnsektor wird vor allem gespeist durch die "Zumutbarkeitsregeln" bei Hartz IV und die SPD denkt nicht mal im Traum daran, hier etwas zu ändern!

Nun bekommt dieser (politisch geförderte) Niedriglohnsektor auch noch in Form von Heils Grundrente einen festen Unterbau, der den Sektor noch weiter sozusagen von unten zementiert.

Wer diese SPD-Ideologie nun gut findet, ja, der ist bei den Sozen ganz genau richtig!

Mache einen Doppelklick auf den Begriff "Grundrente", dann das Markierte Wort rechtsklicken und mit dem Browser auf die Suche gehen.

Öffne dann diverse links und lies dir die Beiträge dort durch, die der Parteien, der Finanzseiten und auch eventuelle Blogs - die letzteren sind (meistens) Kritisch, damit bekommst du dann so viel Material dass du bestimmt 2-3 Seiten schreiben könntest mit Pro / Kontra und deinen eigenen Ansichten wie man es im einzelnen Beurteilen sollte, der Rest liegt an dir: Extrem ausführlich oder einfach "nur" eine Gegenüberstellung :)

ist mal wieder so nen typischer holz-move.

anstatt die echten probleme mit innovativen lösungen anzugehen, die der wirtschaft und der gesellschaft gut tun, belastet man wieder den bundeshaushalt für etwas viel zu kompliziertes, das natürlich wie immer relativ wirkungslos ist.

seit jahrzehnten machen politiker nur trippelschritte und die gesellschaft geht den bach runter.

die grundrente ist ein tropfen auf den heißen stein, völlig wirkungsarm und absurd. aber jeder politiker stellt sich mit stolz geschwellter brust hin und tut so, als hätte er irgendwas relevantes vollbracht. einfach widerlich.

grundrente ist schon ok,nur wenn einer nach 45 arbeitsjahren auch nicht mehr bekommt wie der der grundrente bezieht ist es ungerecht.denn der grundrentenbezieher bekommt für weniger arbeit gleich viel rente

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