Ich bin grundlos depressiv. Wo finde ich Hilfe?

Support

Liebe/r DrNotme,

es ist schwierig Dir einen passenden Rat zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Wir möchten Dir aber sagen, dass Selbstmord keine Lösung ist, egal in welcher Situation Du Dich befindest.

Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein.

Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüße

Eva vom gutefrage-Support

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo DrNotme,

niemand ist wirklich grundlos depressiv! Es mag Gründe für Deine Depression geben, die Dir einfach nicht bewusst sind. Eine Depression ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Sie zu unbehandelt zu lassen ist sehr riskant, da eine schwere Depression nicht einfach wieder von selbst abklingt. In manchen Fällen kann der Hausarzt weiterhelfen, vielleicht ist es aber auch nötig, einen Spezialisten heranzuziehen. Oft ist es ja so, dass man Rat von verschiedenen Seiten bekommt. Wichtig ist, sich zu vergewissern, ob der Rat aus einer zuverlässigen Quelle stammt. Falls Du eine Therapie machst, dann könnten Dich mangelnde Erfolge dazu veranlassen, diese abzubrechen. Vielleicht hast Du das Gefühl, die Therapie bringe nichts. Denke daran, dass der Erfolg einer Behandlung nur dann gewährleistet ist, wenn eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient besteht. Sei Dir auch darüber im Klaren, dass eine plötzliche Unterbrechung einer medizinischen Behandlung ohne Rücksprache mit dem Arzt schwere, ja lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann.

Hier findest Du eine Hotline, bei der Du Dich über die zur Verfügung stehenden Anlaufstellen informieren kannst: 0800 – 3344533. Die Sprechzeiten sind:

Mo, Die, Do: 13.00-17.00 Uhr
Mi, Fr: 08.30-12.30 Uhr.

 Du kannst Dich auch in dringenden Fällen an den psychiatrischen Dienst in dem nächstgelegenen Krankenhaus wenden, der rund um die Uhr besetzt ist. Auch muss Dich die Akutpsychiatrie des für Deinen Wohnort zuständigen Krankenhauses innerhalb kürzester Zeit aufzunehmen. Falls Du Dich einweisen lassen möchtest, kannst Du Dich an Deinen Hausarzt wenden, der sich darum kümmern wird.

Ich möchte Dich auch noch auf die Hilfe aufmerksam machen, die uns die Bibel gibt. Obwohl die Bibel kein medizinisches Fachbuch ist, so ist doch ihr Autor, derjenige, der uns erschaffen hat und über die menschliche Natur am besten Bescheid weiß. Die Bibel gibt denen, die depressiv sind, Rat und spricht ihnen Mut zu. Gott ist denen, die ihm dienen und niedergeschlagen sind so nahe, als sei er direkt bei "den Zerschlagenen und Bedrückten, um den Geist der Bedrückten wiederaufleben zu lassen und das Herz der Zerschlagenen neu zu beleben" (Jesaja, Kapitel 57:15, Einheitsübersetzung).

Ist es nicht sehr tröstend, zu wissen, dass Gott schwermütigen Personen so nahe ist? Ich weiß zwar nicht, ob Du an Gott glaubst, doch viele haben in einer ähnlichen Situation die Erfahrung gemacht, dass Ihnen ein inniges Verhältnis zu Gott geholfen hat, Ihre Depressionen zu überwinden. So kann es z. B. auch große Erleichterung bringen, seine innersten Gedanken und Gefühle Gott im Gebet anzuvertrauen. Du kannst sicher sein, dass sie nicht ins Leere gehen werden, denn Gott wird in der Bibel "Hörer des Gebets" genannt (Psalm 65:2)

Wenngleich der Weg aus einer Depression nicht unbedingt einfach ist, und man auch nicht von heute auf morgen wieder gesund wird, besteht dennoch die Aussicht auf Besserung und Heilung. Sei nicht all zu sehr verzweifelt, sondern versuche wieder neuen Mut zu schöpfen! Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Weg aus Deiner Situation findest und allmählich wieder Glück und Freude empfinden kannst!

LG Philipp




Ja, Hilfe musst du dir suchen. Frage deinen Hausarzt, ob er einen guten Psychiater kennt. Von denen halte ich im Schnitt mehr als von Psychologen.
Oft fehlt einfach auch ein Botenstoff im Gehirn. Mit einem kleinen "Anschub" kommen viele Leute irgendwann wieder in die richtige Spur.
Meiner Schwester ging es auch einmal sehr schlecht. Ihr haben die richtigen Antidepressiva geholfen. Sie machen nicht abhängig (wie viele Leute oft irrtümlich meinen) und können für eine gewisse Zeit eine Stütze sein.
Meiner Schwester geht es seit Jahren schon wieder gut und sie braucht heute keine Tabletten mehr.

Lass dir auf jeden Fall helfen!

Depressionen haben meistens keinen konkreten Auslöser. Sie sind das Resultat eines gestörten Hirnstoffwechsels. Dies nennt man auch endogene Depression (endogen bedeutet soviel wie von innen heraus). Der Gegenpart stellt die sogenannt reaktive Depression dar (reaktiv = reagierend auf ein bestimmtes Erlebnis).

Wie du dir hilfe suchst ist im Prinzip relativ einfach:

  1. Gehe zu deinem Hausarzt und erkläre Ihm deine Symptome. Dieser wird dich an eine Fachperson bzw. einen Facharzt für Psychiatrie (Psychiater) oder Psychologen überweisen. Zuvor wird er dir warscheinlich Blut abnehmen um ausschliessen zu können, dass es sich nicht um eine Schilddrüsendysfunktion handelt.
  2. Je nach Versicherungstarif kannst du auch direkt zu einem Psychiater oder Psychologen.
  3. Die Fachperson wird mit dir diverse Tests durchführen um eine Diagnose zu erhalten. Die Erstabklärung beruht meist auf dem internationalen Diagnoseverzeichnis ICD-10. Erhärtet sich der Verdacht auf eine Depression werden zusätzliche Fragebögen wie z.B. den BDI-II oder die Hamiltion-Skala angewendet.

Ist eine Diagnose mal definitiv, beginnt die Behandlung. Die Diagnosekriteren nach dem ICD-10 findest du übrigens hier: http://deprimed.de/depressionen/

Die Behandlung beinhaltet auf jeden Fall eine Psychotherapie. Eine Psychotherapie (wenn man sie richtig macht) ist ein hoch effektives Verfahren. Das Problem ist, dass es oft Monate, wenn nicht Jahre dauert bis sie wirkt.

Bei schwereren Depressionen kommen auch Medikamente zum Einsatz, allen voran Antidepressiva der SSRI und SSNRI-Klasse. Diese wirken bereits innert 2-4 Wochen, haben dafür jedoch auch mehrere Nachteile. Einer ist z.B., dass man die Tabletten täglich nehmen muss (also nicht nur bei Bedarf). Des weiteren wirken sie nicht bei allen gleich gut und sind besonders zu Beginn der Einnahme mit starken Nebenwirkungen verbunden. Hier findest du eine Übersicht über alle bei Depressionen angewendeten Medikamenten: http://deprimed.de/home/

Der erste Schritt zur Besserung ist also der Gang zum Arzt oder Psychologen...

Depressiv; aber nicht zugeben!:(

Hallo Liebe unser,

ich wieder mal.. Ich lese oft 'bin ich depressiv?' mich Schockt es, alle fragen sich ob sie depressiv sind oder so, meine beste freundin sagt immer ich bin depressiv und das es wieder wird und sie mir hilft.. aber ich maul sie deswegen immer an und sag 'nein ich bin nicht depressiv! mir gehts gut! ich bin gesund' lauter so sachen.. und sie ist/war selbst depressiv und sie ist auch immer für mich da und ich für sie.. aber ich habe angst das ich ihr damit weh tu oder sie belaste wenn ich dauernt von meinen problemen rede obwohl ich es nicht will.. ich hasse mich dafür, ich hasse mich für das was ich bin, ich seh kein sinn in meinem leben, ich denke auch oft an den tot und so.. hab auch schon depressionstest gemacht und da kam 83 raus, aber ich will einfach nicht zugeben das ich wahrscheinlich doch depressiv bin und ich hilfe brauche aber ich fühl mich bei allen so unverstanden und es tut weh.. das mir alle was aufzwingen was ich nicht möchte oder ich abends im bett liege und nicht schlafen kann weil ich schatten sehe oder leute in meinem zimmer stehen und ich nicht erkennen kann wer es ist, mir macht das ziemlich angst und deswegen zwing ich mich meistens immer wach zu bleiben und mit dem rücken zur wand schlafe.. Wenn ich aber mal meine bauch seite zur wand habe, bekomm ich immer das bild im kopf das mich jemand mit nehm messer erstechen will und es mir in die brust rammt oder so... Meine familie weiß das ich mich geritzt habe und meine Mutter war auch depressiv und hat sich geritzt und war psychatrie sie hat auch oft selbstmord versuche gemacht und hat uns tagelang alleine zuhause gelassen, ich war auch zwei monate psychachtrie und habe davor schon eine frage gestellt... ich leide jetzt schon ziemlich lange unter depressionen obwohl es mir sehr schwer fällt es zuzugeben weil ich immer denke, wenn es nicht so ist belüge ich viele andere menschen und sage deshalb immer ich bin nicht depressiv und ja, ich will nicht lügen, ich bin so kurz davor meine gedanken in die tat umzusetzen weil ich nichts wert bin und mich eh keiner mehr braucht.. ich wollte euch fragen wie ich es mir selbst zu geben kann das ich depressiv bin ? ich will meine freundin deswegen nicht mehr so schimpfen... wir hatten auch schon paar mal streit wegen sowas.. :/

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Eine Sache, die nicht dabei steht und die sie nicht weiß, die einzige, da ich mich sehr dafür schäme, ist, dass ich seit mehr als einem Jahr eine Essstörung habe. Anfangs war es Magersucht, da ich mich runterhungerte, mehrere Wochen gar nichts mehr aß und eine Menge Sport trieb. Das führte dazu, dass ich eines morgens aufwachte und mir so schlecht war, aber keinen Hunger hatte, das Gefühl kenne ich schon lange nicht mehr, ich konnte nicht einmal mehr aufstehen und wollte schlafen, bekam dann aber Angst und habe etwas gegessen. Seitdem lasse ich es nicht so weit kommen, ich esse täglich etwas, mache kaum Sport, aber kann nicht normal essen. Je nach Gefühlslage mal mehr, mal weniger; deshalb habe ich auch starke Gewichtsschwankungen, bin aber aktuell, möchte ich wetten, im Normalbereicht. Auf die Waage traue ich mich nicht, es interessiert mich nicht und ich habe Angst, dass es zu viel sein könnte.
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