Grundlegendes zu Sherlock Homes?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ok, du weißt, dass das eigentlich eine Buchfigur, erfunden von Arthur Conan Doyle, war? Sie entstand im 19. Jahrhundert und die Handlung spielte auch immer ungefähr zu der Zeit, zu der die jeweilige Geschichte geschrieben wurde. Doyle hat über Holmes 4 Romane und 56 Kurzgeschichten verfasst.

Heute hat Holmes vor allem durch die BBC Serie ein Revival erlebt, in der Benedict Cumberbatch und Martin Freeman Holmes und Dr. Watson spielen. Letzterer ist ein Kriegsveteran, der auf der Suche nach einer Wohnung und einem Mitbewohner durch Zufall auf Holmes stößt. In der Folge wird er zu dessen "Helfer", der, insbesondere in den Büchern, mehr ein Sidekick als ein wichtiger Charakter ist. Allerdings stellt er sowohl in der Serie als auch in den Büchern den Erzähler da, was bedeutet, dass man Holmes' Schlussfolgerungen nur versteht, wenn er sie selbst erklärt.

Zur Handlung kopiere ich einen Abschnitt des Wikipedia-Artikels:

Sherlock Holmes lebt in der Baker Street 221b, London, einer damals fiktiven Adresse, da zu Conan Doyles Zeit die Baker Street
nur bis zur Nr. 85 durchnummeriert war; die Stelle, an der die Baker
Street 221b heute läge (sie wurde 1930 verlängert), wäre zur Zeit der
Sherlock-Holmes-Geschichten die Upper Baker Street gewesen. Dort
beginnen oft die Geschichten mit Rat suchenden Klienten, die von Holmes’
besonderen Fähigkeiten gehört haben und den Detektiv aufsuchen, um ihn
um Hilfe zu bitten. Sherlock Holmes arbeitet als „beratender Detektiv“ (im Original: consulting detective),
das heißt, er beschäftigt sich mit Mysterien, die von Privatklienten an
ihn herangetragen werden. Holmes sieht sich damit als Ergänzung oder
Alternative zum police detective (deutsch Kriminalpolizist). Mitunter bittet auch die staatliche Polizei (z. B. in Gestalt des Inspektors Lestrade von Scotland Yard)
um Holmes’ Unterstützung. Der Detektiv kommt dabei stets durch
ungewöhnliche Schlussfolgerungen und innovative Deduktionen zum
richtigen Täterprofil und Motiv und widerlegt damit meist die
Ermittlungsergebnisse der Polizei.

Manchmal wird Holmes durch Watsons Neuigkeiten aus der Londoner
Gesellschaft oder die Zeitungslektüre selbst auf für ihn interessante
Geschehnisse aufmerksam und nimmt ohne Auftrag die Ermittlung auf oder
mischt sich in die Arbeit der Polizei ein. Als „letzte Instanz“ greift
er häufig in dem Moment ein, wenn anderen die Klärung der Situation
geradezu unmöglich erscheint. Die Aufklärungsarbeit des Detektivs steht
im Mittelpunkt der Geschichten, die sich nicht alle mit der
Verbrechensbekämpfung befassen: Laut Doyles eigener Schätzung ist in
etwa einem Viertel der Geschichten gar kein Verbrechen begangen worden.

Dankeschön! :)

0

Was möchtest Du wissen?