Grundlegende Fragen zum Thema Hund?

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6 Antworten

Darf ich dich mal fragen , was du mit dem Hund machst, wenn du in 1-2 Jahren fertig Bist mit der Schule? Dann gehst du doch bestimmt studieren oder machst eine Ausbildung, was oftmals einen Ortswechsel mit sich bringt. Was wird dann aus der Fellnase? Bei Vollzeitarbeitenden Leuten, finde ich es nicht ok wenn das Tier 8-9 Stunden alleine ist. 

Anständige Züchter geben ihre Welpen zwischen der 8-12 Lebenswoche ab. Sie sollen gechipt, entwurmt sein und gut sozialisiert werden. Dazu muss man sich aber den Züchter vor Ort anschauen, wie wachsen die Welpen auf , wie souverän und seriös beantworten Züchter die Fragen der neuen Halter. Was geben Sie den Haltern noch mit auf den Weg? Hat man ein komisches Bauchgefühl, sollte man davon ablassen. Ich habe 6 Monate gebraucht um meinen jetzigen Hund zu finden. Habe mir 3 Züchter abgeschaut und mich auf Anhieb mit einer super verstanden. Dann war die Wurfankündigung und ich habe vom Deckakt bis hin zur Abgabe alles verfolgen können. 

Man kauft nicht voreilig oder auf Hau Ruck , so nach dem Motto "ich muss sofort einen Hund haben" sondern mit verstand. Auch wenn die Welpen , wenn man vor Ort ist noch so süß sind. 

Zu den Anschaffungskosten:

•Anschaffung RasseHund 1000 Euro aufwärts 
•Tierheimhund zwischen 200-400 Euro
•Erstausstattung 100-150 Euro --Leine, Geschirr, Halsband, Näpfe, Schleppleine, Spielzeug, Hundebett, Pflegeartikel {Zeckenzange, Bürsten , Kämme, Krallenschere) 
(Da sind natürlich keine Grenzen gesetzt, es gibt billiges und teueres Hundezubehör)
•Hundehaftplichtversicherung (ein muss) ca 4-6 Euro monatlich
•Hundeschule 30-50 Euro monatlich (dringend zu empfehlen, wenn man sehr unerfahren ist)
•Jährliche Tierarztkosten (impfen) um die 60-90 Euro
•Futter je nach Größe und was ob TF,NF oder Rohfütterung 30-50 Euro 
•tierärztliche Untersuchung (z.b der Hund Tritt in eine Glasscherbe, hat Milben, Flöhe)  kann mehrere hundert Euro kosten, nähen , Narkose, Medikamente, Nachbehandlungskosten usw.
•eine unverhoffte Not Op kann viele hundert Euro kosten sogar bis mehrere 1000 Euros (man sollte auch die Voruntersuchung mit einberechnen um eine Diagnose feststellen zu können) 
Hund muss in Narkose gelegt werden, Röntgen, MRT, Ultraschall , Durchführungskosten, Narkosemittel, dann OP Kosten, Nachsorgeuntersuchungen, evtl. Physiotherapie usw. 
Das kann richtig teuer werden, es gibt aber auch OP Versicherungen für Hunde ,Kosten im Monat um die 50 Euro. Pech ist nur wenn der Hund 5-6 Jahre gesund ist, und du eben 600 Euro jährlich zahlst.
Auch sollte man damit rechnen der Hund kann auch an Sachen Erkranken wie Epilepsie oder Arthose wo er täglich Medikamente benötigt, die auch sehr teuer sind. Muss nicht sein aber kann passieren. 
Also mein Australian Shepherd Rüde 24 kg kostet mich ca.156 Euro im Monat 
•Hundehaftpflichtversicherung 6 €
•Futter 45-50 €
•Hundeschule 50 €
•OP Schutz versicherung + Tierkrankenschutz 50 €+
•Hundesteuer 100 € im Jahr. (Variieren aber die Steuersätze von Stadt und Gemeinde

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Kommentar von KingWof
01.08.2016, 12:22

Danke für die Ausführliche Antwort. Bezüglich deiner Frage, es werden alle 4 Familienmitglieder für den Hund da sein, und wenn es im Wohle des Hundes ist würde er, falls ich wegziehe, bei meinen Eltern bleiben, auch wenn mir das sehr schwer fallen würde.

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wenn du jetzt 17 bsit wirst du bald mit der schule fertig sein. dh. eine ausbildung bzw. ein studium beginnen. in dieser zeit hat man meist nicht die zeit fuer einen hund -schon gar nicht fuer einen welpen, denn das ist ein 24 stunden job in der anfangszeit.

das alleine-sein-koennen muessen hunde in winzigen schritten erlernen -laenger als 4 stunden regelmaessig sollte es nicht sein.

eine welpen aus guter zucht erhaeltst ud ueber den oestreiches dachverband der hundezuechter. der hund muss einen sstammbaum nach FCI-standard haben.

welpen kann man ab der 8 woche abgeben, sinnvoll ist es aber den welpen noch bis zur 10-12 woche bei seiner hundemutter zu lassen -weil hunde von ihren muettern noch sehr viel lernen.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
01.08.2016, 11:59

welpen kann man ab der 8 woche abgeben, sinnvoll ist es aber den welpen noch bis zur 10-12 woche bei seiner hundemutter zu lassen -weil hunde von ihren muettern noch sehr viel lernen.

Die wichtigsten Grundlagen gibt die Mutter dem Welpen bereits mit der 7. Woche auf den Weg. Es gibt NICHTS was der Welpe nicht auch zusammen mit dem neuen Besitzer lernen könnte. 

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Kommentar von miriamkelzer
01.08.2016, 13:02

An Admiral Schlag-mich-tot: anstatt hier jedem deine Meinung aufdrücken zu wollen könntest du ja mal eine hilfreiche Antwort an den Fragesteller geben. Den Hund so früh wie möglich abzugeben ist reine profitsache. Je schneller die Welpen aus dem Haus sind, desto billiger.

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Probleme bei reinrassigen Hunden ist die Überzüchtung und die damit einhergehenden Krankheiten, wie Taubheit, Blindheit Hüftdisplasie (weiß nicht ob's so geschrieben wird).
Wenn es ein gesunder reinrassiger Hund sein soll, musst Du SEHR tief ins Portemonnaie greifen. Des Weiteren platzen Tierheime aus allen Nähten.
Einen guten Züchter erkennst Du daran, dass Du ihn/sie besuchen kannst und ordentliche, hygienische Standards herrschen. In D gibt es, meines Wissens, auch Vereine für Züchter. In mindestens einem, sollte die Person vertreten sein. Und vllt Kontaktdaten zu anderen Käufern, wenn der Datenschutz da mitspielt.
Aber ein gesunder Mischling ist genauso toll. Meinen Labby Mix hab ich aus dem Tierheim und die wiederum hatten ihn von Animal Rescue aus Bulgarien. Und mit 1 Jahr ist er immer noch jung genug.
Dennoch wünsche ich Dir bei Deinem Plan alles Gute.
P.S.: für den Tierheim Hund haben wir damals 300 Euro Schutzgebühr bezahlt, dafür war er gechipt, entwurmt, geimpft und kastriert

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Hast du dir auch Gedanken über die nächsten 10 Jahre gemacht? Mag ja sein, dass du jetzt genug Zeit hast, aber du bist ja nicht für immer Schüler.

Einen reinrassigen golden kriegst du beim Züchter. Der Züchter sollte anerkannt sein und kein vermehrer (da gibt es nen bestimmten Verein oder so, aber ich weiß grad den Namen nicht, aber sicherlich wird jemand dazu was schreiben). Von einem seriösen Züchter wirst du dann auch nicht übers Ohr gehauen. Rechne mit 1000€ aufwärts an Anschaffungskosten.

In Deutschland habe ich bisher für ne wurmkur (alle drei Monate) 15-20€ bezahlt, für eine Impfung Ca 50€, aber die Preise variieren. Wie teuer das chipen ist weiß ich leider nicht, da wir das bei meinem Hund nicht machen mussten. Er war schon gechipt. Dann brauchst du noch was gegen Ungeziefer, da bezahle ich so pro Quartal nochmal 20€. Auch am Futter solltest du nicht sparen! Erkundige dich über artgerechte Fütterung und schonmal als Tipp: pedigree und so gut wie jedes Trockenfutter sind für die Tonne! Ich persönlich bezahle für das Futter wenig, weil meine Familie mit einem Metzger befreundet ist und er uns immer Fleisch für den Hund schenkt. Er kriegt bisschen Trockenfutter und ansonsten kriegt er frisches essen.
Dann solltest du immer einberechnen, dass dein Hund krank werden könnte.

Den Welpen solltest du erst ab 10 Wochen kriegen. Manche geben die Welpen auch mit 8 Wochen ab, aber das ist nicht besonders gut für den Welpen.
Auf die schnelle wirst du nur einen Welpen finden, wenn ein Züchter gerade einen Wurf hat, doch meist werden die Welpen schon vor der Geburt reserviert, also kann es sein, dass es was länger dauert, bis du einen Welpen kriegst.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
01.08.2016, 08:36

Den Welpen solltest du erst ab 10 Wochen kriegen. Manche geben die Welpen auch mit 8 Wochen ab, aber das ist nicht besonders gut für den Welpen. 

Das ist kompletter Unsinn. In Österreich als auch in Deutschland dürfen die Welpen bereits mit der 8. Woche abgegeben werden. Der Welpe sollte ich würde sogar so weit gehen muss bereits ab der 8. Woche den Weg zum neuen Halter finden. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen wo dies nicht so empfohlen wird. Es gibt in der Regeln KEINEN Grund die Welpen später abzugeben. Dafür sehr viele Gründe den Welpen bereits ab der 8. Woche zu bekommen. Jede einzelne Woche ist so dermaßen wichtig für die Entwicklung des Welpen. Eben weil in den ersten Wochen der Welpe so dermaßen Aufnahmefähig ist wie nie wieder. 

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Kommentar von miriamkelzer
01.08.2016, 09:03

Mindestens genauso viele Gründe gibt es auch dagegen. Empfohlen werden 10 Wochen. Kannst dich ja mal informieren

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Also unseren Goldie haben wir sehr spontan gekauft wir hatten immer mal wieder nach einem Zweithund geguckt und direkt beim ersten Treffen zugesagt und mitgenommen. Sie ist vom Züchter und war da schon 12 Wochen alt. (Ich weiß gerade nicht sicher welche Impfungen usw. sie schon hatte).
Vor 10 Wochen haben wir uns dann einen Border Collie geholt. Mit 8 Wochen. Er hatte schon Wurmkur usw.

Wie alt muss der Welpe also sein? Das ist denke ich unterschiedlich. Unsere Große war länger beim Züchter (allerdings schon 2 Wochen von der Mutter getrennt). Beim Kleinen hat der Tierarzt entschieden, dass die Kleinen dringend abgesetzt werden müssen. Für die Mutter war es nur noch ein einziger Stress und so konnten wir ihn schon 2 Wochen früher holen.

Du solltest aber darauf achten, dass sie nicht noch früher abgegeben werden. Der Welpe könnte dadurch Schaden tragen! Außerdem ist das Spielen mit seinen Geschwistern wichtig für seine Entwicklung.

! Ich persönlich würde dir übrigens von s.g. Welpenspieln abraten !
Das hat den einfachen Grund, dass unterschiedlich alte Hunde aufeinander losgelassen werden und keiner wirklich sagen können ob sie spielen oder schon 'kämpfen' Auch davon kann der Hund später Schaden tragen. zB verängstigt es ihn.

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Hallo,

Ich bin auch 17 Jahre alt und habe eine acht Monate alte Hündin. Sie war sozusagen eine art Spontankauf, obwohl ich sie nicht als Kauf bezeichnen würde sowas passt nicht zu einem Lebewesen. Ich habe mich an einem Tag für sie entschieden und sie am nächsten Tag abgeholt. Da war mein Mädchen schon fast vier Monate alt.

Ich habe sie von einer Züchterin sie ist über geblieben da sie einen Zuchtfehler hat. Ich konnte mir meine Maus nur holen da ich die Unterstützung meiner Eltern hatte und ich bin gelernte Tierpflegerin, habe einen Job wo ich sie jeden Tag mitnehmen kann. Außerdem bin ich mit hunden aufgewachsen.

Ich kann mir die kleine (41kg) nicht mehr aus meinem Leben wegdenken. Sie war schon mit auf Urlaub und da sie einen tollen Charakter hat und alle Lebewesen liebt habe ich vor mit ihr eine Therapiehundeausbildung zu machen. 

Ich lebe wie du in einer Bergigen Gegend, allerdings in der Steiermark und so habe ich immer die Möglichkeit lange Spaziergängen zu machen, die anderen Familienhunde  (ca.45kg) immer dabei.

Überlege mal kannst du deinem Hund so etwas in der Art bieten? Urlaub,Spaziergänge, Job... hast du genug Geld ein Hund und alles was dazugehört ist teuer. 

Ein guter Züchter lässt die Welpen Chipen und die erste Impfung haben sie auch schon. Sie dir bei dem Züchter auf jeden Fall die Mutter an. Sieht sie gesund aus glänzen die Augen, dass Fell. Kosten: 1000-1500 

Bitte achte darauf dass der Welpe mindestens 12 Monate alt ist wenn du ihn Abholst. Bei einem Guten Züchter darfst du ihn schon davor besuchen damit er sich an dich gewöhnt.

LG

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
01.08.2016, 08:38

Bitte achte darauf dass der Welpe mindestens 12 Monate alt ist wenn du ihn Abholst. Bei einem Guten Züchter darfst du ihn schon davor besuchen damit er sich an dich gewöhnt. 

Das ist kompletter Unsinn. An anderer Stelle sind es 10 Wochen. Wiederum an anderer Stelle sind es dann 10-12 Wochen. Daran merkt man wie willkürlich diese Zahl ist. In Österreich als auch in Deutschland dürfen die Welpen bereits mit der 8. Woche abgegeben werden. Der Welpe sollte ich würde sogar so weit gehen muss bereits ab der 8. Woche den Weg zum neuen Halter finden. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen wo dies nicht so empfohlen wird. Es gibt in der Regeln KEINEN Grund die Welpen später abzugeben. Dafür sehr viele Gründe den Welpen bereits ab der 8. Woche zu bekommen. Jede einzelne Woche ist so dermaßen wichtig für die Entwicklung des Welpen. Eben weil in den ersten Wochen der Welpe so dermaßen Aufnahmefähig ist wie nie wieder.

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