Grundlagen für Tonstudioneulinge

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3 Antworten

Hi,

Um gute Musik zu machen und gute Mixe zu erzielen muß man kein Physikprofessor oder ein Atomphysiker sein. Für gute Musik ist als erstes die eigene Kreativität gefragt, es ist alles erlaubt was gut klingt unabhängig von Regeln. Die Mixingpraxis ist zwar sehr komplex und breit gefächert, jedoch nicht unmöglich zu erlernen. Der Rest kommt mit der Übung und der Erfahrung. Ich habe selbst viele Bücher zu dem Thema gelesen und sie alle haben eines gemeinsam. Sie geben vor leicht verständlich zu sein, was sie in Wirklichkeit jedoch nicht sind. Jeder der Autoren fängt früher oder später damit an mit Begriffen um sich zu werfen, die jeden der auf diesen Zug erst kürzlich aufgesprungen ist, verwirren und erschlagen. Es gibt beim Abmischen Schritte die sich immer und immer wieder wiederholen, andere wiederum müssen jedes mal auf das Audiomaterial optimiert und überdacht werden. deshalb gibt es nicht den "optimalen" Weg und keine "goldene Regel" zum abmischen. Das beste Buch was ich für einsteiger gelesen habe und absolut empfehlen kann ist "Homerecording" von Carsten Kaiser BHV Verlag ca. 750 Seiten stark und kostet knapp 20 €. Aus diesem Grund arbeite ich seit einigen Wochen an meinem eigenen Buch welches es später als openbook kostenlos geben wird. Das dauert aber noch eine ganze Weile. Mein Anspruch ist es ein Buch zu schaffen welches mein Wissen aus über 20 Jahre Erfahrung in der Musikproduktion mit dem PC einfach, praxisnah und ohne mathematische Formeln erklären wird. Da dieses Thema relativ umfangreich ist, ist es nicht möglich es in wneigen Zeilen oder Tips zu erklären. Als erstes würde ich Dir aber Folgende Videos und Tutorials nahelegen:

delamar.de/video-tutorials/

delamar.de/tutorials/

musotalk.de/video/audio-workshop-mixing-praxis-tutorial/

musotalk.de/video/cubase-tutorials-recording-mixing-und-mastering-mit-cubase/

musotalk.de/video/cubase-praxis-mixing-1/

musotalk.de/video/club-music-production-tutorial/

musotalk.de/video/club-music-production-vol2-video-tutorial/

Diese Tutorials sollten Dich ein Stück weiterbringen.

Gruß Marek

MAGIX Samplitude X Pro User

TheStone 27.01.2013, 23:22

Das, was du sagst, gilt vielleicht für gewisse sparten der Popmusik. Wenns jedoch darum geht, Instrumente so Originalgetreu wie möglich aufzunehmen, oder die Raumakkustik exakt abzubilden, oder auch nur, eine Aufnahme wirklich räumlich klingen zu lassen, halte ich ein detailiertes Wissen über Akustik und darüber, was Mikrophone, Regelverstärker, Filter, etc. wirklich tun für unabdingbar.

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Funatyc 28.01.2013, 00:01
@TheStone

Stimmt schon, wer Instrumente Samplen möchte, Messungen durchführen möchte, und deshalb den Raum akustisch optimieren will, oder Mastering auf hohem Niveau betreiben will, und eine optimale Abhörsituation schaffen will, kommt natürlich um Formeln und Berechnungen sowie Messtechnik nicht drum herum, keine Frage. Die Fragestellung geht ja tendenziell mehr in Richtung des richtigen Abmischens in den eigenen 4 Wänden. Hier wird kaum jemand das Geld, aufbringen wollen, und vielleicht auch können um den Raum für eine optimale Abhörsituation umzubauen. Und hier reichen schon einfache Schritte um zu sehr guten Ergebnissen zu kommen, ohne Physik studieren zu müssen. Es gibt einige namhafte Produzenten die Welthits auf einem Kopfhörer abgemischt haben. Natürlich möchte ich dieses Thema Akustik nicht für unwichtig erklären, denn so ist es ja nicht, ein Anfänger der schnell und unkompliziert Erfolge mit einer guten Qualität erzielen will, muß nicht erst Physik studiert haben um einen Raum "trocken" zu bekommen und die Abhöre so aufstellen, dass er die die Stereoposition gut beurteilen kann. Man kann aber auch damit anfangen ihm zu erklären was stehende Wellen, Raummoden, Raumresonanzen, Kammfiltereffekte sind. Da hat er erst einmal viel was er lesen kann, was er eventuell nicht ganz versteht und Musik hat er noch keine gemacht. Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich das Thema Musikmachen immer mehr zu einer Wissenschaft entwickelt, je mehr Studiowissen in Zeitungsartikeln veröffentlicht wird, nur das Musikmachen bleibt auf der Strecke nach dem Motto " Ich kann heute nichts aufnehmen, weil noch kein Diffusor an der wand hängt". Keine frage Tontechnik, Akustik usw. sind ganz spannende Welten aber ich finde das man es sich manchmal auch etwas leichter machen kann, und vielleicht auch sollte.

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TheStone 28.01.2013, 00:29
@Funatyc

Im Gegenteil: Seit sich jeder zumindest Einsteigerequipment zum Mischen leisten kann, beobachte ich eher, dass die Qualität, auch im professionellen Bereich, nachlässt, eben weil man nicht mehr so viel Wert auf die physikalischen Grundlagen legt. (im Übrigen halte ich es für WEIT übertrieben von "Physikstudium" zu sprechen (und für das Erzeugen einer unnötigen Aversion bei jemandem, der sich gerade neu damit beschäftigen will...). Die Physik, die nötig ist, um die Grundlegenden akustischen Phänomene und auch die Funktionsweise des Equipments erklären zu können, lernt man eigentlich im Physikunterricht an der Schule... .

Übrigens ist akustik nicht nur essenziell, um einen Aufnahmeraum, oder einen Raum für die Tonregie zu planen, sondern auch, um Samples oder per closed-mic aufgenommenen Spuren beim Mischen Leben einzuhauchen: Wie setz ich einen Halleffekt ein, um eine realistische Raumsimulation zu erhalten? Wie bekomm ich Instrumente nicht nur im Mix lauter, sondern auch "näher heran"? Wie kann ich durch Simulation einer MS-Stereophonie die Stereobasis verkleinern? Wie kann ich die Fantomschallquellen durch den Einsatz von Laufzeitunterschieden noch präziser ortbar machen? Wo liegen bei den Einzelnen Instrumenten die charakteristischen Frequenzen? (Stichwort: Formanten und Obertonreihe), Wieso hat eine Aufnahme mit Mikrophon nah an der Schallquelle einen unnatürlich großen Dynamikumfang und wie bekomme ich den wieder weg, ohne jedoch die Dynamik zu stark zu komprimieren? Wie entstehen Phasenauslöschungen und was mach ich dagegen?, etc. pp.

Das sind alles Fragen, die sich nur mit Physik vernünftig klären lassen und Details, durch die sich eine professionelle von einer Laienhaften Produktion unterscheidet. (und alles, was ich bezüglich Raumklang aufgezählt hat, lässt sich nicht per Kopfhörer kontrollieren, es sei denn, die Aufnahme soll hinterher nur per Kopfhörer funktionieren.)

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Funatyc 28.01.2013, 00:41
@TheStone

Ich will doch keine Aversionen wecken. Muss es wirklich das Ziel eines jeden Musikers sein ein Tontechniker, Tonmeister, Toningineur, Mesteringengineer zu werden? Dazu gibt es Leute wie Dich, die etwas davon verstehen, eventuell ,ein professionelles Studio und das notwendige Wissen haben, um einem Mix die schöne Wärme einzuhauchen.

Wir deuten die Fragestellung einfach anders, oder ich habe sie falsch verstanden.

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TheStone 28.01.2013, 00:50
@Funatyc

Natürlich muss nicht jeder Musiker auch gleichzeitig professioneller Tontechniker seint. So wie ich die Frage verstanden hab, geht es aber dem Fragesteller eben nicht mehr darum, einen "Demomix" zu machen, der gerade gut genug ist, zu zeigen, worauf er musikalisch mit seinem Stück hinaus will, sondern die "Kleinigkeiten" zu lernen, die seine Arbeit von der Arbeit von Aufnahmen "etablierter Künstler" unterscheidet.

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HubertusKW 31.01.2013, 04:42
@Funatyc

Du schreibst, Funatyc, "Es gibt einige namhafte Produzenten die Welthits auf einem Kopfhörer abgemischt haben."

Nein, ganz bestimmt nicht. Zwischendurch ist es ok, mit einem Kopfhörer. Aber der Endmix muss zwingend über eine kalibrierte Abhöranlage erfolgen.

Eine Endabmischung per Headphone ist nicht möglich.

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Duhden 29.01.2013, 11:20

und was ist wenn ein Orchester, also Klassik, abgenommen werden soll? Wie sollte man dann vorgehen?

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Funatyc 29.01.2013, 18:08
@Duhden

Auf was genau zielt deine Frage ab? Was an den bisherigen Ausführungen, verhindert die Aufnahme von Klassik? Du kannst eine gute Klassikaufnahem mit 3 Zoom-Recordern durchführen. Die Aufnahmen ist nach der Bearbeitung für den Privatgebrauch als Erinnerung an eine Freilichtbühne ein wahrer Hörgenuss, für Nichtaudophile. Und jetzt mal was anderes. Seit wann werden bedeutende Orchester nicht in professionellen Studios mit High-End Equipment von gelernten Tontechnikern, Toningineuren, Mix- und Masteringengineern aufgenommen? Welcher Semiprofi oder gar Homerecordler hat das Potenzial und das nötige Equipment dazu? Alleine die Anzahl an Audiospuren und die nötige Konsole und Mikrophonen sprengt das Budget von "Otto" um ein zig faches. Was ist also deine Frage noch mal?

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Ulaanbaatar 29.01.2013, 19:47
@Funatyc

Ein Orchester (Klassik) wird nicht im Nahbereich aufgenommen. Es genügt ein hochwertiges ORTF-Mikrofon. Evtl. noch Groß-AB für Außen, und maximal ein Stützmikrofon für Harfe oder erste und zweite Streicher.

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TheStone 31.01.2013, 05:17
@Ulaanbaatar

Das ist eine Möglichkeit. Decca Tree mit Groß AB und zusätzlich Stützen für jede Sektion, für die Satzführer und für die Solisten wäre eine Andere...

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Wenn du dich ernsthaft mit Tontechnik beschäftigen willst, kommst du um die Grundlagen der Akkustik nicht herum. Nimm das einfach als Motivation, dich mit der dahinterliegenden Physik zu beschäftigen. Das ist keine Zauberei, das packst auch du... ;)

MisterR 27.01.2013, 22:13

Naja gerade die Physik ist ja das Problem.

Kannst du mir auch sagen zu was genau das ganze gehört und wo ich es nachlesen kann?

Danke

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TheStone 27.01.2013, 23:12
@MisterR

Hauptsächlich brauchst du Akustik und ein wenig Elektrotechnik.

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MisterR 27.01.2013, 23:45
@TheStone

Ok, welcher Teil der Elektrotechnik? Weil das ist ja schon ein breit gefächertes Feld...

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TheStone 28.01.2013, 00:09
@MisterR

Du solltest genug von Elektromagnetismus verstehen, um erklären zu können, wie ein Lautsprecher, bzw. ein dynamisches Mikrophon oder ein elektromagnetischer Tonabnehmer entsteht. Außerdem den Unterschied zwischen gleichstrom und Wechselstrom verstehen, verstehen, auf welche Art Signale in Kabeln übertragen werden, etc.

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Funatyc 28.01.2013, 00:19
@TheStone

Und alleine die Tatsache, dass er erklären kann, was Gleichstrom und Wechselstrom funktioniert oder welche magische Kraft die Membrane bewegt, führt dazu dass er besser abmischen kann oder bessere Musik machen kann? Vielleicht kann er dann besser verstehen was ein DC-Offset ist, aber bessere Musik und bessere Mixe kann er immer noch nicht machen.

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TheStone 28.01.2013, 00:38
@Funatyc

"Und alleine die Tatsache, dass er erklären kann, was Gleichstrom und Wechselstrom funktioniert oder welche magische Kraft die Membrane bewegt, führt dazu dass er besser abmischen kann oder bessere Musik machen kann?" Nein, das hab ich auch nicht behauptet. Es führt erstmal dazu, dass er Brummschleifen vermeiden kann, weiss, wan er bei Aufnahmen besser symetrische Kabel benutzt und wann es egal ist, versteht, was eine Phasenauslöschung ist und wie man die vermeidet, kann Schlüsse ziehen, wann ein dynamisches, ein Kodensator- oder ein Bändchenmikrophon angebracht ist, wie MS Stereophonie funktioniert und wie man sie simulieren kann um die Stereobasis zu verbreitern, etc. Und das ist doch schonmal was... ;)

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Funatyc 28.01.2013, 00:43
@TheStone

Ach komm...., da muß er aber schon noch etwas mehr lesen als nur AC/DC ;))

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Funatyc 28.01.2013, 00:48
@Funatyc

Nach unserem Diskurs über Latenz, in dem ich letztlich Recht hatte;), habe ich Dich etwas unterschätzt. Ich sehe aber, dass ich es mit einem echten Profi zu tun habe. Das ist schön, und es freut mich.

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TheStone 28.01.2013, 00:53
@Funatyc

Ich hab bis heute noch keinen Audiointerface hersteller gesehen, der mit Zero Latency Monitoring was anderes, als den internen Monitorweg im Interface ohne Umweg in den Rechner und wieder raus, meint. ;)

Aber trotzdem danke. :)

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MisterR 28.01.2013, 01:05
@Funatyc

Also, ich weiß nicht ob das der passende Platz für die Antwort ist, denn sie geht an euch beide.

Erstmal danke für die ganzen Beiträge. @ Funatyc: Die Tutorials werde ich mir anschauen :)

@ TheStone: Kann man bei dir ein Praktikum machen? ^^

Ich denke ihr habt beide Recht und beide die Fragestellung für euch richtig interpretiert. Funatyc hat richtig erkannt, dass es vielen eigentlich um Musik machen geht und dann die vermutlich leicht nachvollziehbar geschriebenen Bücher schnell zu leicht verständlichen Fachbüchern werden- für Fachleute! Daher finde ich es schonmal gut, dass du an einem Buch arbeitest, dass genau dieses Versprechen halten soll. Ich würde es auch kaufen! Und für den Anfang sind die Tutorials sicherlich schon ausreichend und umfangreich genug. Aber auch TheStone hat recht und in der Sache gibst du ihm ja dann auch recht, wenn du sagst, dass alle nur mit Fachbegriffen um sich schmeißen. Ich möchte es eben verstehen. Da kommt dann irgendwas von Sinuswellen und ich verstehe nur Bahnhof. Wenn es anschaulich dargeboten würde, wäre vielleicht sogar ich in der Lage es zu verstehen. Und von daher ist es wahrscheinlich von Nöten, jedenfalls bis dein Buch kommt, sich mit all dem auseinanderzusetzen. Außerdem habe ich oft von Produzenten gelesen, die bemängeln, dass die Leute nicht mehr richtig Mischen können und das es nur noch eine handvoll Menschen gibt, die es beherrschen. Es ist ja eine Kunst und die Kunst soll ja auch nicht verkommen. Und warum nicht von der Pike auf lernen...

Ein weiterer Grund ist das ich gern beruflich in die Richtung gehen würde, zwar einen guten Schulabschluss habe, aber keinerlei praktische Erfahrung und mich daher keiner einstellt. Wenn ich jetzt aber mit Wissen punkten könnte, welches ich auch in die Tat umsetzen kann, dann wäre das sicherlich ein großer Vorteil....

Ich danke euch nochmal!!!!

PS.: Ist natürlich unhöflich über euch zu schreiben anstatt euch jedesmal direkt anzusprechen. Wäre super, wenn ihr darüber hinweg seht. Die hilfreichste Antwort kann ich jetzt keinem von euch geben. Ihr habt recht und euch beide einen Haufen Zeit genommen...

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TheStone 28.01.2013, 01:07
@TheStone

Eine viel zitierte Website sagt dazu übrigens ebenfalls folgendes:

"Die meisten modernen Audio Interfaces ermöglichen dieses latenzfreie Abhören, in der Regel wird es als »Direct Monitoring« oder »Zero Latency Monitoring« von den Herstellern bezeichnet. Dabei wird das über die Eingänge eingespeiste Audiosignal ohne Umwege wieder an die Ausgänge geleitet – sozusagen kurzgeschlossen und das nahezu latenzfrei."

(Quelle: http://www.delamar.de/musik-selber-machen/soundkarte-kaufberatung/ )

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Funatyc 28.01.2013, 01:25
@MisterR

@MisterR: danke für das Kompliment. Das mit der Antwort und deinem Feedback ist so völlig ok, was mich betrifft. Wenn dir meine Antworten ein wenig helfen, hat sich das bißchen Mühe doch schon gelohnt. Etwas richtig gut zu lernen kann niemals ein schlechter Ansatz sein. Bei der HOFA, oder SAE kannst Du ein Tontechnikstudium anfangen, was aber nicht unbedingt günstig ist. Das wird aber z.t. auch schon gefördert über Umschulungsmaßnahmen ich bin jedoch nicht ganz sicher ob dass auch stimmt. Gehört habe ich es schon mal. Am besten Du rufst dort an und erkundigst Dich. Ich wünsche auf jedem Fall viel Erfolg dabei.

Gruß Marek

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Funatyc 28.01.2013, 01:34
@TheStone

Das trifft aber nicht bei VST in Verbindung mit MIDI und externen MIDI Controllern zu. Das ist alles worum es mir geht. Die ganze Audioschiene also direkte Aufnahme egal ob digital oder analog und die Umwandlung und Speicherung läuft ja Latenzfrei. Aber eben nicht die Ansteuerung von virtuellen Instrumenten. Obwol die Datenübertragung von USB oder Firewire etc. auch latenzfrei ist, muß ein VST im System geladen werden, der klang muß berechnet werden, an die Soundkarte oder Interface zurückgeführt werden wo es dann zum Ausgabemedium geleitet wird. Hier entsteht eine vom Interface unabhängige Latenz die nicht bei "0" liegen kann. und dies trifft nur diesen einen speziellen Bereich. Alles andere läuft zu 100% mit ZLM wenn die hardware/Software es hergibt. Und hiermit sind wir off topic;)))))

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MisterR 28.01.2013, 01:46
@Funatyc

Vielen Dank. Ja ich habe gehört man könne das auch an staatlichen Schulen machen. Allerdings weiß ich nicht wie fundiert wo, welche Ausbildung ist. Vielleicht sollte man auch ins Ausland gehen, wenn überhaupt. Aber da kommt das Finanzielle und dann ist das wahrscheinlich wieder gegessen.

Machst du das auch beruflich?

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Funatyc 28.01.2013, 02:02
@MisterR

Nein ich betreibe es derzeit rein privat, mit dem einen oder anderen Gefallen ab und an für einige Leute hier in Berlin. Ich habe aber eine Zeit lang als Dozent Schulungen über Musikproduktion speziell für den MusikMaker (Einsteiger) und Samplitude gegeben. Ich habe Ende der 80er mit einem Atari 1040 STfm , Cubasis 1.x Le (nur MIDI) und einem yamaha YS100 Synthesizer angefangen. da hat sich einiges an Wissen angesammelt. das ist alles. Ist mehr mein Hobby.

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MisterR 28.01.2013, 02:10
@Funatyc

das Wissen hätte ich gern. Ich habe mir grad ein paar Tutorials angeschaut und finde sie sehr informativ. :)

ihr scheint alle beide echt zu wissen wovon ihr sprecht. Gut das ich hier gefragt habe :)

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TheStone 28.01.2013, 03:44
@Funatyc

Das war doch exakt, was ich geschrieben hab... (Bis darauf, dass es natürlich nicht nur die Synthesizerplugins, sondern auch die Audioeffektplugins betrifft....), aber nun genug off topic... ;)

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TheStone 28.01.2013, 03:48
@MisterR

Das mit dem Praktikum wird schwierig. Ich bin schließlich selbst noch im Studium... ;)

Übrigens bieten nicht nur teure Privatschulen eine Ausbildung im bereich Tontechnik an. Diverse Musikhochschulen/Konservatorien bieten auch Studiengänge im Fach Musikproduktion oder ein Studium als Tonmeister an. Auch diverse Kompositionsstudiengänge haben manchmal einen sehr Ausführlichen Tontechnikanteil.

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Duhden 29.01.2013, 11:21
@TheStone

Ich habe den Eindruck, dass hier ein Teilnehmer so richtig in echt auf dem Holzweg ist. Sengpiel ist DIE Referenz im Tonstudio- und Akustikbereich.

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Duhden 29.01.2013, 11:24
@Funatyc

Nach unserem Diskurs über Latenz, in dem ich letztlich Recht hatte;), habe ich Dich etwas unterschätzt. Ich sehe aber, dass ich es mit einem echten Profi zu tun habe. Das ist schön, und es freut mich.

Verpeilte Selbsteinschätzung?

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Funatyc 29.01.2013, 17:58
@Duhden

@Duhden. Du kannst Dich sehr gerne hier austoben und zu unserer Aufklärung beitragen. Scheinbar hast Du ja was zu sagen und eine andre Sichtweise der Dinge. Also bitte. Anstatt hier zu kritisieren, trage mal etwas sinnvolles bei. Vielleicht werden wir ja erleuchtet und lernen noch was dazu. Solange Deine Kommentare scheinbar nur reine Diffamierungen bleiben erachte ich sie als völlig unbedeutend. Denn etwas mit Hand und Fuß hast Du bisher hier nicht geäußert, außer Geschwätz.

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