Grunderwerbssteuer oder Schenkungssteuer bei Übertragung einer Immobilie ohne Ausgleichszahlung nach Trennung?

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4 Antworten

Du kaufst seine Hälfte, gegen übernehme der Schulden. 

Das fällt unter das Grunderwerbsteuergesetz. 

Nun die Frage, ist das Haus mehr wert als die 180.000,- Restschuld, oder seine Hälfte mehr, als 90.000,-.

Argumente:

1. Wenn es mehr Wert wäre, würde er die differenz verlangen

2. Es hat sich ein Renovierungsstau aufgebaut.

Gegenargumente:

1. Er wurde mit anderen Sachen aus dem gemeinsamen Haushalt abgefunden

2. Es ist Geld privat in Bar geflossen

Im schlimmsten Fall wird es das Finanzamt als gemischte Schenkung ansehen und es geht dann aber wohl mit den 20.000,- Freibetrag auf.

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Mir geht es ganz genauso wie dir und keiner kann mir so wirklich helfen. Hast du bereits eine hilfteiche Antwort von einem Anwalt erhalten?

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§ 5 GrEStG kommt nicht in Frage, weil hier kein Gesamthandseigentum entsteht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesamthandseigentum

§ 3 Nr. 5 GrEStG wäre gegangen, wenn ihr verheiratet gewesen wärt.

Hier wird wohl die Übernahme des Kredits i. H. v. 90.000 € als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer herangezogen werden.

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Für ein Objekt, das du bereits erworben hast, kannst du nicht zweimal Grunderwerbssteuer zahlen. Es ist also weder eine Schenkung noch ein Kauf. 

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Kommentar von wfwbinder
26.02.2016, 21:27

Es geht um seine Hälfte und die hatte sie nicht erworben. Also Grunderwerbsteuer.

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