Grunddienstbarkeit Wege- Und Leitungsrecht

4 Antworten

Wenn es im Grundbuch eingetragen ist, verjahrt es leider nicht , dann gilt das Wegerecht fuer immer. Erst wenn es im Grundbuch geloscht ist , hat sie kein Recht mehr. Eine Wegpacht ist freiwillig. Mussen jedoch die Baeume gefallt werden hast Du ein Recht auf Entschaedigung fuer die Baeume.

Also mit Verjährung ist in so einem Fall eines dinglich bestellten Rechts im Grundbuch nichts, es sei denn es wurde unter einer Zeitbestimmung (Ablauf nach 10 Jahren oder so) oder für eine bestimmte Person bestellt (dann würde es mit deren Tode enden).

Wenn der Inhaber des Wege- und Leitungsrechts davon bisher keinen Gebrauch gemacht hat, ist das schön und gut aber er hat das Recht dazu es jetzt nutzen zu wollen.

Eine Nutzungsgebühr kann nur erhoben werden, wenn diese seinerzeit mit Bestellung des Rechts vereinbart wurde.

Es gibt keine Verjährung, denn es ist ein dingliches Recht das im Grundbuch steht. Dieses Recht existiert solange es im Grundbuch steht.

Du erhältst doch die Pacht als Entschädigung für das Recht, oder hab ich das falsch verstanden.

20 Jahre alte Bäume auf einem 12 Jahre alten Weg?

Ich glaube nicht, dass das Recht an einen bestimmten Weg gebunden ist. Irgendwie muss halt ein Weg ermöglicht werden.

Die Pacht bekommt bzw. verlangt der Nachbar - ansonsten ist wieder alles klar... DH

Er kann keine Pacht verlangen, wenn das nicht ebenfalls im Grundbuch steht - wäre unüblich.

Wegerecht ist etwas ganz Normales, unüblich ist eher, dass es nicht genutzt wird.

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@Mikkey

Okay, jetzt hab ich das mit der Pacht richtig verstanden.

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