grundbucheintragung einer zweitperson-freund

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11 Antworten

Wenn er auch im Grundbuch steht, hat er - denke ich - die gleichen Ansprüche auf das Eigentum wie Du auch. Die Frage ist, wie nah Ihr Euch tatsächlich steht und ob Ihr eine gemeinsame Zukunft habt oder nicht. Wenn er Dir beim Schuldenabtragen hilft, wird er vermutlich auch den Anspruch haben im Grundbuch zu stehen. Es könnte aber auch so ausgelegt werden, dass er ja auf der anderen Seite auch Miete zahlen müsste. Wieviel wurde denn schon durch Dich abgetragen? Wenn er im Grundbuch steht, solltest Du jedoch darauf achten, dass Du dabei nicht schlecht wegkommst. Es ist ja sicher Deine Altersvorsorge. Oder nicht?

Meinst du als Miteigentümer? Dann hat er dieselben Rechte an der Wohnung wie du, willst du das? Ist das angemessen? Das hängt ja auch davon ab, wieviel Geld von Dir da drin steckt und welchen Anteil er zahlt. Miete würdet ihr euch ja auch teilen.

Oder will er eine Grundschuld in Höhe seines Anteils? Dann kann er - wenn er das Geld zurückhaben will und ihr das so vereinbart habt - schlimmstenfalls auf Zwangsversteigerung klagen.

Andersherum: wenn ihr das nicht festhaltet, hat er z. B. im Fall einer Trennung kaum Chancen, sein Geld wiederzusehen. Aber das kann man ja vielleicht auch anders festhalten.

Wie hoch ist denn sein Beitrag an der Wohnung insgesamt? Wie habt ihr die Kosten sonst so aufgeteilt? Oder ist sein Beitrag zur Tilgung so etwas wie eine Mietzahlung?

Nein, er soll natürlich nicht, zudem leistet er doch schon ohne diesen Eintrag. Zudem muß wohl bei so einer Änderung auch der Geldgeber zustimmen, fürchte ich.

Das must Ihr untereinander ausmachen.

Wir haben es so gemacht, dass mein Lebensgefährte das Haus gekauft hat - er hat nur sein Eigenkapital eingebracht, ich nicht. Auf seinen Namen laufen alle Kredite.

Ich wohne bei ihm und zahle eine monatliche Miete, also quasi meinen Beitrag zum monatlichen Abtrag. Bin aber nicht im Grundbuch eingetragen und mir bewusst, dass ich im Falle einer Trennung ausziehen müsste - das war aber immer okay für mich.

Wir bekommen nun ein gemeinsames Kind und werden auch innerhalb der nächsten zwei Jahre heiraten, danach werden wir das entsprechend umtragen. Bis dahin ist das Kind voll erbberechtig und es gibt ein Testament, in dem ich bedacht werde, sollte ihm etwas passieren.

Ihr müsst Euch darüber Gedanken machen, was Ihr wollt. War Dein Freund von Anfang an "dabei", steht er mit im Darlehensvertrag? Hat er auch schon Eigenkapital mit eingebracht?

Wenn er mit im Grundbuch steht, müsstest Du ihn auszahlen, falls Ihr Euch trennen solltet - wie lange seid Ihr zusammen?

Das alles solltet Ihr untereinander besprechen und für Euch die richtige Lösung finden.

Sofern er das nicht ausdrücklich verlangt, auf keinen Fall! Der Freund müßte in solchem Falle berächtliche Schenkungssteuer zahlen und Sie werden ihn veilleicht nie mehr los!?!I

Das müsst ihr wirklich untereinander ausmachen. Wenn ihr in einer Mietwohnung leben würdet, würde er auch einen Teil der Miete und der Nebenkosten zahlen.

Ich würde aber raten, dass ihr den Teil ausrechnet, der an "angenommener Miete" und Nebenkosten zahlen würde und das Geld an dich überweist. Du aber weiter den Kredit tilgst. Eine Eintragung ins Grundbuch kostet Geld (muss über einen Notar laufen und auch betragsmäßig festgelegt werden) und wenn ihr euch soweit einig sind, dann kann die Wohnung auch allein auf deinen Namen laufen.

Das kann klappen , es kann im Chaos enden, wenn die Freundschaft endet. Vielleicht könnt ihr seine Tilgungen als einen Kredit an dich deklarieren und zu seiner Sicherheit eine Hypothek eintragen lassen. Allerdings würde ich den Vertrag durch einen Fachmann (Anwalt) ausformulieren lassen. Anders wär es noch , wenn er bei dir wohnt. Das alles will jedenfalls gut überlegt sein. Sei vorsichtig und mach es "wasserdicht".

Ansonsten würde er Dir das Geld ja quasi schenken...

Aber letztlich ist es eine Frage was ihr vereinbart habt...

Grundbucheintragungen müssen über einen Notar erfolgen.

wenn er nicht in ihrem Haus leben würde, müsste er ja auch Miete bezahlen, die er hinterher nicht zurück bekäme...

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@Kethry

Davon, dass die Zweitperson/der Freund mit im Haushalt lebt, stand aber nichts in der Frage.

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Wenn du dir die Mühe geben würdest näher zu schreiben könnten wir auch hilfreich antworten. So können die Antworter nur Vermutungen, die natürlich in beide Richtungen gehen können, anstellen. Aus diesem Grund ist die Frage keine Gute Frage

Nein, ich finde, der sollte nur zahlen und wenn das mal zu Ende geht, dann steht er mit nix da und hat sein Geld quasi rausgeschmissen. Oder wie ist das vereinbart?

Wenn ich dein Freund wäre, würde ich es verlangen.

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