Grundbucheintrag vor Steuerbezahlung?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten


Denn wenn kein Grundbucheintrag dann kein Geld von der Bank, so die Bank.

Je nach Höhe des Kreditbetrages, so bis zu € 20.000, begnügen sich  Banken mit einer "Nichbelastungszusage" als Negativerklärung. Dabei muß aber außer Zweifel  nachgewiesen werden, dass Sie in absehbarer Zeit mal ins Grundbuch kommen!

Das Finanzamt stimmt der Umschreibung auf Sie im Grundbuch erst dann zu, wenn die Grunderwerbsteuer bezahlt ist.

In ihrm falle geht des doch um eine Erbe und folgich auch Erbschftsteuer, die erst der Höhe nach bei Erbantritt fällig werden dürfte!?!

Erst dann erteilt es dem Notar die Unbedenklichektisbescheinigung, welche dieser dem Grundbuchamt mit dem Umschreibungsantrag vorlegen muß.

Nur weshalb sollte das Finanzamt von Ihnen die Grunderewerbsteuer verlangen, solange der Notar den vorgesehenen Übertragungsvorgang dem FA nicht anzeigt?

Ab der Anzeige beginnt eine Frist von ca. 4 Wochen, während der Sie Zeit haben, die Grundwerwerbsteuer zu zahlen.

Er einzig andere Weg zur Belastung des Grundbuches wäre wohl eine von allen Erben abzugebenden Belastungsvollmacht in notarieller Form, welche Sie in die Lage versetzt, den Grundsbesitz sehr zweckgebunden bereits mit einem Grundpfandrecht zu g. Ihrer Bank zu belasten, bevor Sie Eigentümer im Grundbuch geworden sind; dies ist bei allen "normalen" Kaufvorgängen auch üblich.

Reden Sie da mal mit dem Notar und den übrigen Berechtigten aus dem Erbfall.

Also.. Wenn ich die Grunderwerbsteuer bezahle, komme ich ins Grundbuch. Dannach erst muss ich die Erbschaftssteuer bezahlen. Habe ich das richtig verstanden ?

Danke schonmal!

0
@Jonway17

Nein! Sie zahlen im vorgenannten Fall Erbschaftssteuer, mit der dann die Grunderwerbsteuer abgeolten wäre.

1
@schelm1

Also muss ich die Erbschaftssteuer erst zahlen um dann ins Grundbuch zu kommen?

0
@Jonway17

Nein! Sie zahlen erst dann, wenn das Finanzamt den Wert festgestellt hat und Ihnen die zahlugnsaufforderung zukommen läßt.

0

Hallo,

zunächst muss ein Erbschein des Nachlassgerichtes (Amtsgericht)  feststellen, wer das Grundstück erbt. Mit diesem Erbschein kann man einen Antrag auf Grundbuchberichtigung stellen (innerhalb einer Frist auch kostenfrei).

In der Regel zahlt man die Erbschaftssteuer erst nachdem das Erbe angetreten wurde - nicht vorher, wie bei der Grunderwerbssteuer.

Vielen Dank!

0

Genau und der Bescheid über die Höhe der Erbschaftsteuer der kann dauern- Monate.

0
@sassenach4u

Das stimmt. Die Erbschaftssteuer wird erst fällig, wenn alle erbrechtlichen Verpflichtungen abgeklärt sind und die Vermögenswerte für den einzelnen Erbe feststehen. Von einem geerbten Vermögen in Höhe von 50.000 Euro lässt sich die Erbschaftssteuer aber wohl begleichen! Gehen Sie doch mal auf den Erbsteuerrechner, Sie kennen ja den Wert des Hauses. Damit und dem geerbten Vermögen können Sie Ihre zu erwartende Erbschaftsteuer ausrechnen.

Grundbucheintrag wird eh bei der Übertragung der Besitzverhältnisse vom Notar angeleiert.

0
@almutweber

Schön wäre es, das Haus hat aber einen Wert von 450.000 euro, daher reichen die 50.000 nicht

0

Was möchtest Du wissen?