Grundbucheintrag, Anfechtung übergangener Erbteil?

10 Antworten

Das Grundbuch hätte im Zuge des Verkaufes dem Erbschein entsprechend berichtigt werden müssen.

Diesen Antag auf vorherige Grundbuchberichtigung stellte der Notar unter Vorlage des Erbscheins im Zuge der Durchführung des Kaufvertarges.

Insoweit darf man davon ausgehen, dass der berechtigte Verkäufer ordnungsgemäß gehandelt hat.

Ob da sonstige Ansprüche neben dem verkauften Grundbesitz bestehen oder bestanden haben, ist nicht Prüfugnsrelevant für die Objektveräußerung.


Die Enkelin hat überhaupt keinen Anspruch auf auch nur einen Cent aus dem Erbe der Großmutter.

Nur die Kinder der Großmutter sind ihr gegenüber erbberechtigt.

Sollte eines der Kinder versterben, dann treten die Kinder der Verstorbenen in die Erbfolge.

Selbst wenn das der Fall war und das Enkelkind hat in den 70gern seinen Erbteil nicht erhalten - dann ist das seit zig Jahren verjährt und nicht mehr einzufordern.

Nein, das Haus lief garantiert nicht weiter auf den Namen der Großmutter im Grundbuch. Das ist nicht möglich. Und hätte in diesem Fall auch keinerlei rechtliche Wirkung, da die Eintragung falsch war.

Wo steht das im Gesetz?

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@Anna0030

Welcher Zeitpunkt zählt aber? Wann Oma verstorben ist oder wann das Haus verkauft wurde?

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@Menuett

Und wenn die Mutter der Enkelin erst jetzt erfahren würde, dass sie eventuell übergangen wäre. Könnte sie noch Klage einreichen?

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@Anna0030

Es besteht kein Anspruch der Enkelin auf das Erbe der Großmutter.

Die Enkelin hat nur einen Anspruch gegenüber ihren eigenen Elternteilen.

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Kann Oma dennoch über 20 oder 30 Jahre im Grundbuch gestanden haben?

Das kann sie, wenn man das Grundbuch nie aufgrund der Erbfälle berichtigt hat. An der Eigentümerstellung der wahren Eigentümer (Erben und Erbeserben) ändert sich aber nichts.


Und hat die Enkelin (Tochter des 3. Kindes) der Oma einen Anspruch auf
das Haus? Denn es steht geschrieben im Testament der Oma, dass ihre drei
Kinder erben. Die Enkelin wurde von der Familie hintergangen, das
stellte sich erst sehr spät heraus.


Wieso hintergegangen? Wenn die Oma ihre drei Kinder testamentarisch zu ihren Erben einsetzt, dann werden diese auch Erben. Außerdem lebt sogar noch die Mutter der Enkelin, welche zur Erbin eingesetzt wurde, wenn ich das richtig verstanden habe.

Für die Veräußerung des Hausgrundstücks müssen ohnehin Erbnachweis vorgelegt werden, die von Notar und Gericht geprüft werden. Ein Miterbe kann also gar nicht übergangen werden.

Moment mal. Die Mutter der Enkelin lebt noch. Der Mann (3. Kind der Oma) ist verstorben. Er hatte selbst ein eigenes Haus. Aus 1. Ehe hat er noch zwei Kinder, welche mit der Mutter der Enkelin das eigene Haus teilten. Dieses Haus wurde ebenfalls verkauft von der Mutter. In seinem Testament steht, dass die Mutter nach ihm alleine erbt. Die beiden Kinder vom Mann wurden ausbezahlt. Was ist jetzt mit der Enkelin?

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@Anna0030

Also von drei Kindern des Mannes wurden nur zwei ausbezahlt?

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@Anna0030

Wenn die Mutter als Alleinerbin eingesetzt wurde, dann müssten alle 3 Kinder des Mannes ihren Pflichtteil erhalten.

Hier geht es dann aber um den Erbteil des Vaters.

Die Großmutter hat damit nichts zu tun.

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@Menuett

Stimmt, das war ein nahtloser Übergang in einen zweiten Erbfall. Ja genau nur zwei, denn das dritte Kind des Mannes lebte mit der Mutter im Haus. Allerdings hat das Kind ein Anfechtungsrecht nach § 2079 BGB. Was kann das dritte Kind den anfechten oder gegen wen?

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@Anna0030

Nein, da gibt es überhaupt keinen Übergang.

Die beiden Fälle haben NICHTS miteinander zu tun.

Wenn der Vater der Enkelin ein Testament gemacht hat und in diesem Testament die 3. Tochter des Mannes übergangen wurde, dann kann die 3. Tochter des Mannes das Testament ein Jahr lang nach Eröffnung anfechten.

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@Menuett

Die Tochter war zum Zeitpunkt der Testamentseröffnung fast zwei Jahre alt.

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