Grundbucheintrag ändern nach Todesfall! Warum wird das gemacht?

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2 Antworten

Deine Geschwister sind quotenmäßig im Recht. Gezählt wird nur die Anteilsmenge, die tatsächlich überschrieben wird. Die bereits bestehenden Anteilseigner werden dann auch nur im Rahmen ihrer zusätzlichen Anteile an den Kosten beteiligt. Insofern ist der Vater zu behandeln wie jeder beliebige Dritte, der zusätzliche Anteile erwirbt - die bereits gehaltenen Anteile wirken sich auf die Kostenrechnung nicht aus. Das ist auch logisch, denn für die wurden seinerzeit bei einer Übertragung bzw. Ersteintragung ja bereits Kosten bezahlt.

Die Änderungen im Grundbuch erfolgen von Amts wegen gemäß Erbschein. Auf eine Willensentscheidung der Erben kommt es hier nicht an.

Die Regelung ist schon richtig. Vom Erbteil der Mutter (das 50% entspricht) erbt Vater 50% und die 3 Kinder 50%. Daraus ergibt sich, dass Vater 3/6 und jede Kind 1/6 erbt.

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