Grundbuchaustragung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich lese da, dass das Amt für Ländliche Neuordnung beteiligt ist? D.h. das da eine Art Flurbereinigung im Gange ist. Vielleicht können die helfen: Das Eigentum neu ordnen. Sie (bzw. die Mutter) geben den Miteigentumsanteil am Haus an die Schwester und erhalten dafür irgendwo anders eine Wiese, oder Sie teilen den Neuordnern mit, dass Sie auf Ihr Eigentum ganz verzichten. Das erspart den Notar und die Grundbuchberichtigung, die machen dann alles im Rahmen der Neuordnung. Fragen Sie diese Fachleute. Die haben Sie ja kontaktiert wegen der Vertretungsvollmacht, da steht dann auch deren Adresse.

Ihr hättet das Erbe nicht annehmen dürfen. Aber da der Vater schon letztes Jahr verstorben ist, geht das nicht mehr. Da die Schwester in dem Haus wohnt, könnt Ihr nur versuchen, es ihr zu verkaufen oder zu verschenken. Evtl. kann man die Wohnung des Vaters auch vermieten, so daß wenigstens die Unkosten wieder reinkommen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

das Erbe ablehnen, das ging damals nicht. Das Nachlaßgericht fand selber raus, daß Vater im Nachbarort zur Hälfte an besagtem Objekt "beteiligt" ist.Mutter hätte ja sonst das eigene Häuschen auch nicht bekommen, sie konnte nur das gesamte Erbe annehmen.Vater wollte zu Lebzeiten nichts von einem Verkauf wissen, er ließ sich in dieser Sache nicht hereinreden, Fragen waren unerwünscht. Dann der Lauf der Dinge...

In dem besagten Objekt wohnt nur die Schwester vom Vater, es ist also nur eine Wohnung. Der restliche (vaters Teil) ist Scheune, Vater sollte sich das damals vor 40 Jahren zur Wohnung ausbauen, aber mit der Schwester war kein besonders gutes Auskommen. Wie ich das sehe, werden wir schriftlich ein Kaufangebot den Angehörigen der Schwester zukommen lassen müssen, denn ein paar Euros ist das Anwesen (Grundstück)schon wert bei einem qmpreis von etwa 8,-€. Wir (Mutter) wird ihnen mitteilen, daß sie die Hälfte abstoßen (verkaufen) will und aus dem Grundbuch auch raus will. Die andere Partei müsste sich auch bereit erklären die Kosten zu übernehmen. Das Problem wäre dann nur, wenn keine Reaktion erfolgt...

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@michelin28

Das wird wahrscheinlich auch passieren, da sie ja sonst sämmtliche Kosten übernehmen muß. Ihr könnt nur sehen, ob das Grundstück auch teilbar ist, und dann wäre auch erst mal ein Käufer zu finden. Da Ihr das Grundstück selbst nicht nutzen könnt, würde ich doch mal einen Anwalt zu Rate ziehen, was in so einem Fall möglich wäre.

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