Grundbesitzabgaben; Kommt da am Anfang einer vom Finanzamt vorbei oder wie funktioniert das?

6 Antworten

Du musst Unterlagen einrichten Grundbuch. Dann der Grundriss. Wir haben 2 Nebengebäude auf einem daneben liegenden 2. Rasengrundstück. Die mussten vermessen werden. Das notwendige wurde aber aufgelistet. Und das konnte man ohne Messtechniker machen. Zollstock und Bleistift bzw.12 Meter Schulsportmessband langen da völlig.

Aber das war nur notwendig, weil die Bestandsunterlage  von 1956 dem Baujahr des Hauses war.

Das war vor 3 Jahren, jetzt haben wir die beiden Grundstücke geerbt und müssen das nicht wieder.

Nein,noch macht das die Gemeinde.Die setzt durch die Verwaltung,beschlossen durch die Gemeindevertretung einen Hebesatz fest.Die Quadratmeter der bebauten oder bebaubaren Fläche ,die sog Grundsteuer B,wird entsprechend multipliziert.

Der Wert des Grundstückes,der Wert des Hauses ,hat noch ! keine Relevanz. Es soll allerdings eine komplexe Neue Gesetzesregelung her.Alleine Rechtsstreitigkeiten und Verwaltungsaufwand wird voraussichtlich einen Milliardenbetrag verschlingen. Sehr kleine Grundstücke,alte Häuser werden vermutlich extrem teuer,Villengrundstücke billiger.

Vom Bund ist lediglich eine Meßzahl festgesetzt.Dieser geht nach Altbau,Neubau und ist nach Einwohnern der Gemeinde unterschiedlich hoch.

Da der festgesetzte Hebesatz der Gemeinde regelmäßig erhöht wird,ist es eigentlich irrelevant,wie hoch der Einheitswert des Gebäudes ist.Auch die Meßzahl ,in der Regel 10 hat kaum Relevanz.

Die Grundsteuer B wird wie die Gewerbesteuer als Steueraufkommen mißbraucht,vor allem von Kommunen die sich keine Gewerbegebiete eingerichtet haben und nur von Schlüsselzuweisungen des Landes leben.

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Wenn man keine Kenntnisse von der Materie hat, muss man auch nicht antworten.

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Also wird kein Einheitswert festgelegt?

Meine Infos beruhen auf diese Webseite:

https://ratgeber.immowelt.de/a/die-grundsteuer-und-ihre-berechnung-was-eigentuemer-wissen-muessen.html

Im Rechenbeispiel steht was von Einheitswert der vom Finanzamt festgelegt wird.

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@lschecker90gf

Ok,Ja.Vom Land,Finanzministerium werden Einheitswerte festgelegt.So grob bis 1924 Altbau 35.000 Tacken,danach Neubau .Meßzahl gleich und es ist zwar so,aber tatsächlich durch die Hebesatzerhöhungen,wird die eigentliche Steuer erhoben. Ich könnte einen pauschalen Einheitswert von 100.000 Tacken vorgeben.Dann die Meßzahl drei für Gemeinden,fünf für Städte und 10 für Großstädte.Dann sagt Gemeinde A,ich nehme den Hebesatz auf 300 und die Großstadt sagt ,mir reichen 120.Und schon ist es ungerechter wie jetzt.Problem ist,es läuft unter dem Deckmantel kommunale Selbstverwaltung und fehlender Deckelung der maximalen Grundsteuer pro Wohneinheit / Miete,je Grundstück a 100 m 2.( Beispiel)

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Das ergibt sich aus dem Einheitswertbescheid. Das Verfahren ist im Detail kompiziert. Eine einfache Antwort ist in diesem Rahmen nicht möglich.

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