grund sicherung, anspruch

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1 Antwort

Es gibt verschiedene Arten von Grundsicherung:

  • ALG II / Hartz IV
  • Grundsicherung im Alter (auch genannt GruSi)
  • Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit
  • Sozialhilfe

Gib bitte künftig genau an, um welche Art von Grundsicherung es sich handelt. Denn nur dann kann man Dir verlässliche Antworten geben.

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Für alle Arten von Grundsicherung gibt's den Regelsatz, die Wohnunterkunftskosten (Miete + Nebenkosten + Heizung) in angemessener Höhe, google dazu mit

Örtliche Richtlinien Harald Thome

und die Beiträge für Krankenkasse + Pflegeversicherung werden übernommen.

Bezüglich Behinderung mit G gibt's einen Mehrbedarf. Google dazu mit

hartz IV Mehrbedarf behinderung G

Diesen Mehrbedarf gibt es auch für diejenigen mit Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit. - Diese Menschen haben einen Vermögensfreibetrag von 2.600 Euro, und bei Hartz IV wird er altersgemäß berechnet. - Google dazu mit

hartz IV vermögensfreibetrag

alfos 20.05.2014, 19:58

hallo,

Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit. würde bei mir zutreffen. schwerbehinderten ausweis mit 80% g und auch ag.

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cyracus 20.05.2014, 22:03
@alfos

Vielleicht interessiert Dich auch dies:

http://www.elo-forum.org/alg-ii/121781-mehrbedarf-schwerbehinderung.html

SGB II = Hartz IV (bzw. ALG II = Arbeitslosengeld II)

SGB XII = Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit

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Zusätzliche Info:

Wenn Du mit Fragen in Foren oder einer Plattform wie dieser mal nicht weiterkommst, hast Du die Möglichkeit, in einen Sozialverband einzutreten (Jahresbeitrag ich meine so um 60 Euro), Kostenlos deshalb nicht, weil Vereine keine Rechtsberatung geben dürfen, sonst würden sie gegen das Rechtsberatungsmissbrauchsgesetz verstoßen.

Die andere Möglichkeit: In solch einem Fall google mit sozialberatung und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls Deiner klein ist). Die werden dann Beratungsstellen gezeigt wie die Caritas, Diakonisches Werk, AWO, Paritätischer Wohlfahrtsverband ... Dort kannst Du dann einen Termin vereinbaren.

Falls Du in Hamburg wohnst, empfehle ich Dir die Öffentliche Rechtsberatungs- und Vergleichsstelle (ÖRA) in der Dammtorstraße. (Auf deren Homapage findest Du reichhaltige Infos hierzu.)

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Vorsorglich auch diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger bearbeitet.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Die Begleitung kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtliche Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus.

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Lass Dich nicht irritieren, dass auch auf "Hartz IV" Bezug genommen wird. - Manchmal bekommt man auf diese Weise auch für Grundsicherung im Alter und bei Erwebsunfähigkeit wichtige Infos (wie hier zu den Beiständen).

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