Grunbucheintrag?

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8 Antworten

Der Grundbucheintrag erfolgt aufgrund der Angaben zum Eigentümer in der notariellen Urkunde, die zur Eintragung an das Grundbuchamt geschickt wird. Ob der Eigentümer solvent oder insolvent ist, ist dem Grundbuchamt egal, möglichen unbefriedigten Gläubigern aber nicht, denn diese könnten Zwangsmaßnahmen zu ihrer Befriedigung einleiten, so z. B. die Zwangsverwaltung oder eine Zwangsvollstreckung. 

Ob der Sohn mit seinem negativen Schufa-Eintrag aber einen Kredit zur Finanzierung der Immobilie erhält, ist mit großen Unsicherheiten verbunden, denn für die Aufnahme eines Darlehens ist es entscheidend, ob man solvent genug ist.

Jeder Käufer kann nach erfolgreichem Vollzug eines Kaufvertages auf Vorlage der Kaufvertragsurkunde, nachdem die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes vorliegt oder in gleicher Weise einer Schenkungsurkunde auf Antrag eines Notars im Grundbuch als neuer Eigentümer eingetragen werden.

"Eintragen lassen" bedeutet, das Eigentum am Grundstück ganz oder teilweise auf ihn zu übertragen. Ob er in der Schufa steht, spielt dabei keine Rolle, wenn er das Grundstück geschenkt bekommt und nicht finanzieren muss. Denn mit einem Kredit würde es schwer werden.

Grundbuch und Schufa haben nichts miteinander zu tun.

Wenn Ihr Euren Sohn als Eigentümer oder Miteigentümer eintragen lasst, müsst Ihr aber damit rechnen, dass Euer Haus auch für seine Schulden haften wird.

Wenn du allerdings die negative Schufa durch ein laufendes insolvenzverfahren hast, dann macht das keinen Sinn.

Das ist möglich, aber das muss notariell beurkundet sein. Jeder kann doch Wohnungseigentum haben. 

Das hat mit der Schufa nichts zu tun.

Ja klar ist das möglich. Grundbucheintrag hat nichts mit Schufa zu tun.

Klar. Dann wird das Haus aber sofort für die Schulden verwertet.

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