Grüne Gentechnik - Ziele & Nutzen

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6 Antworten

Das ist sehr nett von euch allen, aber ich glaube ihr habt meine Frage nicht so richtig verstanden oder ich habe mich nicht gut genug ausgedrückt..

Ich habe das Theme : "Nutzen und Ziele".. Nicht Risiken oder Methoden oder Nachteile. Die Ziele habe ich unten schon genannt, doch müssen wir mehr ins Detail gehen.

z.B.: Welche Ziele sind bereits erfüllbar (zum Beispiel das mit der Resisstenz gegen Schädlinge gelingt der Wissenschaft ja bereits). Welche Ziele sind unerfüllbar.. Warum?

Soweit sind wir schon:

Ziele:

Grundsetzliche Ziele der Grünen Gentechnik

Verbesserung der Eigenschaften von Pflanzen

Pflanzen sollen ertragreicher und robust(er) werden

Resistenz gegen Krankheiten, Schädlinge, Pilze und Viren

Toleranz gegenüber Herbiziden

Optimierung des Stofwechselprozesses

Herabsetzung der Empfindlichkeit gegenüber Stressfaktoren wie Dürre und Kälteb ( Anpassung an neue Umgebungssituationen)

Produktivität von Agrarpflanzen quantitativ verbessern

Qualität der Ernteprodukte den Bedürfnissen der Verwendung als Nahrungsmittel oder Industrierohstoff anzupassen

Entfernung von Allergenen für gesündere Lebensmittel

Pflanzen mit erhöhten Vitaminkonzentrationen (Bessere Inhaltsstoffe)

Verbesserung des Geschmacks und der Haltbarkeit/ Elimination unerwünschter Inhaltsstoffe (Bitterstoffe und giftige Inhaltsstoffe)

Nur hat man das in 2 Minuten runtergerattert. Wir wollen jetzt noch ins Detail gehen. Zum Beispiel ist ein Ziel: Eigenschaften der Pflanzen zu verbessern. Aber was verbessert man da genau und wie? Oder den Stoffwechsel optimieren. Aber wozu? Was kann eine Pflanze mit verbessertem Stoffwechsel? Sowas wisst ihr. Das wäre echt nett.... Wenn ihr euer Wissen teilen würdet

Interessant ist dabei vor allem immer die Abwägung Nutzen vs. Risiken .... Das Problem ist, dass die Gen-Unternehmen einen riesen Nutzen haben. Neben dem Saatgut können sie auch die dazu passenden Düngemittel und so verkaufen und machen mehrfach Gewinn, die Bauern können nicht mehr selber das Saatgut züchten (ist genetisch ausgeschaltet) und müssen jedes Jahr neues kaufen .... also eine Goldgrube.

Angeblich kann man damit den Welthunger bekämpfen, aber die aktuelle Forschung hat gezeigt, dass die ganzen Behauptungen, was damit funktionieren könnte, eher Spekulationen (um nicht zu sagen Lügen) sind, die nicht bewiesen sind.

Die Risiken sind eben, dass die Genveränderung, die z.T. mit der Shotgun-Methode vorgenommen wird, mehr auf Glück als auf gezielte Manipulation setzen und die ersten Auswirkungen nicht unbedingt die einzigen sind. Langzeittests gibt es keine. z.B. gab es in Südamerika mal den Fall, dass rund um ein Gen-Feld plötzlich Malaria ausgebrochen ist. Wie kam es? Die Pflanze hat ein Gift produziert, das Frösche getötet hat. Dadurch hat sich die tsetse-Fliege rapide verbreitet und die Krankheit transportiert. - Bienensterben wird oft auch mit Gentechnik in Verbindung gebracht. u.s.w. es gibt noch keine langfristigen Beobachtungen, und wenn die Gene erst mal in der Natur unterwegs sind, dann kann keiner die zurückholen, egal was für langfristige Schäden die verursachen.

Bonatus 13.01.2012, 18:50

Der Nachbau von Saatgut ist bereits heute in der Hand des Pflanzenzüchters. Ist also eher ein rechtliches Problem.

Die TseTse Fliege gibt es nicht in Südamerika! Hast du eventuelle eine Quelle für den Malariaausbruch?

Und hier eine neue Studie zu Bt Mais und Bienen http://www.biosicherheit.de/aktuell/1381.bienen-larventest.html

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Schau mal unter Golden Rice, das ist eine andere Strategie: Lebensmitteln einen "Zusatznutzen" geben, oder unter "Amflora" (Industriekartoffel). Die Antithrombinziege solltest Du nicht vergessen, und die Omega-3-Schweine aus den USA auch nicht, dazu noch "gene-pharming", dann hast Du so ziemlich alle "üblichen" Einsatzbereiche abgedeckt.

Bitte bei allen Quellen, vor allem von Spendenorientierten Organisationen, darauf achten, daß das, was da behauptet wird, auch sinnvoll ist, da steht auch oft ein Haufen Müll, oder es werden die rechtlichen Verhältnisse aus den USA einfach ohne Hinzugucken auf die EU übertragen , zum Teil wird auch einfach nur biologischer Unfug erzählt (das besonders bei den Nachbau-VOen und der Auskreuzungs-Problematik), das selbe gilt für die angeblichen "Patente" auf zB Schweine.

Infos findest Du auch unter www.transgen.de

Du solltest dich eher über die Nachteile Schlau machen. Denn, es wird dabei sehr gerne geschwiegen.

Luteovirus 14.01.2012, 10:20

Ganz im Gegenteil. So genannte "Experten" verdrehen die wissenschaftlich bewiesene Realität und sorgen mit ihrer Propaganda für Verbraucherverunsicherung. transgen.de und biosicherheit.de sind momentan die einizigen Seiten mit objektivem Hintergrund.

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