Gründstücksschenkung an Schwiegermutter - erbt der leibliche Sohn des Schwiegervaters trotzdem?

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5 Antworten

Wäre der Schwiegervater innerhalb von 10 Jahren nach der Schenkung verstorben, hätten die Betroffenen Ansprüche geltend machen können. Da der erkrankte aber das jahr 1996 glücklich überlebt hat, sind alle Ansprüche hinsichtlich der vor rd. 28 Jahren erfolgten Schenkung erloschen.

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Deine Schwiegermutter ist Alleineigentümerin. Folglich kann dein Schwiegervater das Grundstück nicht vererben. So simpel ist das. Hat dein Schwiegervater kein Testament errichtet, sind im Normalfall der Sohn, dein/e Ehegatte/in und seine Ehefrau Erben mit einem Erbteil von 1/4, 1/4 und 1/2.

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Ich denke, deine Schwiegermutter braucht sich um Haus und Grundstück keine Sorgen machen: http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2325.html - besonders (3) "... Sind zehn Jahre seit der Leistung des verschenkten Gegenstandes verstrichen, bleibt die Schenkung unberücksichtigt..." Nähere Hinweise gibt Euch aber ein auf Erbrecht spezialisierter Anwalt.

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Kommentar von Ronox
02.09.2014, 15:40

Der Pflichtteilsergänzungsanspruch spielt hier keine Rolle. Schließlich hat nicht der Schwiegervater das Grundstück an die Schwiegermutter schenkweise übertragen.

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Nun ich bin kein Anwalt, aber ich schätze das so ein, dass der leibliche Sohn Deines Schwiegervaters keine Ansprüche hat, wenn er nicht durch Deine Schwiegermutter adoptiert wurde.

Er ist meines Wissens nicht in der Erbfolge vertreten.

Hoffe, Du bekommst hier aber noch fundiertere Antworten.

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Kommentar von denise79
02.09.2014, 13:25

Danke für Deine Antwort. Der Sohn wurde nicht von meiner Schwiegermutter adoptiert. Ich glaub zwar auch nicht, daß er Ansprüche hat, aber ich bin mir halt nicht sicher.

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Endgültig müsste das ein Anwalt oder Notar beantworten. Alleinige Eigentümerin ist deine Mutter. Wenn sie sterben würde, dann erbt ihr Mann 50% (ohne vorhandenes Testament). Da er aber selbst jetzt stirbt, passiert das wohl nicht noch. Der Stiefsohn erbt normalerweise nicht, außer er wurde in einem Testament von deiner Mutter bedacht oder sie hätte ihn adoptiert. Wenn das nicht der Fall ist, dürften keine Ansprüche bestehen.

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Kommentar von denise79
02.09.2014, 13:30

Soweit ich weiß, haben die beiden kein Testament und der Stiefsohn wurde auch nicht adoptiert.

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