Gründe weswegen Homosexuelle Paare oftmals einen höheren Bildungsabschluss haben?

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9 Antworten

Ja, es hat mit der Akzeptanz zu tun.

Mit Bildung steigt auch erfahrungsgemäß die Toleranz. Hier reichen schon ein paar Prozentpunkte aus, um merkliche Unterschiede zu bewirken.

In bildungsfernen Schichten wird Homosexualität etwas häufiger abgelehnt als in gebildeten, wobei ich betonen möchte, dass die Unterschiede sicherlich nicht groß sind - aber eben merklich. Aus diesem Grund fällt es Homosexuellen in bildungsfernen Schichten schwerer, die eigene sexuelle Ausrichtung überhaupt zu erkennen. Wird sie erkannt, wird sie häufiger unterdrückt.

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Ich denke, du bist da auf dem richtigen Weg.

Ich nehme mal an, dass Homosexualität nicht mit dem Bildungsniveau korreliert, aber zwei Komponenten da sind, die zu der von dir genannten Statistik führen.

1. Menschen mit höheren Bildungsniveau sind eher bereit oder in der Lage sich mit ihrer Homosexualität auseinander zu setzen und zu outen. Bei geringer Bildung wird eher versucht es zu unterdrücken/verbergen - auch wegen des sozialen Umfeldes.

2. Leute (Familien) mit hohem Bildungsniveau sind eher bereit eine Homosexualität zu akzeptieren. Ein Junge/Mädchen, dass so heranwächst ist eher in der Lage seine Sexualität offen zu leben bis hin zur festen offenen Partnerschaft (Eingetragene Partnerschaft/ Ehe).

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Kommentar von lisalefreak
10.07.2017, 14:53

Okay, vielen Dank :)

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Kommentar von bergquelle72
10.07.2017, 14:54

o.k. Olafaus hat eine dritte überlegenswerte Komponente genannt.

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Die gängigsten Erklärungen sind:

Eine bessere Verdrahtung im Gehirn die sie kreativer und leistungsfähiger macht. 

Dadurch das Homosexualität in der Entwicklung oft dazu führt dass man ein Problem mit dem Thema: "Meine Sexualität" hat, tuen sie sich stärker auf die Schule als auf Sex konzentrieren wie es ihre Heterosexuellen Mitschüler tuen. 

Evolutionär sind hohe Intelligenz und Kreativität, Eigenschaften welche nicht vererbt werden sollen da sie immer wieder neu gebildet werden sollen um ihren Zweck zu erfüllen und weil für deren Ausübung die Betreuung des Nachwuchs oft eher kontraproduktiv ist, werden solche Individuen oft so ausgerichtet (geringes oder kein Interesse an Sex, geringe sexuelle Anziehungskraft, Körperliche Beeinträchtigungen ...)  dass sie möglichst lange Kinderlos sind.  

Es passt zu der Studie das Menschen mit geringer Bildung meistens mehr Kinder haben als Menschen mit hoher Bildung.

Es ist möglich dass es öfter Intelligente Homosexuelle schaffen eine stabile Beziehung aufzubauen wären weniger Intelligente Homosexuelle vorrangig am Sex interessiert sind und nur selten in Partnerschaften leben.

Gebildete Menschen stehen Homosexualität offener gegenüber als nicht so gebildete Menschen und daher ist es in einem gebildeten Umfeld einfacher ein Homosexuelles Leben zu führen. Die hohe Bildung kommt dann daher das das Bildungssystem in Deutschland darauf ausgelegt ist dass der höchste Bildungsabschluss den die Schüler erreichen können, der ist den die Eltern haben, bzw das gebildete Eltern finanziell ihren Kindern eine bessere Bildung ermöglichen können.

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Ich denke hier handelt es sich um einen statistischen Fehler bzw. wie auch immer die Statistik zustande gekommen ist.

Wiederum, denke ich, eine mögliche Antwort parat zu haben: Homosexualität kann eine Folge sein durch ein erhörte Empfindlichkeit der Persönlichkeit, dadurch wären diese besonders zielstrebig veranlagt. Homosexualität ist mittlerweile ein dehnbarer Begriff geworden, viele Bi-Sexuelle verstehen sich oftmals als rein Homosexuell und werden demnach mit in der Statistik aufgeführt. Dadurch hat man einen größeren Pool an Teilnehmer der Statistik.

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Ich denke die Akzeptanz ist ein wichtiger Aspekt. 

Eventuell auch das sie nicht "ausversehen" Kinder kriegen? Ich weiß es nicht, das ist nur eine Vermutung, aber da es ja keine ungewollten Schwangerschaften gibt, könnte es sein das sie seltener ihre Bildung abbrechen oder zurück stellen müssen?

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(...) ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass in Kreisen mit höheren Bildungsgraden die Akzeptanz oftmals höher ist. (...)

Das ist nicht unbedingt der Fall, ich würde es aber gerade anders herum sehen, nämlich dass die Akzeptanz in Kreisen mit geringerem Bildungsgrad geringer ist, vor allem, wenn konservative Werte gelebt und in der Familie vererbt werden.

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Statistischer Trick. Homosexuelle Lebensgemeinschaften sind in breiter Masse ein Phänomen jüngerer Generation. Heterosexuelle Lebensgemeinschaften nicht. Die jüngeren Generationen weisen jedoch infolge der mittlerweile inflationären Verteilung höherer Bildungsabschlüsse generell durchschnittlich höhere Abschlüsse auf. Daher ist die Korrelation nicht: homosexuell - hoher Bildungsabschluss, sondern: junge Generation - hoher Bildungsabschluss.

Weiters gilt, dass es infolge der vorgenannten Bildungsabschlussinflation in den jüngeren Generationen keine zwingende Korrelation zwischen Intelligenz und Bildungsabschluss gibt. In den älteren übrigens auch nicht, weil Bildung da vielfach eine Einkommensfrage war. 

Aussagekräftig wären nur Statistiken zu einer Gesellschaft mit über Jahrzehnte gleichbleibenden Bildungsstandards und einer einkommensunabgängigen Bildung nach Fähigkeiten, wie es annäherungsweise für die ehem. DDR zutrifft.

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Hallo,

nun einer der Gründe dürfte sicherlich sein, das sie über mehr Geld verfügen und dementsprechend auch mehr Gedanken an die gemeinsame Zukunft aufbringen.

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Das bezweifle ich aber stark. So Allgemein kann man das überhaupt gar nicht nehmen.


Sagen wir es gibt von 82 mil. Deutschen 40 Mil. Paare. dann ist klar, dass da irgendwann mal ein Dummkopf bzw mehrere Dummköpfe dazwischen kommen aber sich auch lieben können (Bildungsstand ist nicht mit dem schulischen Zeugnis vertretbar).

Aber bei 1000 Homo-Paaren nur 2 Dummköpfe gibt, wäre die These schon geschichte.

 

Stichwort Relation.

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Kommentar von bergquelle72
10.07.2017, 14:52

Du hast die Aussage des Fragers und auch seine Frage nicht verstanden.

Es geht um eine statistische Korrelation zwischen fester gleichgeschlechticher Partnerschaft und Bildungsniveau.

Es geht nicht darum ob es mehr dumme Schwule oder mehr dumme Heteros gibt.

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