Kennt ihr Gründe, warum das Pferd schief untertritt?

3 Antworten

Also ich bin die letzten 2 Jahre eine Stute geritten, diese hatte das selbe problem.

Sie lief auf der linken Hand tiptop, auf der rechten Hand brauchte sie eine halbe Stunde bis sie locker war aber dann lief sie auch sehr gut.

Sie ist auch immer mit Ihrem einen Hinterbein schräg über den Schwerpunkt getreten und hat dadurch Ihre Hufe schief gelaufen und konnte aus diesem Bewegungsmuster nicht mehr raus.

Der Grund war, dass sie als Fohlen sich ihr Bein gebrochen hat (was an sich wieder gut verheilt ist). Dieses Bein tat Ihr eine ganze weile noch weh dadurch Verspannte sie und wurde immer schiefer. Erst nach 5 Jahren wurde dies endlich behandelt nun hat sie Eisen damit sie ihre Huf zumindest nicht mehr schief laufen kann und bekommt monatlichen Besuch vom Pferde Physiotherapeut und wird ganz locker und gymnastizierend geritten um  dieses Bewegungsmuster aus Ihr raus zu bekommen damit sie nicht mehr so verspannt...Nun ist es schon besser geworden und sie Wehrt sich nicht mehr gegen Bewegung auf der rechten Hand :)

Hüftproblem sehr wahrscheinlich - evtl. Knieband.

Vorne rückbiegig - würde ich nicht kaufen.

Mein wichtigstes Kaufkriterium wären korrekte Beinestellungen lt. Lehrbuch einzigste Abweichung hiervon wäre bei mir eine sehr leichte Kuhhessigkeit, alles andere sollte akurat gerade sein.

Je genauer man das da nimmt, desto älter wird das Pferd auf diesen Beinen.

ja friesennarr da hast du Recht... ohne Haxen, kein Pferd. Ich tu mir nur nicht unbedingt leid das einfach abzuschließen, ein Pferd mit dem Charakter findet man nur alle 20 Jahre... total tiefenentspannt, Nerven aus Stahl, aufmerksam, immer ruhig, lässt alles mit sich machen ... Unter dem Sattel auch ein Traum und absolut wohlerzogen. Wir gucken jetzt was die RöBis und der Spezialist sagen... Ein krankes Pferd kauft man ja bekanntlich nicht. Wäre sie sonst nicht so toll wäre das Kapitel schon für mich abgeschlossen. Naja, mal sehn was die Zeit jetzt bringt... 

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Unter! den Schwerpunkt treten soll es ja. Es tritt also vermutlich am Schwerpunkt vorbei. Aber wenn der Ta es bemängelt, ist das Pferd vermutlich sehr schief. Das kann daran liegen, dass das Pferd immer in seiner Schiefe geritten worden ist und nie geradegerichtet wurde. Viele Distanzreiter sind nicht für gymnastizierendes Reiten bekannt. Wenn es keinen Krankheitswert hat, kann das ein Profi korrigieren. Das müsste auch korrigiert werden, weil das Pferd sonst früh verschleißt

klar, es tritt unter den Schwerpunkt aber es zieht das Bein mittig rein. Kann das gerade nicht so toll erklären .-. Normalerweise geht das Hinterbein ja nach vorne, sie geht nach vorne und nach innen, also schräg. 

Hm, also das mit dem schief geritten könnte sogar fast sein... die Stute wurde knapp 2 Jahre lang von der RB geritten die meist ohne Sattel unterwegs war und nicht unbedingt Dressur gearbeitet hat (eher so die Halsring-Stoppelfeld-Variante). Zuvor Schulpferd und da zuvor Distanz... Wenn sie rechts schief unterfußt ist sie links hohl, oder hab ich einen Denkfehler? Das würde nämlich passen, links geht sie besser. Wobei sie auch auf der rechten Hand wunderbar geht, sich biegen und stellen lässt und soweit keine Probleme zeigt. 

Was meinst du mit korrigieren? Ich hätte an einen guten HO (wobei der Tierarzt zu Eisen geraten hat weil sie mittlerweile auf dem Strahl läuft... will ich aber eig nicht O.o), eine Osteo und guten Unterricht gedacht :D 

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@MissDeathMetal

stimmt. Ein Osteo wäre hier angezeigt. Solltest du das Pferd nehmen, dann würde ich unbedingt dazu raten.

 
Ansonsten meine ich mit Korrektur halt die Geraderichtung. Geraderichtendes Reiten. Und das ist erst mal nicht einfach, weil ein Schüler nicht unbedingt weiß, welche Übungen er machen muss. (Schulterherein, z.B., aber nur, wenn man es korrekt kann.)

Als meine Araberin die erste Berittstunde hatte, sagte meine RL: sie ist kein Korrekturpferd, aber schief wie der Turm von Pisa. Sie hat dann beim Teilberitt genau daran gearbeitet. Das Pferd geradezurichten. Wobei das GEraderichten ein lebenslanger Prozess ist. Auch ein Dujardin muss immer geradegerichtet werden.

Das Pferd ist ein Araber, oder? Das wäre eine Sünde, einem Araber Eisen zu verpassen. Araber sind prädestinierte Barhufpferde. Wenn es nicht gerade leistungsmäßig auf Distanzen geht, braucht ein Araber keine Eisen. Sollte er mal fühlig gehen, kann man ihm immer noch hin und wieder Hufschuhe anziehen.
Und das mit dem "er läuft auf dem Strahl" verstehe ich nicht. Das soll ein Pferd doch. Der Strahl soll so gut entwickelt sein - und das geht nur bei Barhufpferden - dass er mitträgt. Und das geht nur, wenn das Pferd auf dem Strahl läuft.

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@Dahika

schulterherein usw geht sie wunderbar. Naja gut, irgendeinen Makel hat jeder und sie ist ja nicht mehr die jüngste. Jetzt erstmal gucken was die RöBis sagen... wenn der Knochen angegriffen ist, hats sich eh erledigt. Danke für deine Hilfe! 

Ich würde sie höchst ungern auf Eisen stellen und außerdem finde ich es eh schwachsinnig, ein Pferd, das von den Hufen her mitkorrigiert werden muss hochzustellen O.o Der Tierarzt meinte, sie läuft bald nur noch auf dem Strahl, was ich aber auch nicht so ganz verstanden habe. Barhuf mit Hufschuhen wäre auch mein Plan gewesen. V.a. weil ich ihre Hufe von der Qualität her sau gut finde... 

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