Gründe warum Abtreibung Mord ist?

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11 Antworten

"Kann mir jemand Fakten und Begrüdungen liefern, die meine Meinung untermauern ?"

Nein, denn Mord setzt im deutschen Sprachgebrauch aufgrund der einigermaßen klaren juristischen Definition bestimmte Dinge voraus bzw. assoziiert gewisse Dinge (z.b. niedere Beweggründe), die in der Person des Täters liegen; da aber Abtreibungen aus allen möglichen Gründen stattfinden ist allein deshalb schon Mord für Abtreibung unpassend, da es automatisch etwas über die abtreibende Frauen impliziert, was eben für viele nicht stimmen muss.

Dazu kommt noch, dass es juristisch eben nach StGB kein Mord sein kann.

Was ich dir aber begründen kann, ist das Abtreibung die Tötung eines unschuldigen und wehrlosen Menschen ist (das langt auch schon, um Abtreibung erstmal skeptisch zu sehen) nämlich da:

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von Lebewesen ein Lebewesen ist

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von lebendig lebendig ist

- Alle Lebewesen (wieder nach der Wissenschaft Biologie) zu irgendwelchen Spezies gehören; also auch das, was da wächst; dieses kann aber nur zur Spezies Mensch gehören

Somit aus den vorhergehenden Punkten, handelt es sich um ein lebendes Exemplar der Spezies Mensch. Es spricht nun nicht viel dagegen, statt "lebenden Exemplar der Spezies Mensch" schlicht "Mensch" zu sagen, weil das (wenigstens in biologischer Sprechweise) das oder nahezu das gleich ist.

Vor der Abtreibung lebt dieser Mensch im Allgemeinen, danach im Allgemeinen nicht mehr. Also wird das, was da wächst getötet.

Somit folgt, dass ein Mensch getötet wird.

Bezüglich unschuldig und wehrlos, wehrlos ist eindeutig, unschuldig ist sowohl ein juristischer als auch ethisch/moralischer Begriff, juristisch ist das, was da wächst eindeutig unschuldig, da es in keiner Weise an der Verursachung der Situation aktiv beteiligt war; ethisch/moralisch kann wohl auch von keiner Schuld gesprochen werden, außer vielleicht im Sinne einer Erbsünde, siehe Christentum, womit "unschuldig" in beiden Bedeutungen ebenfalls zutreffend ist.

Somit folgt, dass ein unschuldiger und wehrloser Mensch getötet wird.

Eingewendet werden könnte noch, dass Abtreibung doch legal sei und ungeborene doch noch keine Menschenrechte haben. Dazu kann man folgendes einwenden:

- ein Wesen, das biologisch gesehen ein Mensch ist (siehe oben), soll keine Menschenrechte haben, obwohl die Deklaration der Menschenrechte von 1948 explizit sagt: 

http://www.un.org/en/universal-declaration-human-rights/

"Whereas recognition of the inherent dignity and of the equal and
inalienable rights of all members of the human family is the foundation
of freedom, justice and peace in the world,"

also dasss alle Mitglieder der Menschenfamilie Würde und Rechte haben (kleine Anmerkung: ich weiß, wie mies das ins deutsche übersetzt wurde)? Wer will kann gerne die Position vertreten, dass lebende Menschen (biologisch) keine Menschenrechte haben (juristisch), aber nicht rummotzen, wenn man da ein paar unschöne Vergleiche auspackt, wer sonstnoch alles das "ist zwar Mensch, aber mit weniger/keinen Rechten als (richtige) Menschen" als Denkansatz hatte

- Art. 1 Abs. 1 GG (das mehr zu interessieren hat, als die UN-Menschenrechtsdeklaration) lautet "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."; da ungeborene biologisch Menschen sind (siehe oben), wäre es ziemlich grotesk hier ein ungesagtes "Das gilt nur für geborene, ungeborene sind null und nichts" hineinzulesen; und wenn ungeborene auch nur irgendwie Menschenwürde haben, dann haben sie auch in gewissem Rahmen Menschenrechte, da das eine das andere bedingt; elementarstes Recht ist das Recht auf Leben

- das Bundesverfassungsgericht zweimal explizit festgestellt hat, dass die Menschenwürde auch hinsichtlich ungeborener den Staat bindet; das wäre komplett gaga, wenn es sich um Nichtmenschen oder biologische Menschen ohne jegliche Rechte handelt

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv039001.html

"1. Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht
als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung (Art. 2
Abs. 2 Satz 1, Art. 1 Abs. 1 GG).
"

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

"1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat,
menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese
Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und -
von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt.
Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu.
"

- im zweiten Urteil hat das BVerfG sogar explizit folgendes festgestellt:

4. Der Schwangerschaftsabbruch muß für die ganze
Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen und
demgemäß rechtlich verboten sein (Bestätigung von BVerfGE 39, 1 [44]).
Das Lebensrecht des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine
begrenzte Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen Entscheidung
eines Dritten, und sei es selbst der Mutter, überantwortet werden.

"Das Lebensrecht des Ungeborenen" kann nur so verstanden werden (und wird juristisch auch so verstanden), dass nach der deutschen Rechtsordnung ein ungeborener Mensch (biologisch) ein mit menschenwürde behafteter Grundrechtsträger ist, der insbesondere DAS Recht auf Leben nach Art. 2 Abs. 2 GG hat und dem, wenn sich denn netterweise irgendwie einrichten ließe, dieses Leben nicht genommen werden sollte (="grundsätzlich als Unrecht angesehen", deshalb ist Abtreibung nach Beratungsregelung auch nur straffrei, aber trotzdem rechtswidrig, es wird sozusagen Unrecht begangen, was aber nicht bstraft wird)

Angesichts dessen ist allgemein die Haltung ungeborene Menschen seinen biologisch zwar Menschen, hätten aber keine Rechte, wenigstens fragwürdig und für Deutschland schlicht falsch, da in Deutschland eben gilt, dass ungeborene Menschen (biologisch) wenigstens würdebehaftete Grundrechtsträger mit dem Recht auf Leben sind; da ist der Unterschied zu "ungeborene Menschen sind Menschen" doch ziemlich dürftig und eher juristische Spitzfindigkeit.

Somit bleibt, dass die Aussage, Abtreibung ist die Tötung eines unschuldigen und wehrlosen Menschen (wer besonders auftrumpfen will fügt macht noch eine "rechtswidrige Tötung" daraus) ganz gut begründbar ist,

auch wenn sie natürlich als ziemlich provokant empfunden wird; ich mein, wie kann man nur eine Aussage tätigen, die sich rein mit biologischen Fakten, dem Grundgesetz, der Menschenwürde und Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts begründen lässt? da muss man doch ein durchgeknallt religiös-radikaler Irrer sein, der sine Hirn irgendwo vergessen hat.

Also blos nicht erwarten, dass nur weil man eine sorgfältige auf das Grundgesetz eindeutig zurückführbare Position hat, dass dann die Leute einen nicht anmotzen, wenn man diese Position äußert.

Der Vollständigkeit halber noch:

- die Aussage, Abtreibung sei die rechtswidrige Tötung von unschuldigen und wehrlosen Menschen sollte man nicht öffentlich mit konkreten Personen in Verbindung bringen, die abtreiben wollen, abgetrieben haben oder Abtreibungen durchführen, weil auch bei Richtigkeit bzw. Begründbarkeit der Aussage an sich eine rufschädigende/beleidigende Wirkung gegeben sein kann; ein sogenannter "Lebensschützer", der gerne so oder ähnlich drastisch mit der konkreten Nennung von Personen (also Ärzten, die Abtreibungen durchführen) formuliert, findet sich regelmäßig vor Gericht wieder und mal verliert er, mal gewinnt er; Stress, Aufwand und Kosten sinds aber in jedem Fall; also vielleicht lieber sein lassen, vor allem weil es nicht unbedingt was bringt

- nur weil ungeborene Menschen das Recht auf Leben haben und Abtreibung im allgemeinen rechtswidrig ist (im übrigen auch nach dem konkreten §§ 218 ff. StGB, deren heutige Fassung auf das zweite oben zitierte BVerfG Urteil zurückgeht), folgt daraus nicht, dass Vorwürfe, Verbote oder aktives Verhindern von Abtreibung zulässig ist, denn das BVerfG sagte auch:

"11. Dem Gesetzgeber ist es verfassungsrechtlich
grundsätzlich nicht verwehrt, zu einem Konzept für den Schutz des
ungeborenen Lebens überzugehen, das in der Frühphase der Schwangerschaft
in Schwangerschaftskonflikten den Schwerpunkt auf die Beratung der
schwangeren Frau legt, um sie für das Austragen des Kindes zu gewinnen,
und dabei auf eine indikationsbestimmte Strafdrohung und die
Feststellung von Indikationstatbeständen durch einen Dritten verzichtet.
"

also, dass der Staat auch auf Hilfe statt Strafe setzen kann (was er mit den momentanen Gesetzen tut), weswegen die Vornahme von Abtreibungen trotz des Rechtes auf Leben der ungeborenen im entsprechenden Rahmen hingenommen werden muss und Störungen dessen ganz normal entsprechende Straftaten wären, soweit eben ein Delikt vorliegt;

daraus folgt insbesondere, dass argumentiert werden kann, dass das Lebensrecht ungeborener fast nur symbolischen Wert hat, da in der Praxis sowieso abgetrieben wird und ein rein symbolisches Recht doch hauptsächlich nur heiße Luft sei, die eigentlich nicht weiter diskutiert werden muss

- vielen Schwangeren, die eine Abtreibung erwägen (meiner persönlichen Schätzung nach irgendwas zwischen 10 und 40%), sagt man nichts neues, wenn man sie darauf hinweist, dass ihr Ungeborenes ein Recht auf Leben hätte; die heulen Rotz und Wasser vor, nach und/oder während der Abtreibung (soweit eben ohne Narkose), weil sie einfach keine Möglichkeit für ihr Kind sehen und es selbst zutiefst bedauern, dass sie keine Möglichkeit sehen, wie sie ihrem Kind doch das Leben lassen/schenken können

Aus dem allen folge meiner Ansicht nach:

1. Ja, Abtreibung ist falsch, da Tötung eines Menschen, noch dazu eines unschuldigen und wehrlosen

2. Es ist gut, wenn du dir da von wohlmeinenden Erwachsenen, die ein nahezu orwellsches "Diese lebenden Exemplare der Spezies Mensch sind Nichtmenschen" ohne Wimpernzucken hinkrigen, nicht zu viel einreden lässt, sondern auf dein richtiges Gefühl vertraust, dass auch ungeborene ein Recht auf Leben haben

3. Aber mit platten Rezepten wird sich an der aktuellen Lage nichts ändern, also macht man möglichweise einen Fehler macht, wenn man in der "Abtreibung = Mord => ist also zu verbieten"-Schiene denkt, weil das in der Praxis vielleicht nicht sonderlich viel bringt, außer dass man glaubt Recht zu haben (was selbst dann wenig hilft, wenn man darüberhinaus sogar Recht hat)

Kommentar von carn112004
28.01.2016, 13:13

Und ergänzend, deine Erkenntnis, dass Abtreibung wenigstens falsch ist, sollte vor allem persönlich erstmal Konsequenzen haben:

Soweit deinen bisherigen Fragen entnehmbar, bist du 14, deine Freundin jünger, ihr kommt euch zumindest ziemlich nahe, wobei ich da noch nicht klar gesehen habe, ob ihr schonmal S.. hattet oder nicht.

Da du Abtreibung als "Mord" ansiehst, solltest du dein eigenes Leben so einrichten, dass du nicht direkt oder indirekt an einer Abtreibung beteiligt bist oder eine mit verursachst; das geht als Mann nämlich relativ leicht, kaum sagt man was doofes, wenn sie mit dem positiven Test daherkommt, und schweigt sie dann ein paar Tage an, schon muss sie davon ausgehen, dass man ein jämmerliches Dreckschwein ist, das sie mit Kind vielleicht sitzen lässt, und schon denkt sie über Abtreibung nach.

Und wenn deine Freundin in ihrem jetzigen Alter schwanger wird, dann ist das praktisch garantiert eine Abtreibung; wenn du also was unvorsichtiges machst, machst du dich mitschuldig an sich dann wahrscheinlich ergebendem "Mord" bzw. Tötung eines unschuldigen und wehrlosen Menschen.

Und wenn man ein Unrecht sieht, sollte man zuerst das eigene Leben so ausrichten, dass man sich da nichts vorwerfen lassen muss.

Basieriend darauf folgendes:

- auch von Petting und ähnlichem kann sie, wenn ihr es ungeschickt anstellt, schwanger werden; also passt auf, was ihr tut, und tut es vielleicht weniger intensiv

- deine Freundin scheint den Gedanken zu haben, du wärst irgendwie auf sexuelle Befriedigung angewiesen und sie würde was falsch machen, wenn sie dir diese nicht bietet (du hast wenigstens eine Frage dahingehend gestellt); das ist ganz gefährlich, denn das ist der Einstieg in die Denkschiene "Habe ich die Pille genommen? Ich wieß nicht mehr genau. Aber wenn ich jetzt Nein sage, ist er sauer; na, es wird schon nichts passieren"; wie du dafür sorgen kannst, dass sie aus diesem Denken rauskommt, musst du selbst ergrtübeln; vielleicht mal im Scherz sagen "Ich finde das ein bischen komisch, was du denkst, wie sehr ich darauf angewiesen bin; ich wette von meiner Seite her würde es auch mal 1 Woche/mehrere Wochen/ 1 Monat ohne gehen" und das vielleicht wann anders weniger scherzhaft wiederholen, damit in ihrem Hirn das ankommt; vielleicht sogar mal ganz praktisch tun

- Nachlesen und Verstehen, was Pearl-Index ist, z.b. da: https://de.wikipedia.org/wiki/Pearl-Index

und Mathe-Kenntnisse rauskramen, dass das für euch konkret heißen kann, dass z.b. bei Verhütung mit Pille und regelmäßigem S... zwischen jetzt und 18. Geburtstag deiner Freundin, das locker für eine Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft im Bereich von 2-4% reichen kann; das ist wichtig, damit dein Unterbewusstsein begreift, dass ungewollte Schwangerschaften nicht nur anderen passieren, sondern auch dir passieren können

- Sprich mit deiner Freundin über das Thema Verhütung und Abtreibung, wenn du es noch nicht getan hast; und bringe zum Ausdruck, dass du gerne Beziehungen nur so führen willst, dass möglichst keine Abtreibung erforderlich ist; und dass sie deshalb vor allem jederzeit Nein sagen soll, wenn irgendwas nicht passt (siehe oben)

- Mach klar, dass du auch jetzt schon in deinem Alter dich nicht vor deiner Verantwortung drücken würdest, und sie beim Windelwechseln, Fläschen geben, Nachts durch die Gegend tragen, in Beruf/Ausbildung/Schule kürzer treten (also dass du kürzer zu treten bereit bist) auf dich zählen kann und du das hinkriegst auch wenn es anstrengend ist (Ja, ob du das Versprechen wirklich halten kannst, würde im hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall erst klar; aber Frauen, die ungeplant schwanger werden, tun sich erheblich leichter mit einer Entscheidung gegen Abtreibung, wenn sie wissen, dass seitens des Kindsvaters zumindest Motivation da ist)

- Nimm dir fest vor, dass wenn du je einmal von einer Sexualpartnerin mit ungewollter Schwangerschaft konfrontiert wirst, dass du ruhig bleibst, sie in den Arm nimmst und ihr als erstes sowas sagst wie "Ein Kind jetzt ist zwar nicht ganz einfach, aber ich würde versuchen, dass das irgendwie gut geht."; die ganzen Bedenken kommen dann sowieso, aber wenn du als Erstreaktion nicht negativ reagierst, hilft ihr das ungemein, sich gegen eine Abtreibung zu entscheiden

- Schau keine S...filme usw.  (nicht ein bischen; keine); Grund ist, dass diese deinem Unterbewusstsein eine Einstellung zu Frauen aufdrängen, die einfach nicht gut ist, vor allem für einen guten und Abtreibungen eher vermeidenden Umgang mit Sexualität

Falls du dich jetzt angepisst fühlst, dass ich so belehrend daher komme, wer sagt Abtreibung sei Mord muss sich eben, da er damit implizit mindestens ca. jede 12. Frau in Deutschland, also Millionen von Frauen des Mordes bezichtigt, auch Belehrungen anhören, was er denn konsequenterweise tun sollte, wenn er seine eigene Aussage ernst nimmt. Vor allem weil wir Männer beim Thema Abtreibung fein reden haben und uns da mehr bemühen sollten, uns an die eigene Nase zu fassen

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Kommentar von annemarie37
30.01.2016, 16:57

Das ist eine arg lange Antwort, carn. Ich versuche so kurz wie möglich zu antworten.

Die Schwachstelle deiner Argumentation ist, dass du "zur menschlichen Spezies gehörend" mit "Mensch" gleichsetzst. Du erliegst dem Speziesismus. Die Zugehörigkeit zur Spezies Mensch reicht nicht aus, um die Einräumung eines Lebensrechts, bzw. ein Tötungsverbot zu begründen. Es braucht dazu sachlich relevante Eigenschaften, WARUM einem Embryo ein solches Lebensrecht zukommen sollte. Und die sind – jedenfalls bis etwa 20 Wochen nach der  Empfängnis, solange der Embryo/Fötus zu keinen Empfindungen fähig ist – nicht zu finden. Nur individuelle Überlebensinteressen können ein Tötungsverbot rechtfertigen. (Norbert Hoerster, Abtreibung im säkularen Staat. Suhrkamp 1991)

Merke: "menschliches Lebewesen", "Ungeborene" ist nicht gleichbedeutend mit "Mensch". Ebensowenig wie ein Ei ein Huhn, ein Apfelkern ein Baum ist.

Du berufst dich dann auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und zitierst einen Satz aus der Präambel. Darin ist jedoch unklar, was mit «human family» gemeint ist. Massgebend und verbindlich sind ohnehin die nachfolgenden Artikel. Und die sind klar:

  1. Artikel 1: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten GEBOREN. […]
  2. Artikel 2: Jeder (in einer anderen Übersetzung: jede Person) hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, [...], GEBURT oder sonstigem Stand.

Dann zitierst du aus den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts. Interessant ist, dass das erste Zitat von «Rechtsgut» spricht, also nicht von "Rechtssubjekt". Genau deshalb ist der Satz in deinem zweiten Zitat: "Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu" nicht als absolutes subjektives Grundrecht des Embryos zu verstehen, sondern als objektiver Grundsatz, im Sinne, dass dem frühen menschlichen Leben Respekt gebührt. Nirgends im Urteil erscheint das Wort "Grundrechtsträger".

Darin hingegen hast du Recht, dass das "Lebensrecht Ungeborener" im Urteil des BVerfG nur symbolischen Wert hat. Es ist quasi ein zweitklassiges "Recht auf Leben", das verwirkt ist, wenn die Frau sich hat beraten lassen. Eben nur ein "embryonales Recht auf Leben", kein absolutes Menschenrecht. Das Urteil wurde übrigens auch vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als "ziemlich sonderbarer Ansatz" kritisiert.

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Also ich halte wie du Abtreibung auch für Mord. Warum? Das kann man nicht pauschal sagen ich gebe dir ein paar Gedanken mit.

Ab der 3 SSW fängt das Herz an zu schlagen und das Lebewesen hat seinen eigenen vollständigen Blutkreislauf.

Wenn eine Frau beim Arzt ist und er bestätigt das sie schwanger ist sagt er: "Sie erwarten ein baby" und nicht " in ihnen ist ein Zellhaufen"

Babys spüren die Emotionen der Mutter und können davon beeinflusst werden.

Wenn man eine Schwangere Frau ermordet hat man doch eigentlich 2 Menschen umgebracht.

Wenn es zur einer sehr fürhen Frühgeburt kommt(22 Wochen alt)spricht amn doch auch von einem Menschen und nicht von einem Zellklumpen.

Die Frage ist jedoch ab wann ist man ein Mensch. Da gibt es viele definitionen. Manche behaupten er muss selbstständig leben können, andere meinen man brauche einen Verstand. Dies sind aber nur selbstausgedachte Definitionen die ein Raster bilden wobei diejeniegen durchs Raster fallen die auch durchfallen sollen. Laut dem Deutschen Gesetz ist der Embryo noch kein Mensch jedoch muss man beachten das diese gesetz auch Fehlerhaft sein kann. Es entspricht des jeweiligen politischen denkens. Denn an einen menschen kann man nicht so viel herumexperementieren als an einem Zellklumpen. 

MfG

Kommentar von MaraMiez
26.01.2016, 21:39

Wenn eine Frau beim Arzt ist und er bestätigt das sie schwanger ist sagt er: "Sie erwarten ein baby" und nicht " in ihnen ist ein Zellhaufen"

Also meine Frauenärztin sagte mir bisher immer: "Ich sehe da einen Embryo." später dann "Hier haben wir den Herzschlag vom Fötus." Baby nannte sie es erst, als es auf der Welt war. Auch meine Hebamme sprach immer vom Fötus.

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Kommentar von annemarie37
27.01.2016, 10:12

Ab der 3 SSW fängt das Herz an zu schlagen und das Lebewesen hat seinen eigenen vollständigen Blutkreislauf.

FALSCH: Nach der 5. SSW (=3 Wochen nach Befruchtung) beginnen erste Kontraktion des primitiven Herzschlauches. Das ist aber noch nicht wirklich ein Herzschlag, sondern bloss ein hin und her pulsieren des Blutes. Das Herz ist erst mit 8 Wochen (anfangs 11. SSW) einigermassen ausgebildet.

Wenn eine Frau beim Arzt ist und er bestätigt das sie schwanger ist sagt er: "Sie erwarten ein baby"

Ein gewissenhafter Arzt wird ihr sagen : "Sie sind schwanger", wenn er nicht weiss, ob die Schwangerschaft erwünscht ist oder nicht.

Babys spüren die Emotionen der Mutter

Stimmt. Aber EMBRYONEN spüren null und nichts. Und sicher nicht Emotionen der SCHWANGEREN. (Merke: etwa 2/3 der Schwangerschaftsabbrüche werden in den ersten 8 Wochen der embryonalen Entwicklung durchgeführt.)

Wenn es zur einer sehr fürhen Frühgeburt kommt(22 Wochen alt)spricht amn doch auch von einem Menschen und nicht von einem Zellklumpen.

Niemand spricht bei einem Spätabbruch (22 Wochen) von einem Zellklumpen. Bei einem ganz frühen Embryo (z.B. 3 Wochen alt, wie es bei einem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch öfter der Fall ist) kann aber guten Gewissens von einem Zellgewebe gesprochen werden. UND: bei einer Frühgeburt ist das Baby eben GEBOREN!

Menschsein beginnt laut Gesetz und laut Erklärung der Menschenrechte mit der Geburt. Mit dem ersten Atemzug. Alles andere ist selbstausgedachte Definition.

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Kommentar von annemarie37
28.01.2016, 11:48

Wenn man eine Schwangere Frau ermordet hat man doch eigentlich 2 Menschen umgebracht

Also in der Schweiz ist das nicht so. Wer in der Schweiz eine schwangere Frau ermordet, wird manchmal gleich auch noch wegen Abtreibung verurteilt, aber nie wegen 2 Morden.

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Es kann sein, dass eine Frau die Abtreibung bereut und Depressionen bekommt.
Wenn man das Kind nicht abtreiben will, dann kann man es auch später zur Adoption freigeben.

Kommentar von MaraMiez
26.01.2016, 23:27

Und eine Frau, die ein bis zuletzt ungewolltes Kind austrägt, bereut das natürlich überhaupt nicht. Und Depressionen bekommen auch Frauen, die ein gewolltes Kindn bekommen, nennt sich Wixchenbettdepression.

Übrigens gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise dafür, dass Frauen, die einen Abbruch vornehmen, öfter an Depressionen leiden, als Frauen, die das nicht tun.

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Kommentar von comhb3mpqy
26.01.2016, 23:42

ich habe dies im Internet gelesen. Es ist aber ein Argument gegen Abtreibung. ich war noch nie bei einem Beratungsgespräch wegen eines Schwangerschaftabbruchs, aber evt wird Ihnen das mit den Depressionen auch dort gesagt.

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Kommentar von comhb3mpqy
27.01.2016, 12:34

nein, wenn ich mich richtig erinnere kommen meine Informationen von einer Online Seite einer Zeitung.

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Abtreibung ist ganz klar Mord, Mord an einem sich entwickelnden, noch nicht geborenen Menschen; Mord deshalb, weil der Tatbestand des § 211 StGB erfüllt ist: Ein hilfloses, ungeborenes menschliches Wesen, das ganz klar schon die Konturen eines Menschen aufweist, wird "um die Ecke gebracht".  An diesem Faktum gibt es nichts zu deuteln! Dass aufgrund des freizügigen Sex-Lebens in unserer Gesellschaft (nach der Erfindung der Pille) sich für viele Mädchen Probleme ergaben, weil sie ungewollt schwanger wurden und dadurch in existentielle Schwierigkeiten gerieten, war ein Grund, den Abtreibungsparagraphen im StGB aufzuweichen. Das ändert aber nichts an der obigen Feststellung. Man hat hier einfach, um jungen Mädchen zu helfen (was man als Akt der Humanität ausgab), Massenmorde an ungeborenen Menschen in Kauf genommen. Der in Wahrheit inhumane Geist der alten und der neuen Bundesrepublik Deutschland wird hier deutlich. Auch der absolut herrschende Materialismus unserer Gesellschaft tritt in Erscheinung. Fun, fun, fun! - so hieß und heißt die Parole der Materialisten, auch wenn dabei Massen von kleinen Menschlein „hopps“ gehen! Traurig! Traurig!

Kommentar von annemarie37
30.01.2016, 21:31

Dass aufgrund des freizügigen Sex-Lebens in unserer Gesellschaft (nach der Erfindung der Pille) sich für viele Mädchen Probleme ergaben, weil sie ungewollt schwanger wurden [...], war ein Grund, den Abtreibungsparagraphen im StGB aufzuweichen.

Das Gegenteil ist der Fall: weil es mehrere 100'000 illegale Abtreibungen mit entsprechenden Gesundheitsschäden und Todesfolgen gab, erstarkte in den 1960er Jahren die Einsicht, dass ein Abtreibungsverbot nicht zielführend sondern kontraproduktiv ist.

Vor der Pille - und vor der Liberalisierung der Abtreibungsparagraphen 1976 und 1996 - gab es viel mehr Abtreibungen als heute. Und das betraf damals wie heute nicht in erster Linie "Mädchen", sondern Frauen jeglichen Alters, am häufigsten zwischen 20 und 35, zu mehr als der Hälfte verheiratete Frauen.

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moralisch finde ich es falsch, gerade weil es viele auch fahrlässig hervorrufen, aber rechtlich muss wohl jeder selbst entscheiden dürfen können, was er nun machen wird.

In unserer Gesellschaft hat es sich durchgesetzt, Leben nicht mehr zu schätzen, gerade eben bei dem thema. Vorrangig wird der spass des sexes gesehen und nicht was für eine verantwortung dahinter steckt. Diese Kurzsichtigkeit / Verantwortungslosigkeit wird fast schon herbei gefördert / herangezogen...warum kann ich dir nicht sagen. 

Vielleicht weil man mit verantwortungslosen menschen mehr geld macht ?!

Kommentar von NorthernLights1
27.01.2016, 20:41

Was mich voll nervt, sind aber die leute, die fahrlässig schwanger werden und dann am lautesten rumjammern / sich als Opfer sehen und mehr rechte fordern. Die sollen erstmal an ihrem verstand arbeiten bevor sie von anderen etwas verlangen !

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Kommentar von annemarie37
28.01.2016, 10:57

Ich glaube diese Auseinandersetzung hatten wir schon mal.

Nein, in unserer Gesellschaft sind die Menschen nicht verantwortungslos. Es wird sehr gewissenhaft verhütet, sonst wären die Abtreibungszahlen nicht so niedrig wie in Deutschland und der Schweiz z.B. Diese Zahlen waren noch nie so niedrig wie heute - dank immer besseren Verhütungsmethoden.

Und Eltern fühlen heute sehr viel Verantwortung für ihre Kinder, daher möchten sie nicht unverantwortlich, ungeplant Kinder auf die Welt stellen.

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Da fallen mir beim besten Willen keine ein.

Argumente, die deine Meinung untermauern, musst du schon selbst finden. kannst du das nicht, solltest du deine Meinung lieber für dich behalten, weil es immer furchtbar dumm wirkt, wenn man rumposaunt, wie man was findet, aber nicht sagen kann, wieso man das findet udn noch schlimmer, wenn man zwar sagen kann, wieso das so ist, dann aber sagt "Das haben Leute im Internet so gesagt."

wenn dies Deine Meinung ist - von der Du ja offenbar fest überzeugt bist - solltest Du die Begründung dafür auch in Dir selbst finden und nicht andere arbeiten lassen.

Zumindest aber bitte selber ergoogeln. 🙋

Ich kann dazu nur meine persönliche Sichtweise beitragen. Meiner Ansicht nach ist es bereits ein Menschenleben, sobald die Eizelle befruchtet ist. Ich stelle mir dazu immer einen Zahlenstrahl vor. Es ist im Grunde egal an welcher Stelle man diesen Strahl unterbricht, da es immer denselben Effekt hat: Alles was dahinter kommt fällt dann weg, obwohl es stattgefunden hätte wenn man ihn nicht unterbrochen hätte. Wer weiß wie sich dieses Leben entwickeln würde, vielleicht würde aus ihm mal eine wichtige Person werden die etwas sehr wichtiges oder sehr wertvolles für die Menschheit tun würde, vielleicht würde dieser Mensch mal jemandem das Leben retten, vielleicht auch einem von euch oder der Mutter selbst. Es gibt eine ganze Menge Alternativen zu einer Abtreibung und man kann seine Ziele immer noch erreichen. Ich glaube auch daß es sich immer noch besser anfühlt ein Kind zur Not zur Adoption freizugeben als sich mit dem schlechten Gewissen herumschlagen zu müssen wenn man eine Abtreibung vornehmen lässt. Oft ist es so daß das schlechte Gewissen erst später kommt und dann kann man nicht mehr ändern was man getan hat. 

Kommentar von denkvielmehr
20.05.2016, 20:08

Ich mache eine klare Abgrenzung zwischen unbefruchteten Eizellen und Spermien zu befruchteten Eizellen. Spermien und unbefruchtete Eizellen sind nur Bausteine, wenn sie nicht zusammenkommen hat dies kein Leben zur Folge. Sobald eine Eizelle jedoch befruchtet ist kommt eine Kettenreaktion in Gang, ab diesem Zeitpunkt hängt bereits eine ganze Zukunft dahinter. Man kann diese Kettenreaktion auch zum Beispiel im Alter von 9 Jahren unterbrechen, dies wird im Allgemeinen als Mord anerkannt. Nur weil man diese Kettenreaktion ein paar Jahre früher und noch im Mutterleib unterbricht soll das kein Mord sein?

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Abtreibung als Mord zu bezeichnen, kann als Verleumdung gem. StGB §187 strafbar sein - ganz einfach aus dem Grund heraus, dass es in Deutschland rein rechtlich ganz klar kein Mord ist, wo du wider besseren Wissens also Menschen einer Straftat bezichtigst.

Es gibt hier keine erkennbare Ratsuche - das einzige nach was du suchst ist die Bestätigung deiner festgefahrenen Meinung.

Es ist daher unnötig, dir hier zu antworten ;)

Kommentar von Xboythehidden
26.01.2016, 23:46

Das stimmt nicht.

Abtreibung ist ein Vorgang und keine Person, es ist nicht Strafbar einen Vorgang oder eine Sache zu beleidigen oder zu verleumden.

Strafbar wäre nur wenn er eine Person die abgetrieben hat als Mörderin bezeichnet und auch nur diese Person und keine andere dürfte dafür Anzeige erstatten.

Und auch das geht erst, wenn er 14 ist.

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Kommentar von carn112004
28.01.2016, 11:49

Der Teil ist Unfug:

"Es gibt hier keine erkennbare Ratsuche"

Wenn man juristisch schon so bewandert ist, sich hinsichtlich Verleumdung und "Abtreibung ist Mord" auszukennen (die Aussage, dass es Verleumdung sein kann, stimmt ja vollkommen, vor allem denkbar, wenn das ganze mit konkreter Person in Verbindung gebracht wird; als allgemeine Behauptung ohne konkreten Personenbezug eher nicht), dann sollte man aber auch über "rechtswidrig aber straffrei", den Inhalt von § 219 Abs.1 StGB was wissen, was über Schwangerschaftsabbruch II wissen und erkennen können, dass es für die zugrundliegende ablehnende Haltung des Fragenden gegenüber Abtreibung sehr wohl Ratschläge gibt, wie er/sie die etwas besser fundieren könnte, als das momentan der Fall ist.

Da das dann auch zu denken und differenzieren führen kann, finde ich das platte Abkanzeln der Frage falsch.

Vor allem eben da bei Abtreibungen im Allgemeinen ein Eingriff in das Recht auf Leben eines würdebehafteten Grundrechtsträgers stattfindet, was man als juristisch gebildeter natürlich auch weiß.

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Kommentar von Xpomul
26.05.2016, 14:40

Wer einen Menschen ohne Not tötet, begeht Mord – ganz gleich, was der Staat dazu sagt. Denn wir haben uns einmal vor einer viel höheren Instanz zu verantworten als dem Staat. Wenn das Verleumdung ist und man dafür belangt werden darf, darf man aufatmen: wir streben dem Vierten Reich entgegen.

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Die Seele des Menschen existiert bereits vor der Geburt, sogar vor der Zeugung. Was bei der Abtreibung passiert, ist, dass eine Seele sich für die Geburt fertig macht und in einen Zwischenzustand gerät, da sie schon mit dem Baby-Körper verbunden wird, spätestens wenn das Herz schlägt. Wenn jetzt das Kind getötet wird, kann die Seele nicht geboren werden und leidet schlimme Qualen in diesem Zwischenzustand. Denn sie kann nicht
zurück und auch nicht in einen Körper weil dieser zerstört wurde.

Ich kann mir nicht viel schlimmeres Vorstellen als eine Abtreibung. Das gehört verboten.

Kommentar von CalicoSkies
26.05.2016, 18:15

Die Seele des Menschen existiert bereits vor der Geburt

Gibt es dafür denn auch Beweise?

Lass mich raten: Nein? :3

Mord ist ein rechtlicher Begriff, kein religiöser - und damit sind solche Einwände völlig schwachsinnig, wenn es um die Frage geht, ob Abtreibung Mord ist oder nicht.

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Die Frage ist genau wie deine vorherige tendentiös und geht von einer falschen Behauptung aus.

Abtreibung ist nach deutschem Recht kein Mord.

Es gibt auch keine Fakten, die zeigen würden, dass ein Zellhaufen funktionierende Nerven hat oder gar Schmerzen empfinden könnte - ganz zu schweigen von einer Seele.

Im übrigen zeichnet sich hier bereits eine klare Mehrheit gegen deine Ansichten ab - genau wie in der vorherigen "Umfrage"

Kommentar von NiklasAlan2002
26.01.2016, 22:25

Meine Aussage war moralisch gemeint, nicht rechtlich

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Kommentar von TheTrollman
26.01.2016, 22:28

Ein Zellhaufen ist das Kind allerhöchstens bis zur 3 Woche, danach hat es bereits ein Gehirn

Und als ich auf diese Umfrage geschaut habe, stand es 21 zu 20 gegen Abtreibung

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