Gründe für Neuwahlen 1930 (Weimarer Republik)

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4 Antworten

Nach der Reichstagswahl 1928 bildete Hermann Müller (SPD) eine Große Koalition aus SPD, Zentrum, BVP, DDP und DVP. Diese Regierung scheiterte im März 1930 an den Plänen einer geringfügigen Erhöhung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung, welche die SPD nicht mittragen wollte. Daraufhin bildete Heinrich Brüning (Zentrum) eine Minderheitsregierung ohne die SPD. Der Reichstag lehnte den von Brüning vorgelegten Reichshaushalt für 1930 ab. Dieser wurde daraufhin durch Reichspräsident Hindenburg am 16. Juli als Notverordnung zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen erlassen. Diese Notverodrnung wurde dann aber von einer unheiligen Allianz aus KPD, SPD, DNVP und NSDAP niedergestimmt. Nunmehr bat Reichskanzler Brüning Reichspräsidet Hindenburg, den Reichstag aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen. Diese fanden am 14. September 1930 statt. Danach regierte Brüning zunächst mit seiner Minderheitsregierung weiter (bis 1932) und bemühte sich um Tolerierung durch die SPD.

Grund war die Selbstauflösung des Reichstages in einer verfahrenen Situation, als es keine Mehrheit für den Haushaltsentwurf der Regierung gab. Reichskanzler Brüning, der nur eine Minderheitsregierung führen konnte und Reichspräsident Hindenburg hatten außerdem unterschiedliche Vorstellungen über die Regierungsform (Brüning: Parlamentarisches System, Hindenburg: Präsidialkabinett).

Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagswahl_1930 findest du einen guten Einstieg, der dich weiter bringt.

Der erste Grund war der Druck der Bevölkerung nach der Wirtschaftskrise, die viele Menschen ruiniert hat. Demzufolge waren die Menschen unglücklich und haben die Schuld wie üblich bei den Politikern gesucht. Zum anderen hat genau in dieser Zeit Hitler immer mehr an wichtigkeit gewonnen. Hitler versprach den Leuten Arbeit und das war, was die Leute wollten. Bevor Hitler gewählt wurde, wurden zuvor drei weiter Politiker zum Reichskanzler gewählt. Ein weiterer Grund ist die Inflation, die aus der Krise herbeigerufen wurde. Weiteres waren die Leute nicht an Demokratie gewöhnt und waren nicht bereit um den Politikern ihr vertrauen für diese Situation zu schenken. Deutschland wurde immer monarchich regiert und demzufolge hat man sich in schwerer Lage nach einer starken monarchichen Person gesehnt

Schlaufuxx 10.04.2013, 15:39

Du hast dir zwar viel Mühe gegeben, aber am Kern der Frage geht es vorbei. Die Weltwirtschaftskrise hat auch nichts mit der Inflation zu tun, Hitler hatte am Scheitern der Regierung 1930 keinen Anteil.

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Johnny899 17.04.2013, 09:49
@Schlaufuxx

Da muss ich dir leider wiedersprechen ! Blätter mal in deinen Geschichtsbüchern und suche, wann Hitler populär wurde.. vor 1930! schon gegen ende der 20er wollten die Leute wieder einen Monarchen an der Spitze. Sie glaubten nicht an die Demokratie

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meist brechen regierungen zusammen, weil die koalitionspartner nicht mehr miteinander können

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