Gründe, dass Christen + Muslime an gleichen Gott glauben?

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24 Antworten

Mohammed hat das Christentum und vor allem die Bibel neu interpretiert, Jesus zu einem menschlichen Propheten degradiert und sich über ihn gestellt.

Daher glauben beide Religionen an denselben Gott. Der Islam sieht sich als die "wahre" Interpretation der Bibel und ihres Gottes.

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Kommentar von lifeispain7
13.11.2016, 18:38

Nein, wir haben nicht den selben Gott, da wir christen an Jesus als unseren Gott glauben.

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Wenn es nur einen einzigen Gott gibt, dann kann es keinen anderen Gott geben, an den man auch noch glauben könnte. Die einzige Alternative ist ein Götze, d.h. ein Geschöpf, dem man göttliche Verehrung erweist. Davon gibt es viele, im Heidentum wimmelt es nur so davon. Das Gegenteil ist der Schöpfer, und davon gibt es nur einen. Wenn also vom Schöpfer des Himmels und der Erde die Rede ist und wenn dieser Schöpfer mit dem sich offenbarenden Gott des Alten Testaments identifiziert wird, mit dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, dann kann man nicht fragen, ob der Schöpfer der Welt, der sich Abraham geoffenbart hat, ein anderer sei als derjenige, an den die Christen bzw. Muslime glauben.Dass Christus die Dreifaltigkeit Gottes offenbarte, macht dadurch Gott nicht zu einem anderen Gott. Es ist derselbe Gott, über den nur eine weitere Wahrheit geoffenbart wurde, die von den Juden und Muslimen nicht angenommen wurde.

So wie aber verschiedene Menschen eine bestimmte Person anders erleben und „verkennen“ können, so ist das auch bei Gott möglich. Das heißt, dass Christen und Muslime zwar an den einen Gott glauben, aus christlicher Sicht dieser aber von den Muslime verkannt wird. Sie haben einen irrigen Gottesbegriff.

Die “Offenbarung”, die Mohammed empfangen hat, war nicht ein Werk Gottes, sondern, wenn sie außernatürlichen Ursprungs war, eher ein Werk des Widersachers. die Gottesvorstellungen sind grundlegend verschieden. Mohammed ist für die Muslime nicht Heiland oder Mittler zwischen Gott und Mensch, auch nicht der Verfasser oder inspirierte Schreiber des Koran, sondern lediglich Empfänger und Verkündiger der ihm eingegebenen Offenbarung.Damit ist seine Person wesentlich mit der Offenbarung verbunden, und daher ist dem gläubigen Muslim nur die von Mohammed verkündete Botschaft Gottes Botschaft.

Schon hier zeigt sich der grundlegende Unterschied: Denn der christliche Gottesglaube hat einen ganz anderen Inhalt: Gott wird nicht nur“Gott", “allmächtig", “Schöpfer", genannt, sondern “Vater". Dieses Kind-Vater-Verhältnis, das für den Christen zum Wesen seines Glaubens gehört, ist für den Muslim undenkbar, ja geradezu eine Gotteslästerung, denn er sieht das Verhältnis zwischen Gott und Mensch ausschließlich im Verhältnis Schöpfer und Geschöpf, wie zwischen Herrn und Sklaven. Während der Islam nur bekennt, daß Mohammed der Offenbarungsempfänger und -verkündiger sei, ist für die christliche Kirche Jesus nicht nur Träger der Offenbarung, sondern selber die Offenbarung. Er ist nicht nur Vermittler des Glaubens, sondern Gegenstand des Glaubens. Er ist nicht nur Prophet, sondern “Herr". Er trägt genau denselben Namen, den der Jude ausschließlich Gott gibt: Gott. Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott.

Jesus steht anders zum Menschen als Mohammed, und Jesus steht anders zu Gott als Mohammed. Dementsprechend ist auch das Verhältnis des Christen zu Christus ein anderes als das des Moslem zu Mohammed: Der Christ glaubt anChristus, der Moslem glaubt dem, was ihm Mohammed als Offenbarung Gottes verkündet. Für den Christen aber ist die Geschichte Jesu Christi viel mehr. Sie ist die Geschichte und das Ereignis der Erlösung selbst. In Jesus von Nazareth hat Gott selbst in die Geschichte eingegriffen, hat er sein heiliges, dreieiniges Wesen geoffenbart. Deshalb ist nicht nur das Wort Jesu Inhalt der christlichen Heilsbotschaft, sondern vor allem Sein Werk, Sein Leiden und Sterben, durch das ein für allemal Versöhnung und Frieden zwischen Gott und den Menschen geschaffen wurde.

Zwischen der zentralen Stellung, die Jesus Christus, dem menschgewordenen Gott, im Christentum zukommt, und der nur zweitrangigen Rolle Mohammeds im Islam gibt es also keine Ähnlichkeit. Hier eine Analogie aufzeigen zu wollen, wäre der schwerste Irrtum, dessen man sich sowohl dem Christentum als auch dem Islam gegenüber schuldig machen könnte.

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Die Religionen glauben nicht an "den selben Gott".

Beide Religionen glauben an einen Gott der allmächtig ist.

Von daher, ist es schwer da einen Unterschied zu finden und die Idee liegt nahe dass sie an "den selben Gott" glauben.

Im Christentum wird Gott in seiner heiligen Dreifaltigkeit als der Vater (Gott im Himmel), als Sohn (Jesus Christus als Gott auf der Erde ) und als heiliger Geist (Gottes Herrlichkeit die überall ist) verehrt. Also sehen die Christen Gott als einen in drei Formen an wenn du so willst. Zudem ist die Definition Gottes im Christentum anders als im Islam. Gott als Gott der Liebe und der Vergebung der alle Zeit bereit ist dem Menschen zu vergeben. Das ist die grobe Ansicht im Christentum.

Wichtig und wohl auch der größte Unterschied:

Die Christen sehen Jesus nicht nur als Messias oder Sohen Gottes sondern als Gott selbst der auf die Erde kam. Jesus = Gott

Das Thema ist noch viel komplexer aber ich denke dass sollte eine Vorstellung geben wie sich die Sache verhält.

MfG

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Die ersten christen waren jüdische sekten, haben den ursprung daher bei den jüdischen lehren, die muslime kamen später, mohammed klaute sich was ihm passte aus dem christentum und judentum und fügte noch was von sich hinzu, daher haben christen, muslime und juden den gleichen gott!

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Ich würde sagen, das gleiche Gottesbild ist es nicht. Derselbe Gott kann es (mal unabhängig davon, ob man dran glaubt oder nicht) schon sein.

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Da die jeweils jüngeren Religionen zu großen Teilen auf ihre älteren Schwesterreligionen Bezug nehmen (Christentum ---> Judentum, Islam ---> Christentum), ist es offensichtlich, dass sie alle den selben Gott meinen.

Die christliche Bibel enthält mit dem Alten Testament das Glaubensfundament des Judentums, und der Koran nimmt fast schon ausschweifend Bezug auf den christlichen Jesus.

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Christen und Muslime glauben nicht an den gleichen Gott.

Begründung:

  1. Die im Koran versuchten Anknüpfungen an Juden- und Christentum sind misslungen. Personen, Chronologien und Taten der jeweilig erwähnten biblischen Personen sind falsch. Der Brückenschlag mit Behauptung als abrahamitische  Religion ist dadurch gescheitert.
  2. Die Gottheit Allah war im alten Mekka eine Stammesgottheit, die einen Platz auf dem Vielgötteralter der mekkanischen Handelsmetropole hatte. Mohammed funktionierte diese Gottheit zum Monopolismus um.
  3. Die Gottheit Allah verhält sich konträr zu dem biblischen Gott der Christen und Juden.

Die Behauptung der Islam sei eine abrahamitische Religion scheitert schon alleinig an den 10 Geboten Gottes, die nur neben bei erwähnt, nicht in einem Punkt von dem "Propheten" Mohammed praktiziert wurden.

 Der Schluss, der Islam sei eine Anknüpfung an die abrahamitischen Religion weil er eine monotheistische Religion ist, ist zwar oberflächlich betrachtet annehmbar, im Detail aber komplett falsch.

Der Islam ist eine eigenständige Religion.

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Kommentar von eleteroj3
13.11.2016, 13:38

zudem: 'abrahamitische Religion' ist religionsgeschichtlich Unfug. Abraham ist keine historische Person, sondern ein Stammes-Mythos der Torah. Schon gar nicht war Abraham ein Religionsstifter, auf den sich der Islam historisch beziehen könnte.

Abrahamitische Religion ist eine von westeuropäischen Kirchenvertretern herbeiphantasierte 'Blutsbrüderschaft' zwischen Christen und Moslems. Sie wird von osteuropäischen Kirchenvertretern nicht geteilt.

Und Christen unter der blutigen Verfolgung in islamischen Ländern, wie etwa die koptische und syrische Orthodoxie, werden sich herzlich bedanken für so eine Unterstützung durch ihre westeuropäischen Glaubensbrüder. Sie empfinden das wohl eher als Kuß des Judas, der damit den Herrn und die Zwölf verriet.

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1. beweist es dier geschichte der religionen selbst:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

2. ist der begründer des monotheismus abraham gewesen und alle drei religionen haben das alte testament im glauben enthalten............

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Kommentar von Hamburger02
14.11.2016, 09:18

Nur nebenbei: neben der Rauch/Feuersäule kommt ein weiteres Motiv im Exodusbericht vor, das später noch mehrmals im AT erwähnt wird: "Der Stern, der Israel aus Ägypten führte".

Nach meinen Forschungen ist dieser Stern als eine bestimmte Konstellation genauso real, wie der Stern von Bethlehem.

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Gründe, dass Christen + Muslime an gleichen Gott glauben?

Alle Gläubige glaubten zu allen Zeiten an den gleichen Gott / die gleichen Gottheiten (denn das Göttliche verändert ja nicht seine Eigenschaften, nur weil die Menschen dem Göttlichen voneinander abweichende Eigenschaften zuschreiben).

Wie gesagt: Nur das Gottesbild (also wie man sich das Göttliche vorstellen) unterscheidet sich.

Bei Juden, Christen und Muslimen baut das Gottesbild auf der gleichen Grundlage auf - dem monotheistischen Gottesbild. Deshalb ist das Gottesbild dieser Religionen sehr ähnlich.

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Hallo,

die sog. "monotheistischen" Religionen haben sich auseinander entwickelt. Die älteste dieser Religionen ist die jüdische.

Nach derzeitigem (wissenschaftlichem) Erkenntnisstand, steht die Gottes-Vorstellung in engem Zusammenhang mit Naturphänomenen (etwa Vulkanismus) im heutigen "Nahen Osten". Ursprünglich waren es mehrere Götter, die verschiedene Eigenschaften hatten, ähnlich wie die Götter der Ägypter.

Dem Gott JHW (gesprochen: Jachweh) wurden im Laufe mehrerer Generationen die Eigenschaften fast aller anderen Götter zugeschrieben und seine Vormachtstellung von den entsprechend Gläubigen mit Macht gegen andere "Ungläubige" durchgesetzt.

Unterschidliche Einstellungen und Überzeugungen beim Praktizieren des Glaubens an JHW haben dann zur Aufspaltung des Glaubens in die unterschiedlichen Religionen (und innerhalb dieser in diverse Konfessionen) geführt, ohne dass dabei die grundsätzliche Gottesvorstellung infrage gestellt wird.

Alles Gute!

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Kommentar von DreiGegengifts
13.11.2016, 11:35

Nach derzeitigem (wissenschaftlichem) Erkenntnisstand, steht die Gottes-Vorstellung in engem Zusammenhang mit Naturphänomenen

Das können aber keine sehr sorgfältigen Wissenschaftler sein. Ansonsten wären sie wohl stutzig geworden bei der Tatsache, dass Gottesvorstellungen unbeirrt weiter existieren. Hast du mal eine Quelle für diese wissenschaftliche Erkenntnis wie du meinst?

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ich muß dich enttäuschen: Das Gottesbild des Mehrheits-Islam deckt sich nahezu 1:1 mit dem der altjüdischen Torah. Weder das Gottesbild der Evangelien noch die christliche Ethik haben Eingang in den Koran und die islamische Theologie gefunden. Leider.

Lesetipp zum Thema: Hamed Abdel Samad - Der Koran. Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses (auch als eBuch erhältlich)

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Du solltest mal das Buch "Jesus und Mohammed" von Mark A. Gabriel lesen. Dort werden solche Dinge auch beantwortet. Ist total spannend😉

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Kommentar von Gylfie02
13.11.2016, 11:10

hmm..schreib leider morgen schon ne arbeit darüber aber trd. danke☺

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Völlig unterschiedliche Götter. 

Gott schickte seinen Sohn als Heiland, ein Glaube, der für jeden Moslem eine krasse Sünde ist.  Das zeigt sich dann ja auch darin, dass eine Moslemin keinen Christen heiraten darf.

Im islamischen  Saudiarabien wirst du verhaftet, wenn in deinem Koffer eine Bibel ist. 

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Allah und Gott sind doch nur namen für einen Gott religionen sind meiner Meinung nach nicht gut das tut die Leute nur gegeneinander aufhetzen.

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Naja was heisst glauben an den gleichen Gott, sie glauben das ihr Gott das gesagt hat was im Koran steht, und weil das nicht sooo ganz der Wahrheit entspricht haben sie somit ein falsches Bild von ihm, das gefällt Gott natürlich nicht ;)

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Wenn du den Gott jeder monotheistischen Religion als DIE abstrakte höhere Macht ansiehst, haben alle denselben Gott, nur in unterschiedlicher Vorstellung.

Das ist das Gemeinsame aller Religionen. Das Trennende ist die Verehrungsform mit der mehr oder weniger strikten Ablehnung aller anderen Formen und den häufig für absolut zwingend gehaltenen Riten und Lebensformen. 

Darin treffen sie sich dann wieder mit vielen unreligiösen Menschen, die ihre "lockere" (vielleicht sogar hedonistische) Lebensform für absolut zwingend halten.

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Es gibt nur einen Hauptgrund. Das Christentum ist aus dem monotheistischen Judentum hervorgegangen, und der Islam aus dem Christentum. Alles andere an scheinbaren Gründen sind nur Unterfütterungen für diesen einen Hauptgrund, aber eher Begleiterscheinungen als Ursachen.

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beide religionen wurden vom selben gott herabgesandt,

doch im christentum hat jesus die stellung des gottes übernommen. deswegen kann man nicht sagen, dass das heutige christentum denselben gott wie der islam hat.

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Kommentar von 1988Ritter
13.11.2016, 13:05

Oh je.....bitte erstmal Basiswissen erarbeiten.

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Weil sie glauben dass es eine höhere Kraft gibt die sie beschützt

Weil sie nur an den einen wahren Gott glauben den es gibt.

Da die Christen und Muslime nur an DEN Gott glauben, glauben sie an den selben, die Bedeutung der jeweiligen Wörter ️ist ja ähnlich Allah bedeutet ja der Einzige, oder??

Und naja dass wars

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Christen und Moslems beziehen sich sehr klar auf die Gottidee der Juden, JHW.  Dabei interpretieren sie diese anders.

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