Großübung der DLRG + Bundeswehr ich soll Funken und als Riegenführer Anweisung hab aber keine Ahnung?

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2 Antworten

Ok, irgendwann hört "komisch" auf.

Hast Du eine einsatztechnische Grundausbildung im Wasserrettungsdienst absolviert? Kaufe Dir im eigenen Interesse das Taschenbuch für Wasserretter (aktuell ist die 3. Auflage) oder lasse es Dir von der örtlichen Gliederung zur Verfügung stellen.

Du merkst evtl selber an den Fragestellungen, dass eine Reihe elementarer Kenntnisse noch nicht vorhanden sind und es ist in meinen Augen von Deiner Einsatzleitung unverantwortlich Dich ohne fundamentales Grundwissen im Bereich Einsatz für so etwas "zu verbrennen".

1) Die Meldung vom Wasser aus erfolgt (über den 2m Betriebsfunk) vermutlich "Adler Musterhausen (Funkkennung Einsatzleitung) von Adler Musterhausen (Funkkennung Raft)" --- es meldet sich somit die einsatztaktische Komponente "RAFT"

2) Positionsmeldung auf dem Wasser... Diverse Möglichkeiten z.B. Flusskilometer, oberhalb/unterhalb von klar(!) definierten Bauwerken (Schleusen, Brücken, o.ä.) z.B. Position ist auf der Naab Höhe Wernberg Köblitz oberhalb der Brücke der Bundesstrasse 14

3) Es greift der Führungsvorgang. (1)Lage analysieren (an Person vorbei - Person am Ufer oder im Wasser treibend??) -- (2)nächste Aktion planen (ans Ufer gehen? gegen die Strömung ankämpfen?) -- (3)"Befehl" ausgeben...

4) siehe Antwort von navynavy; Wenn Du das Funkgerät entsprechend sicherst kann es nicht final verloren gehen. Ordentlich am Raft oder an der Prallschutzweste o.ä. befestigen. (Lass es Dir vor Ort vernünftig zeigen) Und wenn es doch passiert: "Melden macht frei - und belastet den Vorgesetzten (Einsatzleiter)." Ist mir auch schon passiert; Shit happens.

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Um eine Sache nochmal klar zu stellen: Der Vollpfosten bist nicht(!!) Du, weil Du Fragen stellst, sondern die Leute, die Dich ohne(!) irgendeine vorbereitende Ausbildung für so eine Aktion an der Position einteilen. Du möchtest in dem Bereich tätig sein, dass mach den Verantwortlichen klar, dass Du die erforderlichen Ausbildungen dafür brauchst.

 Gerne per PN weiteres, wenn gewünscht.

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Zu den Fragen 1 - 3:

Du bist als Riegenführer eingeteilt. Das bist Du, weil Du entweder schon lange genug bei der DLRG dabei bist, dass Du genügend Erfahrung haben und damit wissen müsstest müsstest, wie der Hase läuft, oder weil Deine Vorgesetzten bei der DLRG davon ausgehen, dass Du intelligent genug bist, Dich rechtzeitig bei ihnen bzw. der Übungsleitung über Dinge zu informieren, die Dir fremd sind. Nennt sich Eigeninitiative bzw. Eigenverantwortung. Es ist nämlich keine Schande, Dinge nicht zu können, sondern nicht zu wissen, wie man sie lernen kann. Und dafür bist Du doch Deinen Fragen hier nach schon lange genug bei der DLRG dabei.

Also sorry, aber wenn Du schon länger dabei bist, solltest Du wenigstens ungefähr Bescheid wissen, wie man eine Bergung aus einem Gewässer durchführt. Das klingt ja, als hättest Du das bisher noch nicht einmal ansatzweise geübt bzw. gelernt.

Also: Frag nicht hier ins Blaue die Ratefüchse vom Dienst, sondern nimm möglichst bald Kontakt zu Deinem Vorgesetzten bei der DLRG auf (Mail? Telefon?) und frage ihn das!

Zur Frage 4:

Dann ist es weg. Dass Gerät bei Übungen verloren- oder kaputtgeht, ist nichts Ungewöhnliches - ein gutes Licht auf den Verantwortlichen wirft es nur vielleicht nicht. Wenn Du nicht schuldhaft oder fahrlässig den Verlust zu verantworten hast, wirst Du auch nicht dafür finanziell geradestehen müssen.

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