"Großes" Aquarium, was ist zu beachten?

4 Antworten

Hi,

ich habe ein schon vor 2 Jahren eingefahrenes Meerwasseraquarium, 940L.

Ich lebe im 6. Stock eines Betonbautes. Habe das entsprechende Aquarium inkl. Unterschrank mir liefern lassen (Diamantaquarien.de). Früher (ca 5 Jahre her), hatte ich ein 54L Süßwasseraquarium und es war gut für den Einstieg. Hatte Guppys, Platyn, Prachtschmerlen, usw. aber es wurde dann langweilig für mich und unterzog mir eben die große Biologie des Meeres.

Es geht nicht darum, je kleiner das Becken und umso leichter für den Halter. Je größer das Becken, umso stabiler die Wasserwerte, man hat mehr zu sehen und kann Tierarten halten, die ein größeres Becken als Voraussetzung sehen.

Filteranlage auf jeden Fall Außenfilter und eine Abdeckung ist von Nöten, wenn die Fische keine Springer sind. Habe keine Abdeckung, nur LED, sieht auch schöner aus, meiner Meinung nach. Wenn Du Krebse besitzt, Abdeckung pflichtmäßig anbringen, sonst laufen sie Dir in der Bude rum.

Man kann über die Statik Nachfrage erstatten, jedoch sollte dies über Beton überhaupt kein Problem sein mit 500 L.

Gruß

Hey DerOhnePlan2000

Statik, genau. Darauf musst du achten, da kann ich dir nicht weiterhelfen.

Filter nimmst du einen großen Außenfilter, das reicht bei solchen Kleinstfischen. Du kannst natürlich auch ein kleines Aquarium als Filterbecken mit Filtermatten benutzen.

Wo komme ich günstig an so vielen Pflanzen?

In Aquaristikforen und bei Facebook.

aber wie transportiere ich es dann am sichersten?

Musst du den Erbauer fragen :-)

Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit so einem großen Becken?

Mein größtes Becken jemals hatte 500 Liter, also jein. Ich hab es an einen Schildkrötenhalter verkauft, der kann das besser brauchen. Ich brauche es nicht.

Laufende Kosten Strom und Wasser usw können hier anfangen weh zu tun.

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Macht vielleicht ein noch größeres Becken mehr Sinn, also so 700L?

NEIN. Ich komm zu dem Punkt den ich eigentlich sagen will: Ein Gesellshaftsaquarium mit paar kleinen Schwarmfischen, Otos und Zwergpanzerwelsen kannst du schon mit einem 112 Liter Becken auf die Beine stellen. Wenn du es unbedingt ganz geräumig willst kannst du auch ein Becken mit 120 bis150x50x50 oder so nehmen, oder ein längeres aber weniger breites/hohes, aber 500 oder 700 Liter für ein allerwelts-Minifisch-Gesellschaftsbecken ist imho reine Platzverschwendung. Und die ganzen Probleme die ein großes Becken macht sind dafür nicht gut auf sich genommen wenn es mit normalen Beckenmaßen auch geht, und auch die Fische haben davon nichts.

Es wäre viel besser nach und nach mehrere kleinere Becken aufzustellen mit jeweils nicht zu vielen verschiedenen Fischarten drin. Mit mehreren Becken bist du viel fleibler, und es kommt auch den Fischen zu gute. Übrigens kannst du zB noch ein schönes Zwergkrallenfrosch 54 Liter Becken planen weil die in der Gesellschaft von Fischen weniger gut gedeihen.

Sorry wenn ich dir dein Projekt madig mache, aber es ist mir da ernst :-)

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PS denk auh mal bloß an die Kosten der Fische. Wenn du da gleich einen vollen Besatz Minifische reintun willst...wie viele sollen das denn so sein? 100? Pfffff sieht man ja kaum.

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Dann werde ich es wohl eine Dimension kleiner planen. 🤔 200L wirkt so klein.

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@DerOhnePlan2000

Es ist auch immer gut weniger in Gesellschaftsbecken zu planen. Nicht dass es nicht ginge aber man stellt sich das hübscher und vorteilhafter vor als es dann ist- die Becken mit weniger Arten sind oft genau so nett.

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@Grobbeldopp

PS um es noch mal deutlich zu machen was für mich das Kernargument dagegen ist ein 500 Liter Becken für viele Arten kleine Fische ufzustellen: Die Fische würden von passenderer und zurückhaltender Vergesellschaftung bis hin zu Artbecken (und der Möglichkeit im Zweifelsfall umsetzen zu können) viel mehr profitieren als von einem unhandlichen, schwer zu kontrollierendem Riesenbecken mit vielen Arten.

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Mhh, da Du scheinbar kaum Erfahrung damit hast, wie wäre es, etwas kleiner einzusteigen ? 200 Liter ist doch auch schon toll..

Ich hatte damals einen Unterbau aus massiven Kanthälzern 8 X 8 cm, darauf eine 6 cm Spanplatte, und das Becken auf 2 cm Styropor. Das Teil war ein Eckbecken und hatte 500 Liter.

Du kannst einen Unterbau auch aus Stahlrohr 4-Kant schweißen (lassen).

Deine Bude sollte das Gewicht dann natürlich schon tragen können... also altes Bauernhaus mit Holzbalken wäre wohl eher nicht so gut. Dafür am besten den Architekten Deiner Bude fragen.

p.S. Perlhühner gehören da definitiv NICHT rein !

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Warum denn nicht? Perlhuhn Bärblinge haben doch gerade mal 2,5cm.

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Große Becken laufen doch ausserdem viel stabiler

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@DerOhnePlan2000

Ja, das tun sie- und sie laufen auch viel stabiler gegen die Wand....

Ein kleines Becken mag Fehler weniger verzeihen aber

a) du musst ja keine dummen Fehler machen

b) die Fehler sind schneller korrigiert und mehrere kleine Becken verteilen das Risiko

c) große Becken sind erheblich schwieriger zu pflegen allein wegen der bloßen Unhandlichkeit.

Kleine Becken sind wie Schnellboote- wenn ein Eisberg kommt sind sie besser dran als die Titanic 😀

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