Große Probleme im Praktikum, wie ändern?

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3 Antworten

Möglicherweise ist die Erwartungshaltung der Erzieherinnen zu groß. Hier sollte ein Gespräch, an dem du, die Einrichtung und deine Betreuungslehrkraft an der FOS teilnehmen und gemeinsam klären, was von dir als FOS-Praktikantin erwartet werden kann und was nicht. Wenn tatsächlich eine zu hohe Anforderung im Raum steht, kann dieser abgeholfen werden.

Ein anderes Problem könnte in deiner Einstellung liegen. Du scheinst nicht viel Lust auf dieses Praktikum zu haben, sondern es eher als Mittel zum Zweck (Fachabitur) zu betrachten.

Dinge, die einen nicht interessieren, erreichen in aller Regel auch keinen hohen Konzentrationsgrad. In diesem Fall wäre es notwendig, entweder die Fachrichtung zu wechseln und etwas zu tun, was dich interessiert oder deine Sichtweise zu verändern.

Die Fachrichtung "Sozialwesen" wird gerne mal als die mit den geringsten Anforderungen betrachtet und demzufolge häufig unterschätzt.

Wie auch immer: Die Entscheidung, ob du mit dieser Ausbildung eine falsche Wahl getroffen hast, ob du mit dem Arbeitsalltag überfordert bist (Arbeit und Schule sind nicht vergleichbar) oder ob du schlicht ein Motivationsproblem hast, musst du selbst treffen.

Abhängig davon, zu welchem Schluss du kommst, sollte dein weiteres Vorgehen aussehen.

Möchtest du das Praktikum erfolgreich beenden, musst du dich vermutlich ziemlich in den Allerwertesten treten. Um Dinge nicht zu vergessen, kann man sie aufschreiben. Dann muss man die Notizen aber auch täglich rechtzeitig lesen, damit sie auch von Nutzen sind. In jedem Fall kann die Praxisstelle erwarten, dass du erkennbar (!) an deinen Problemen arbeitest.

Ist das nicht möglich, wäre ein Überdenken der Ausbildung sicher sinnvoll.

du solltest in jedem fall mit der Leitung dort sprechen. Auch wenn du keine Erz. werden möchtest, hat die Außenwahrnehmung der Erz. doch eine Bedeutung für dich.

Da kannst Du darüber nachdenken, aber eben nur nach freundlichen Gesprächcen (ohne Vorwürfe, ohne Verärgerung).

Achte darauf, dass Du diese Voraussetzung für gespräche vorher offen ansprichst - und dann dich dafür auch bereit hältst.

  • und lass dir einen (wöchentlich wecxhselnden?) Arbeitsbereich zuordnen - bleib nicht länger "Mädchen für alles", weil du keine ausgebildete Eetz. bist !

Es ist so, dass wenn du ständig kritisiert wirst, du automatisch schlechter arbeitest und unsicherer und vergesslicher wirst, als wenn du gelobt würdest.

Ich rate dir: Wechsle die Praktikumsstelle. Du wirst sehen, woanders haben die mit dir keine Probleme.

Es gibt wirklich Arbeitsstellen, wo man -weil man unerfahren ist- schon fast als geistig behindert dargestellt wird.

Du hast du Möflichkeit den Betrieb zu wechseln. Such dir eine Einrichtung, wo du den Eindruck hast, dass sie "cooler" sind. (Jugendfreizeitstätte oder so).

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