Große Briefmarkenammlung verkaufen - wo und wie am besten?

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5 Antworten

Das kann problematisch werden, denn so eine Briefamrkensammlung ist immer nur so viel wert wie ein möglicher Käufer zu zahlen bereit ist. Wenn du zu einem Händler gehst, dann wird dieser von Haus weniger bezahlen, und wenn du die Sammlung privat verkaufen willst, dann musst du eben genau den passenden Käufer finden. Niemand kann dir sagen was man verlangen kann, da ist einfach viel Verhandlungsgeschick gefragt. Natürlich spielen hier Dinge wie Zustand der einzelnen Marken, Seltenheit der Marken und einfach die Nachfrage dafür eine große Rolle, aber grundsätzlich ist es einfach so, dass Briefmarken keine sonderlich gute Geldanlage sind.

Es ist sehr schwer, eine komplette BRD-Sammlung zu verkaufen. Gefragt sind meistens nur die ersten 5-6 Jahre (1949-1955), da die meisten Sammler die nachfolgenden Jahre postfrisch wie gestempelt komplett in ihrem Besitz haben. Bei einem Verkauf werden oft nur die teuren Jahrgänge berechnet. Der Rest ist nur Kleingeld.

Anbieten kann man die Sammlung(en) entweder einem Briefmarkenverein, einem seriösen Händler oder bei einer Spezialsammlung einem sehr guten Auktionshaus wie Felzmann (Düsseldorf), Schlegel (Berlin, Fischer (Bonn) und noch mehreren, deren Adressen man im Internet finden sollte.Ebay würde ich als letzteres kontaktieren, wenn sich wirklich kein Käufer finden lassen sollte.

Außerdem möchte ich Sie warnen, auf Zeitungsinserate, auch in Briefmarken-Fachzeitschriften, zu reagieren. Da sind hin und wieder schwarze Schafe dabei, die es nur auf die teure Sammlung abgesehen haben, aber nach Durchsicht der Sammlung mit der gleichen auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Bei einem Verkauf sollten nach Möglichkeit immer ein oder zwei Zeugen mit anwesend sein.

Viel Glück und Erfolg mit dem Verkauf , Ihr Philajupp.

1.) Mache Dir keine allzugroßen Hoffnungen ! 2.) Suche Dir Hilfe bei einem Briefmarken-Sammlerverein und ordne die Marken aus dem Abonnenment in die leeren Alben chronologisch ein. Sieh dabei nach, ob alles lückenlos durch die Jahre vorhanden ist und notiere den Umfang : von ... bis .... komplett (wäre günstig). 3:) Dann kommt das traurigste : versuche es bei einer Auktion einzuliefern. Bedarf ist keiner da .... leider. Und erwarte nicht mehr als max. 10 % vom Katalogwert.

Schau doch mal bei Ebay wie viel du dafür bekommen kannst oder auf einem Flohmarkt

Dies wäre die schlechteste von allen Alternativen. Blos die Hände davon lassen. Die anderen Antworten kann man so gelten lassen.

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Ein gepflegte Sammlung bringt etwas ein, aber meistens weniger als erhofft. Würde sie mal einem Händler zeigen und mir ein Angebot machen lassen. Es gibt ein Überangebot von Sammlungen, weil viele Sammler sterben. Daher sind die Preise gefallen.
Bei ebay nachschauen, was für Alben geboten wird. Gegebenenfalls alles fotografieren und bei ebay für einen Festpreis mit Gegenvorschlag einsetzen.

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