Große Angst, dass meine Großeltern bald nicht mehr da sind. Was kann ich nur machen?

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6 Antworten

Meist sind es die Großeltern, die zuerst sterben und die dir zeigen, dass das Leben nicht unendlich ist.

Für viele ist das das erste Mal, dass sie mit dem Tod in Berührung kommen. Es wird aber nicht das letzte Mal sein.

Die anderen Großeltern werden folgen, Onkel und Tanten - und schließlich auch die Eltern. Dann bist du sozusagen vorgerückt bis an den Rand, niemand mehr steht vor dir ....

Auch der Freundeskreis wird irgendwann, in vielen Jahren, immer kleiner.... Im Laufe des Lebens wird die Zahl derer, die wir nur noch in Gedanken bei uns haben, immer größer.

Nutze deshalb die Zeit richtig aus, jedem im Familien- und Freundeskreis deine Zuneigung zu zeigen, schöne Stunden miteinander zu verbringen und dich so richtig deines Lebens zu freuen...

Hallo Katrin,

da ich selbst vor wenigen Jahren sowohl meine beiden Elternteile als auch meine Schwester durch den Tod verloren habe, kann ich Deine Empfindungen einigermaßen nachvollziehen.Ich weiß daher, dass der Schmerz nach dem Verlust eines geliebten Menschen sehr groß sein kann und man braucht unter Umständen sehr viel Zeit, um diesen Schmerz verarbeiten zu können.

Mir hat jemand einmal erklärt, dass jeder auf eine andere Weise trauert und es auch kein Zeitmaß für die Trauer gibt. Das hat mir schon sehr geholfen. Ich finde es auch immer sehr hilfreich, wenn man mit jemandem über seine Gefühle sprechen kann, der vielleicht Ähnliches erlebt hat und sich am besten in meine Lage hineinversetzen kann. Da es allerdings manchmal sehr schwerfallen kann, über seine Gefühle zu sprechen, fand ich den Tipp sehr hilfreich, einmal all das aufzuschreiben, was einen bewegt und es dann später wieder zu lesen.

Was ebenfalls Erleichterung bringen kann ist, wie ich finde, zu weinen. Ja das Vergießen von Tränen der Trauer ist ein wichtiger und notwendiger Bestandteil des Heilungsprozesses. Du brauchst Dich daher nicht zu schämen, wenn Du weinen musst. Hinterher fühlt man sich immer ein wenig erleichtert. Ich glaube, es ist gar nicht gut, wenn man irgendwie versucht, vor anderen seine Gefühle zu verbergen und stark sein zu wollen. Seinen Tränen freien Lauf zu lassen, hilft am besten bei der Trauer.

Mir hilft vor allem die Hoffnung, die die Bibel im Hinblick auf die Verstorbenen gibt. Da ich mich viel mit der Bibel beschäftige, hat es mich sehr getröstet, das zu lesen, was Jesus einmal über die Toten sagte: " Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören   und herauskommen werden" (Johannes 5:21, 28 u. 29a).

Diese Verheißung beschreibt, dass Millionen von Verstorbenen wieder auf der Erde leben werden, und zwar unter besseren Verhältnissen als heute. Wir werden sie so sehen, wie wir sie gekannt haben und können sie dann endlich wieder in unsere Arme schließen! Ist das nicht großartig? Diese Hoffnung lässt mich immer wieder aufleben, besonders dann, wenn alles um mich herum grau und trüb aussieht. Ich danke Gott oft dafür, dass er uns diese schönen Verheißungen gegeben hat und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er sie auch erfüllen wird.

Vielleicht könnte Dir ebenso wie mir die Hoffnung der Auferstehung helfen, mit der Trauer und Deiner Angst um Deine noch lebenden Großeltern besser umgehen zu können. Ich sehe mit großer Erwartung der Zeit entgegen, in der niemand mehr den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen ertragen muss und sich das erfüllt haben wird, was mit sehr ergreifenden Worten im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird, wo es heißt: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4). Dieser Text aus der Bibel gefällt mir besonders gut und ich denke oft über die Zeit nach, in der Gott dieses Versprechen wahr macht.

Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, dass ich in meiner Antwort mehrmals die Bibel zitiert habe, da ich ja nicht weiß, wie Du dazu stehst. Ich habe jedoch festgestellt, dass sie eine unvergleichliche Quelle des Trostes und der Ermunterung ist.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es Dir gelingt, mit Deinem Schmerz zu leben und ihn nach und nach zu verarbeiten!

LG Philipp

Genieß die Tage die ihr habt. Was anderes bleibt dir nicht. Wenn du bei jedem Menschen denken würdest dass er bald stirbt, könntest du den ganzen Tag nichts anderes mehr machen

Du musst damit leben lernen. Wir alle sind sterblich, auch Du. Das Sterben gehört nun mal zum Leben. 

Machen kannst Du gar nichts. Wenn man ein gewisses Alter hat; stirbt man eben. Fertig. : 

RobinHood111 19.07.2017, 15:07

Erinnere Dich an die schönen Momente. Nur die Erinnerung bleibt. 

Alles andere geht mit dem betreffenden Menschen ins Jenseits. 

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Moin,

Katrin ?! - Es ist hart Familie zu verlieren, es schmerzt ... aber es ist
der Lauf des Lebens. Wir werden alle gehen, ob wir wollen oder nicht.
Erinnere Dich an die Guten Zeiten - den Spaß den Ihr hattet, die Kuscheligen Momente.

Leider Hilft das nichts gegen den Tot - wir werden alle gehen, halten wir Die die wir liebten/geschätzt haben, in Ehren - lassen wir uns das eine oder andere mal eine Lustige oder fröhliche Szene durch den Kopf gehen. 
Es hilft ja nicht wenn wir unser Leben lang trauern - lieber mal erinnern und blöde grinsen statt nur Weinen und auf der Stelle stehen ...

Alles gute für Dich!

so long(knife)

PS: Kopf hoch, alles wird gut!

die trauer verarbeiten

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