GroKo 4.0 - Welche Partei würdet ihr wählen, wenn morgen Bundestagswahl wäre?

Das Ergebnis basiert auf 16 Abstimmungen

Linkspartei 37%
AfD 25%
Grüne 25%
SPD 6%
CDU/CSU 6%
FDP 0%

18 Antworten

Linkspartei

Weil ich befürchte, dass die Sozial- und Europapolitik von CDU und SPD uns noch langfristigen Schaden zufügen wird. Wie ich das sehe sind wir gerade dabei Europa reichlich zu demontieren und die offensichtlichen sozialen Probleme im eigenen Land zu ignorieren.

Ich würde SPD und CDU zwar zutrauen Lösungen zu finden, allein, was ich ihnen nicht zutraue ist der politische Wille dazu.

Das Programm der Linkspartei ist zwar an den meisten Stellen nicht zu Ende gedacht und/oder verfehlt, wenigstens sind die aber überhaupt bereit sich über größere Veränderungen zu unterhalten.

Bei SPD, CDU und FDP sehe ich das nicht, über die AfD möchte ich im Sinne politischer Verantwortung überhaupt nicht reden und den Grünen gestehe ich zwar ein gewisses Maß an Innovation zu, leider aber miteiner vollkommen falschen Schwerpunktsetzung, die die gravierendsten Probleme zu weit hinten anstellt.

Letztlich würde ich mir von dieser Wahl keine sofortige Veränderung zum besseren versprechen, aber mindestens Mal den Beginn einer parlamentarischen Debatte über mMn längst überfällige Reformiert des Sozialstaats und Kursänderung in Europa.

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Darf ich dich fragen, weshalb die Meisten Linken, so glühende Verfechter grenzenloser Zuwanderung von Menschen aus den frauenfeindlichsten, homophobsten, bildungsfernsten, antisemitischsten und fundamentalistischsten Ländern dieser Welt sind? Das konnte mir noch niemand erklären und ist Hauptursache, das ich kein Linke-Wähler mehr bin.

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@MickyFinn

Darfst du, was du darauf nicht erwarten darfst ist eine Antwort, denn ich gehöre für meinen Teil nicht dazu.

Ich bin der Meinung, dass es ein Gebot der Menschlichkeit ist Flüchtlinge hier unterzubringen, so lange es nötig ist um Leib und Leben zu schützen, sie dann aber auch zurück zu schicken, schon allein weil sie von ihrem Bildungsstand her in aller Regel in unseren Arbeitsmarkt nicht integrationsfähig sind und somit eine wirtschaftliche Last darstellen, die wir bei Zeiten wieder abgeben müssen, schon allein um Kapazitäten zu haben frei zu haben, falls anderswo akkut Hilfe benötigt wird.

Mit den Regelungen zur Unterbringung hier bin ich auch nicht einverstanden, weil es nicht angeht, das die Leute hier unregistriert durch die Gegend springen und die Behörden über ihren Verbleib nicht im Klaren sind, denn sowas fördert tatsächlich Kriminalität.

Das Mittel dagegen wäre allerdings nicht das Terrorisieren von Bedürftigen, sondern ihre Unterbringung in Sammelkarten (genug leerstehende Kasernen sollte es in diesem Land ja geben). Das hätte den Vorteil a) man hätte ein Auge auf die Leute, b) man hätte sie versammelt und könnte somit was für ihre Bildung und Beruflichen Fähigkeiten tun, was ihnen helfen wird ihr Land schnell wieder aufzubauen. Soll mir auch keiner was erzählen, von wegen Kasernierung sei inhuman, wir haben über Jahrzehnte unsere eigenen Landeskinder Kasernierung, Flüchtlinge aus den Ostgebieten und der DDR gingen auch erstmal in Sammelstellen und diverse Sozialbauten und Studentenwohnheime sind einer Kaserne auch nicht gänzlich unähnlich, was Privatsphäre betrifft.

Insofern bin ich mit der Linie der Linkspartei im Punkto Flüchtlinge und der Versuchung der Kategorien "Flüchtlinge" und "Einwanderer" durchaus nicht d'accord. Es ist für mich aber ein nachrangiges Problem, da die dafür verausgaben Summen im Vergleich dazu, was man den Banken hinterher geschmissen hat zu vernachlässigen sind.

Kriminalitätsraten steigen natürlich erstmal leicht, wenn man mit Flüchtlingen so umspringt, wie unsere Politik das tut, indem sie nicht in der Lage ist auch nur den derzeitigen Aufenthaltsort einer bestimmten Person zu ermitteln.

Gleichwohl halte ich die in Aussicht stehende Kriminalität, die uns blüht, wenn wir zulassen, das weitere Teile der Gesellschaft verarmen für das größere Problem.

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@MickyFinn

Schade, da hast du die Gelegenheit, als ehemaliger Linke-Wähler mit einem aktuellen Linke-Wähler dich auszutauschen, auch in Bezug auf das, was dir so wichtig zu sein scheint. Da kann man ja auch konkret erläutern, warum man die nicht wählt, das ist ja legitim. Stattdessen möchtest du von ihm deine persönliche, verfälschte und extrem überzogene Ansicht über andere Linke erklärte haben.

So fragt man, wenn man nicht ernsthaft über ein Problem diskutieren will.

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@Schachbrett75

,,Ich bin der Meinung, dass es ein Gebot der Menschlichkeit ist Flüchtlinge hier unterzubringen, so lange es nötig ist um Leib und Leben zu schützen"

Viele davon kommen nicht hierher, weil deren Leib und Leben in unmittelbarer Gefahr ist. Es sind Menschen ohne Pässe und Legitimation überhaupt die Grenze zu übertreten. Echten Flüchtlingen zu helfen ist für mich kein Problem, sondern etwas, was man auch tun sollte. Nur sollten diese sich ausweisen können und zusammen als Familie flüchten.

,,sie dann aber auch zurück zu schicken, schon allein weil sie von ihrem Bildungsstand her in aller Regel in unseren Arbeitsmarkt nicht integrationsfähig sind und somit eine wirtschaftliche Last darstellen"

Bin ich absolut deiner Meinung. Doch bleib realistisch... glaubst du, das dies wirklich gemacht werden wird? Nüchtern betrachtet haben die Etablierten nicht den politischen Willen und auch von Seiten der Medien wird propagiert, das sie hier bleiben werden.

,,Mit den Regelungen zur Unterbringung hier bin ich auch nicht einverstanden, weil es nicht angeht, das die Leute hier unregistriert durch die Gegend springen und die Behörden über ihren Verbleib nicht im Klaren sind, denn sowas fördert tatsächlich Kriminalität."

Jepp... dem stimme ich auch zu. Doch wieder kein Unternehmungswille. Man hat uns lieber Geschichten vorgesetzt wie ,,sie sind nicht krimineller als Einheimische"... etc. 

,,Es ist für mich aber ein nachrangiges Problem, da die dafür verausgaben Summen im Vergleich dazu, was man den Banken hinterher geschmissen hat zu vernachlässigen sind"

Es geht also um Geld?... mir geht es vorrangig Bildungen von Parallelgesellschaften, Kriminalität, den in der Öffentlichkeit ausgelebten fundamentalistischen Islam und der Konzeptlosigkeit entgegenzuwirken.

,,Gleichwohl halte ich die in Aussicht stehende Kriminalität, die uns blüht, wenn wir zulassen, das weitere Teile der Gesellschaft verarmen für das größere Problem"

Was will man dagegen tun? Die Gesellschaft verarmt zusehends, durch Migration von Armutsflüchtlingen / Versorgungssuchern. Wir leben in einer Zeit, wo Arbeitslosigkeit Salonfähig ist und sich viele H4er (zurecht) sagen, das sie nicht für 100 € mehr im Monat 20 Std. arbeiten gehen wollen. Vielleicht die Reichen höher besteuern? Wenn diese ihren Wohnsitz im Ausland gründen, geht der dt. Staat komplett leer aus.

Mit den unqualifizierten ,,Flüchtlingen" bleibt ihnen meist nur die Alternative im Niedriglohnsektor eine Arbeit zu finden. Glaubst du etwa, wir haben so hohe Exporte was unsere Waren so toll sind? Nein... sie sind billig! Und um international Konkurrenzfähig zu bleiben, werden halt die Löhne gedrückt.. .da sind doch arbeitswillige ,,Flüchtlinge" ein Segen für die Wirtschaftslobbyisten -.-

Meiner Meinung nach ist es Wunschdenken, das sich hier viele integrieren (obwohl ich mir eine Assimilation wünsche)... warum sollten sie auch, wenn das halbe Dorf doch mitgeflüchtet ist? Da gibt es ein berühmtes Sprichwort: ,,Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!"

Gehen wir mal von folgenden Szenario aus -> Das Gros der ,,Flüchtlinge" wird in Deutschland dauerhaft bleiben. Wie wird sich dies auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft auswirken? Was ist deine persönliche Einschätzung?

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@ollesgemuese

,,Schade, da hast du die Gelegenheit, als ehemaliger Linke-Wähler mit einem aktuellen Linke-Wähler dich auszutauschen"

Es findet doch nie ein Austausch statt... sobald ich eine Debatte suche und argumentiere, dann bekomme ich zu selten eine Antwort (in den meisten Fällen nie). Irgendwann treffe ich bei einem ähnlichen Thema besagte Personen.. und das Spiel fängt wieder bei Null an -.-

,,So fragt man, wenn man nicht ernsthaft über ein Problem diskutieren will."

Wenn auch du die Flüchtlingspolitik als Problem erkennst, dann ist es absolut legitim so zu fragen. Die Linke an sich, steht für eine unbegrenzte Zuwanderung und spricht sich am energischsten (mit den Grünen) gegen Abschiebungen aus. Dafür, das die Linke eine Partei sind, die über jedes Problem so arg nachgrübelt und Probleme aufzeigt, sind sie was die Flüchtlingsproblematik betrifft, unglaublich naiv und blind. Dies macht für mich die Partei unwählbar.

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SPD, cdu/CSU finde ich nicht ansprechend. Die afd finde ich teilweise ok, aber ist auch nicht wirklich meine Partei. Die FDP und die Linke mag ich nicht.... Aus persönlichen Gründen und die Grünen kann man ja auch in die Tonne hauen. Wer bleibt da noch groß?

Richtig..... Die Partei. Auch wenn sie eine einzige satire ist, würde ich diese wählen. Schlimmer kann es nicht werden mit "die Partei", es kann nur lustiger werden. Mir ist Humor einfach wichtiger, als sich so ein Trauerspiel wie in den letzten (und zukünftigen) Jahren anzusehen.

Grüne

Wähle meist die SPD oder die Grünen. Bin mit dem aktuellen Personal der SPD nicht zufrieden und auch nicht, wie wenig sie aus meiner Sicht im Koalitionsvertrag durchbekommen haben. Bis Kevin Kühnert (den ich großes zutraue) mal mehr sagen hat, werde ich die Grünen wählen, die mit Habeck auch einen sehr klugen Kopf jetzt mit an der Spitze haben.

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