Größter Feind ist gestorben... fühle mich aber trotzdem leer...

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14 Antworten

Es ist immer eine Tragödie wenn ein so junger Mensch sterben muss......

Du schreibst, er war dein Rivale, also war er dir doch irgendwie ebenbürdig.

Aus deiner Beschreibung kann ich lesen dass er dich fast dein lebenlang begleitet hat. Ganz gleich auf welcher Art, er war da. ..heute hast du ihn nicht gesehen und wirst ihn nimmer wieder sehen....schreibst du....und schon fehlt er dir, irgendwie.........ganz versteckt lese ich dein bedauern dass du dich von ihm nicht einmal verabschieden konntest, wenn es auch mit einem Kinnhaken .........oder verbalen lästern wäre........

DU hast noch eine Chance, eine einzige! Egal wie eurer Weg auch gewesen sein mag, er hat dich , wie auch immer, ein stück durch dein Leben begleitet........und du ihn.....

Nütze deine letzte Gelegenheit, verabschiede dich von ihm wie sich das gehört für Wegbegleiter, denn am Grab endet alles, das gute und das Böse, vergib ihm denn er hat es dir schon vergeben, zeige ihm ein letztes mal Respekt und Achtung dass er dich, wie auch immer, ein Stück deines Lebens begleitet hat.

Du kannst , wenn du herausgefunden hast wo es stattfindet, 1-2 Stunden vor der Trauerfeier hingehen, wenn noch keiner von der Familie und Freunden da sind, und dich von ihm verabschieden.Dann bist du mit ihm allein und kannst ihm alles sagen was dir auf dem Herzen liegt, was du ihm schon immer hast sagen wollen......

Die Leere in dir ist verständlich, es ist eine Prozedur der Trauer. Erst wenn du von ihm Abschied genommen hast wirst du es auch verarbeiten können un damit umgehen. Schäme dich bitte nicht deiner Gefühle, egal welcher art sie auch sein mögen, es ist menschlich.

Ich hoffe du befolgst den Rat einen erfahrenen Menschen der auch mal diesen Weg gegangen ist.

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In irgendeiner Weise war er 12 Jahre lang ein Teil deines Lebens, du hast viel mit ihm erlebt, auch wenn es oft negatives war. Die lange Zeit spielt auch eine Rolle. Du wirst wahrscheinlich auch nachdenklich, über die Zeit, Zeitverschwendung, warum das alles so sein musste, ob es hätte anders sein können usw.

Woran ist er denn mit nur 18 Jahren gestorben ??

Ich würde es schon als Schock und Trauer beschreiben.

Aber genau genommen muss man dem keinen Namen geben, du weißt was du fühlst und das ist es dann.

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Du bist 18 Jahre - nun ja, ich bin 53 Jahre und glaube, Dir sagen zu dürfen, dass Eure Schulhofprügeleien und andere Probleme nicht umbedingt bedeuten, dass es Dein "grösster Feind" war. Du wirst in Deinem Leben noch vielen Menschen, die Dir Konkurenz machen und Dich "anfeinden", und zwar noch wesentlich extremer als jetzt. Wenn man davon ausgeht, dass es eine (relativ) normale Auseinandersetzung zwischen Euch war, so ist das eine wichtige Sache im Leben, da Du dadurch lernst, mit Problemen umzugehen und sie zu lösen. Du fühlst so, als würdest Du Deinem Nebenbuhler hassen, aber in Wirklichkeit respektierst Du ihn ganz einfach. Aus meinem Leben weiss ich, dass viele Menschen, die ich früher glaubte, zu hassen, nachher Freunde geworden sind, weil ich mit Leuten, die mir nie Konkurenz machen konnten, einfach nichts anfangen kann. Und warum sollte man um sochle Menschen nicht trauern - und es auch zeigen. Wenn Du gut bist, und er mit Dir mithalten konnte, war er auch gut!

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Hallo,

denke eher, das es dir jetzt erst mal klar wird, was du mit ihm erlebtest, egal ob positiv o negativ. Es ist halt seltsam, wenn man zwar einen Feind hat, sich aber irgendwie nie aussprechen konnte u er es somit mit ins Grab nahm.

Vielleicht wird dir erst jetzt bewusst, dass ihr hättet miteinander reden sollen, anstatt euch zu zoffen. 12 Jahre ist eine sehr lange Zeit.

LG

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Es gibt keine Feinde. Es gibt nur Menschen, die uns das, ws wir bei uns selbst nicht wahrnehmen können oder wollen - und deshalb verdrängt haben - spiegeln. Der normale Mensch bekämpft so seine eigenen Probleme im äußeren - im Anderen. Das nennt man Projektion.

Nun, indem Mesut gestorben ist - musst Du ja einen innere Leere empfinden, denn den Platz, der er in Deinem System eingenommen hat - den nimmt er nicht mehr ein. Du bist also aufgefordert, Dich nun mit den Anteilen die Du bisher aus Mesut projiziert hast- auseinander zu setzen. Sie sehen meist schlimm aus (weshalb Du meintest, draufdreschen zu müssen) - aber eigentlich sind sie Anteile, die, wenn sie in die Bewusstheit gekommen sind, und akzeptiert wurden, sich nicht mehr störend ausleben brauchen - sondern in ihrer eigentlichen Kraft zeigen können. Der Mensch ist nur ganz, wenn er seine verdrängten Anteile ("Der Fremde in uns" - den wir oft im äußeren glauben, bekämpfen zu müssen) integriert hat.

Du bist schon auf dem Weg ...

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in deinem alter rechnet noch keiner mit dem tod und wenn es dann doch passiert, ist man erst einmal geschockt. ob das jetzt der beste freund oder ein feind ist, spielt dabei weniger eine rolle. alleine die konfrontation des todes eines gleichaltrigen, macht einen auf die vergänglichkeit des seins aufmerksam. man wird nachdenklicher. ;D

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Ich nehme an, das ist eindeutig ein Schock, weil es Dir vor Augen hält, ´wie vergänglich das Leben ist und wie kurz es sein kann. Du bisr 18, wie er. Ihn hat's erwischt. In Deinem Unterbewußtsein erkennst Du: es hätte genauso gut Dich erwischen können. Hinzu kommt versteckte Angst, das Schicksal könnte Dich genauso überraschend holen....

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Vll mochtest du ihn eig. aber ihr hattet nur Interessenkonflikte? Vll hast du auch einfach erkannt, dass er ein großer Teil deines Lebens war und jetzt nichtmehr da ist.

Denk einfach mal etwas länger drüber nach und finde es am besten selbst heraus. Lass dir dazu einfach Zeit.

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Wieso "trotzdem leer" - sollte es denn jetzt dir besser gehen ? Mir scheint, die Leere ist zu recht, da ein Teil deiner sozialen Umgebung jetzt fehlt - egal ob Freund oder Feind. Außerdem könnte es dir zu denken geben, wie schnell das Leben zu Ende gehen kann.

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Das nennt man Hassliebe, viele Menschen brauchen einfach jemanden den sie hassen können.

bzw ist es immer traurig wenn jemand stirbt den man kennt, vorallem weil viele Menschen bei einem verstorbenen nur Positives sehen und in erinnerungen schwelgen.

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eher trauer das war dein rivale gegenspieler du hast dich mit ihm immer gemessen und jetzt ist er weg

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Wahrscheinlich hast du ihn unbewusst doch sehr geliebt.

Alles Gute und Gottes Segen mein Freund

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wer kann das wissen?

ich stehe oft, so ich bei meinen eltern bin, am grab eines bekannten, mit dem ich ähnliche probleme hatte.

ok, er wurde 35,

leider konnte ich mich mit ihm nie aussprechen.

bedauerlich.

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das ist nur ein Schock der geht vorbei

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