"Größere" Lichtmaschine = Mehr Belastung?

5 Antworten

Ich nehme mal an dass der Blitz (original wird der noch ne Gleichstromlichtmaschine gehabt haben) einen Einfachkeilriemen, auch noch den Kleinen mit 9,5 (Jetzt 10), hat und Dieser wahrscheinlich nur auf einen Viertel der Lima-Riemenscheibe aufliegt. Ich kann mich erinnern dass es so bereits schwer war eine 55A Lichtmaschine anzutreiben ohne dass Dieser durchrutscht. Spannte man den schliesslich so dass der nichtmehr rutschte war in relativ kurzer Zeit das Lager der Lichtmaschine defekt.

Um die sauber antreiben zu können sollte die mit 2 Keilriemen angetrieben werden, dazu bräuchtest Du aber auch auf der Kurbelwelle und Wasserpumpe andere Keilriemenscheiben. Hat der auf der Kurbelwellenscheibe evtl noch weitere unbenutzte Möglichkeiten? Vielleicht sogar für einen 12,5 (Jetzt 13) Keilriemen? Dann könnte man die WaPu mit dem einen Keilriemen antreiben, dafür ne Spannrolle dazubauen und die LiMa an einen eigenen Keilriemen hängen (Halter dementsprechend umbauen) der dann fast auf der Hälfte der Riemenscheibe aufliegt und somit die Kraft besser übertragen kann. Die Keilrippenriemen werden ja so verlegt dass die über Umlenkrollen möglichst viel der Riemenscheibe umschliessen, anders würden bei solch starken LiMas wie heutzutage verwendet die Keilriemen nur noch rutschen.

Was du auch bedenken solltest wäre dass die richtig starken LiMas mehr Anschlüsse haben und evtl nicht funktionieren wenn man denen nur +,- und Kontrollleuchte anschliesst (das weiss ich nicht genau).

Die frage ist eher ob Du überhaupt diese Leistung brauchst.

Moderne Autos brauchen extrem viel Strom, dann sind ja noch die ganzen elektrischen Spielereien wie Sitzheizung usw. dran. Diese Autos verwenden einen Zahnriemen oder eben viele Riemen, mit dem klasssichen einfachen Keilriemen ist da nichts mehr zu machen.

Der Opel an sich braucht kaum mehr Strom als die Lichtmaschine liefert, auch wenn alles an ist. Allerdings führt das zu dem Problem wenn man Licht an hat, bleibt bei Leerlauf nichts mehr für die Batterie übrig. So alte Autos sind nicht für mit Licht fahren gemacht.

Hier reicht es aber schon eine moderne Drehstromlichtmaschine einzubauen, die erzeugt im Leerlauf viel mehr Strom. Die muß nicht "stärker" sein, nur effizienter. Es gibt im Oldtimer Fachhandel Drehstromlichtmaschinen im "gewand" der alten Gleichstromlichtmaschinen. Die kann man einfach austauschen.

Geht es aber darum, viel Strom für andere Zwecke als zum fahren zu kriegen, dann sollte man es lieber so machen wie bei der Bundeswehr, da haben die für Funkgeräte oder Werkstattkabinen weitere Lichtmaschinen (mit eigenen Batterien) zusätzlich eingebaut.

Auch wäre es vielleicht Sinnvoller andere alternative Stromerzeugungsmaßnahmen zu verwenden und dem armen Motor die Last zu ersparen. Für Wohnmobile gibt es Brennstoffzellen die mit Alkohol laufen. Die laden langsam und kontinuierlich eine Batterie aus der man dann Zeitweise viel Strom entnehmen kann. Macht keinen Krach, erzeugt nur CO₂ und Wasser - und das auch bei abgeschaltetem Fahrzeugmotor.

Die spührbare Belastung wird dann erzeugt wenn du erhebliche stromverbauchsaufwendungen hast. alleine der Einbau stellt eine solche Belastung nicht dar.. vor vielen jahrzehneten hat man im Rallysport damit begonnnen die Lichtmaschinen abschaltbvar zu machen..

So ein Generator kann schnell mal bei max belastung 10 bis 15 PS ein extrem hoher Stromverbrauch oder leere Batterien vorausgesetzt. Da dies aberbei einem Blitz nicht zu erwarten ist kannst du locker auf eine bis 90 Ah lima gehen die findest du beim Autoverwerter im Regal....dann noch die Kohlen/ Regler erneuern und das teil kurz überholen soll sich ja lohnen..

Am besten bei Dieselfahrzeugen von Opel oder VW zu finden.. die Riemenscheiben muss man dann eben eventuell anpassen und ggf Umbauen oder unwechseln... also vorher mal zu messen bevor man zu Schrauben beginnt erspart viel Arbeit.. Joachim

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