Größere Geschwister passen auf kleinere auf .... normal, oder?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

@ Uhrenratgeber

Nein du siehst das völlig richtig. In einer Familie muss jeder mithelfen und für eine fast erwachsene Tochter sollte das möglich sein.

Deine Frau hat es versäumt, in den letzten Jahren ihre Arbeit etwas zu deligieren, sprich auch mal etwas abzugeben. Man kann schon kleinere Kinder mit in die Arbeit integrieren. Ab einem gewissen Alter können Kinder ihren Teller in die Küche mitnehmen. Sie können den Tisch decken und abräumen.

Zwölfjährige können ihr Zimmer selber aufräumen, ihre Wäsche in die Wäschetruhe stecken, sogar die Waschmaschine bedienen und die Wäsche aufhängen, wenn man ihnen das erklärt und lesen können sie alle. Mütter müssen lernen, dass sie nicht alles alleine machen müssen und das OHNE ein schlechtes Gewissen zu haben, dass sie evtl. versagt haben.

Eltern sind geneigt immer alles für ihre Kinder zu tun. Aber tut man ihnen damit einen Gefallen, wenn wir ihnen alles abnehmen? Ich sage nein, denn dann erziehen wir sie zu lebensunfähigen Personen.

Kinder haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten und dazu gehört, dass sie mithelfen.

Setzt euch mal zusammen und redet über das Thema. Wenn alle mithelfen und die Mutter entlasten, dann haben alle etwas davon.

Du als Vater und Ehemann hast eine etwas entspanntere Partnerin und die Kinder haben eine weniger gestresste Mutter und das Familienleben ist entspannter.

Kinder haben ihre Freizeit und sollten sie haben, aber Eltern haben auch ein Recht auf etwas Freizeit und das sollten sie sich auch nehmen und hier müsen sie ihre Kinder nicht um Erlaubnis bitten.

Mal ab und zu sich eine Auszeit zu nehmen zu zweit, um sich selber unter all dem Alltagsstress nicht zu vergessen. Auch Eltern müssen irgendwoher Kräfte auftanken.

Kinder in dem Alter wie eure, brechen sich weder Arme noch Beine, wenn sie ab und zu (im Rahmen) der Mutter etwas zu Hand gehen. Außerdem lernen sie so für ihr künftiges Leben, dass man sich nicht nur bedienen lassen kann, sondern auch etwas tun muss. Das bedeutet Respekt den anderen genüber zu zeigen und seine Arbeit zu schätzen.

Eine Familie sollte nicht nur ein Hotel Mama sein, wo man denkt alles ist kostenlos.

Rechnet euren Kindern doch mal vor, wieviel deine Frau monatlich verdienen würde, wenn sie für alle Berufe die eine Mutter eigentlich ausübt, bezahlen müssten:

Haushälterin, Köchin, Wäscherin, Büglerin, Managerin, Babysitterin und noch mehr.

Dann würde sie mindestens 3.000 Euro im Monat als Gehalt bekommen.

Hallo, also, ich selbst bin Einzelkind habe im Freundeskreis aber Familien in gleicher o. ähnlicher Situation und bekomme oft mit, dass es selbstverständlich ist, dass ältere Geschwister mal auf die Kleinen aufpassen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es einen absolut positiven Nebeneffekt hat. Die Bindung, das Verantwortungsgefühl und die Reife entwickeln sich ganz anders. Du hast leider nicht geschrieben, welche Einstellung Eure Tochter dazu hat, aber ich sehe das nicht als ausnutzen oder abschieben, sondern als großen Vertrauensbeweis an die Tochter. Beim Inhalt der letzten Sätze stimme ich voll und ganz zu. Gerade in der Familie lernt man, was Unterstützung, Fürsorge und Zusammenhalt bedeutet. Es bereitet einen auf´s Leben vor. Alles Gute und einen schönen Tag

das ist ihr durchaus zuzumuten, wenn es sich wirklich im ueberschaubaren rahmen haelt. aber 2 - 3mal im monat fuer ein paar stunden ist eher sehr wenig als viel. deine frau sollte da kein schlechtes gewissen haben.

Hallo. Deine Frau hat schon Recht. Es ist ja euer Kind und nicht das Kind von eurer Tochter. Wenn eure Tochter es aber freiwillig tun würde, auf ihren kleinen Bruder aufzupassen, dann spricht da doch nichts gegen. Ich habe auch mit 16 Jahren auf meine 10 Jahre jüngere Schwester aufgepasst, und das nicht nur 2-3 mal im Monat und auch nicht immer freiwillig. Sprecht mit eurer Tochter darüber, ob sie sich das wirklich zutraut und da überhaupt Lust drauf hat. Lg

Sie hat das ja schon gemacht und das auch problemlos. Sie wehrt sich auch nicht dagegen. Es ist eher die Kopfsache meiner Frau.

0
@Uhrenratgeber

Dann sag doch deiner Frau, dass es bei vielen Familien so ist, dass die älteren Geschwister auf die jüngeren aufpassen und dass man deswegen kein schlechts Gewissen haben muss.

0

Für die Entwicklung eines Kindes ist es ganz wichtig, dass es auch von den älteren Geschwistern betreut wird. Beide Kinder lernen dabei eine Menge. Zunächst einmal die Rolle Bruder und Schwester. Das bedeutet "Verantwortung", "Unterstützung", "Solidarität", "Konkurrenz und Kollegialiatät", "Fürsorge", u.v.m. Kinder mit älteren oder jüngeren Geschwistern sowie Onkeln und Tanten, sind im Leben deutlich zufriedener und erfolgreicher als geschwisterlose Kinder. Die negativen Folgen der 1-Kind-Familien sieht man besonders in China. Freundschaften kommen und gehen. Geschwister bleiben ein Leben lang.

Ich finde, dass Deine Frau insofern Recht hat, als es tatsächlich nicht die Aufgabe der Ältesten sein kann, auf den Kleinen ( der zudem in einem für die Betreuer "anstrengenden" Alter ist) aufzupassen. Andererseits gehört es aber in einer Familie dazu, sich gegenseitig zu unterstützen. Nur solltet Du nicht den Fehler machen, damit zu argumentieren, Dass Du/ Ihr als Eltern auch mehr als Eure Elternpflichten erfüllt. Das ist Eure Pflicht un die darfst Du nicht mit Leistungen der Kinder aufrechnen. Du kannst Deine Tochter aber fragen, resp. darum bitten und wenn Ihr untereinander ein gutes Verhältnis habt, ist das absolut kein Problem. Ihr solltet aber respektieren, dass sie in ihrem Alter vielleicht oder ziemlich sicher andere Interessen hat. Sie sollte z.B. nicht bereits getroffene Verabredungen absagen müssen und es freiwillig tun.

Das machen wir auch nicht. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu unseren Kindern, sind fast schon Vorzeigefamilie. Unsere Tochter sagt uns oft, wie froh sie ist, dass wir ihre Eltern sind, wenn sie mitbekommt, wie es woanders läuft. Wir tun echt alles für unsere Kinder.

0
@Uhrenratgeber

Das ist doch schön!! Sogar fast beneidenswert! Da meine ich aber, dass Ihr Euch überhaupt keine Gedanken machen müsst. Vielleicht sollte die Älteste mal mit ihrer Mutter reden und ihr sagen, dass sie gerne ihren kleinen Bruder hütet!

1

Bin auch der Meinung, dass es von der Großen absolut nicht zu viel verlangt ist, ein paar Mal im Monat auf den Kleinen aufzupassen. Das fällt unter normale Mithilfe in der Familie.

also ich bin 14 Jahre alt und passe regelmässig auf meine 10 jährige schwester auf. Für mich ist es selbstverständlich

klar muss die mal aufpassen, aber sie braucht auch mal zeit fuer sich und ihre freunde

Ich bin nicht dafür die älteren Kinder mit in die Pflicht zu nehmen , ihr habt euch für drei Kinder entschieden und müsst es nun auch bewältigen .

Ansonsten entwickeln die älteren Geschwister schnell ein Hass auf die kleinen....

sehe ich auch so.....die Eltern wollten noch einen Nachzügler also sollten sie sich auch selber um ihn kümmern..............allerdings wenn die große Schwester es von sich aus anbietet den Kleinen ab und an mal zu hüten dann ist es natürlich ok und kein Problem......man sollte es ihr nur nicht aufzwingen.............

0

Du siehst das völlig richtig.

Deine Frau hat den falschen Gedanken. Es ist für eure große Tochter schließlich keine Strafarbeit, mal auf den kleinen Bruder aufzupassen. Warum kann deine Frau nicht glauben, daß es der großen Schwester sogar Spass machen könnte, mit dem Kleinen zu spielen?

Was möchtest Du wissen?