Grippeschutzimpfing?

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9 Antworten

Ich habe leider mehrere chronische Krankheiten und muß viel Zeit in überfüllten Wartezimmern verbringen. Seit 6 Hagren bekomme ich zum Ende des Jahres diese Grippespritze, habe keinerlei Probleme, und bin seitdem vollkommen erkältungsfrei. Innerhalb der nächsten 6 Wochen werde ich auch wieder gehen,

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Als gesunder Mensch hast du durchaus die Chance, eine Grippe zu überstehen, wenn du dir eine einfängst. Du würdest allerdings andere anstecken, deswegen empfiehlt sich die Impfung für gesunde kräftige Menschen dann, wenn sie mit alten Menschen, Kranken oder kleinen Kindern Kontakt haben, diese Gruppen hätten bei einer Grippeansteckung erhebliche Probleme.

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Kommentar von Hideaway
18.10.2016, 22:20

Als gesunder Mensch hast du durchaus die Chance, eine Grippe zu überstehen, wenn du dir eine einfängst

Du hast aber - auch als Gesunder - bei einer echten Virusgrippe die Chance auf ein längeres und sehr unangenehmes Krankenlager. Und Todesfälle sind auch in dieser Gruppe durchaus mal drin.

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"Schutzimpfung - ja oder nein" teilt die Gesellschaft immer schon in zwei Lager.

Ob es für dich Sinn ergibt, musst du selbst entscheiden. Grundsätzlich ist die Grippeimpfung mit relativ wenigen Nebenwirkungen behaftet. Wenn du sehr grippeanfällig bist und viel mit kranken Menschen zu tun hast, könnte es durchaus sinnvoll sein, dass du dich impfen lässt. Allerdings sollte dir klar sein, dass du auch mit Schutzimpfung noch die Grippe bekommen kannst.

Ich persönlich bin nur gegen die Standards geimpft (Tetanus usw.), was ich selbstverständlich auch regelmäßig auffrischen lassen. Ich hatte als Kind ein paar Kinderkrankheiten, aber seitdem bin ich wirklich nie krank (trotz täglicher U-Bahnfahrt und Arbeit in einer Apotheke). Auch in Absprache mit meinem Arzt habe ich mich gegen umstrittene Schutzimpfungen entschieden. Natürlich ist mir klar, dass auch ich mir die Grippe einfangen kann. Aber ich bin fit und würde sie wohl überstehen.

Meine Meinung ist also, dass sich ein gesunder Mensch nicht unbedingt gegen die Grippe impfen lassen muss, obwohl die Grippe eine nicht zu verachtende Krankheit werden kann.

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Kommentar von MalNachgedacht
19.10.2016, 12:17

Aber ich bin fit und würde sie wohl überstehen.

Das mag durchaus sein - für gesunde Menschen im "mittleren Alter" ist eine Influenza normalerweise nicht lebensbedrohlich.

Für Babies und Senioren die Du (z.B. in der U-Bahn) eventuell ansteckst aber u.U. schon....

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Jeder Hausarzt kann einem eine Grippeimpfung geben. Ich kenne Leute, die sich impfen lassen und trotzdem die Grippe bekommen. Ich habe mich noch nie impfen lassen, obwohl ich recht anfällig bin. Es gibt sehr viele unterschiedliche Grippeviren und das Serum für die Impfung wird  mindestens 1/2 Jahr vor der Impfung hergestellt, da weiß man noch gar nicht, welche Art von Viren im kommenden Winter aufkommen - die Impfung kann also Viren enthalten, die im betreffenden Winter gar nicht so gefährlich wären und der Schutz sinnlos. Außerdem muss der Körper sich auch selber zu helfen wissen, wenn mal der Schnupfen...da ist.

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Kommentar von Hideaway
18.10.2016, 22:23

Ich habe den Eindruck, dir ist nicht so ganz klar, wovon bei der echten Virusgrippe die Rede ist.

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Kommentar von MalNachgedacht
19.10.2016, 12:15

Ich kenne Leute, die sich impfen lassen und trotzdem die Grippe bekommen. 

Oft genug ist es in Wahrheit gar nicht die Grippe die sie bekommen sondern ein grippaler Infekt.

Man kann allerdings auch trotz Grippe (eigentlich Influeza-) Impfung eine Influenza bekommen.
Die Influenzaimpfung ist nicht besonders zuverlässig (verglichen mit anderen Impfungen)

Man kann allerdings auch trotz Sicherheitsgurt im Auto sterben - das ist nun auch kein Grund deswegen ohne Sicherheitsgurt zu fahren.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Grippeviren und das Serum für die Impfung wird  mindestens 1/2 Jahr vor der Impfung hergestellt, da weiß man noch gar nicht, welche Art von Viren im kommenden Winter aufkommen -

Es gibt zwar viele verschiedene Grippeviren - aber innerhalb einer Grippesaison sind es meistens nur 1 oder 2 die aktuell sind.
Und fast immer sind das diejenigen die 6 Monate zuvor in Asien aktiv waren - man weiß also (meistens) schon welche Art von Viren bei uns im Winter kommen werden.

die Impfung kann also Viren enthalten, die im betreffenden Winter gar nicht so gefährlich wären und der Schutz sinnlos.

Das kann vorkommen - ist aber eher die Ausnahme. 

Die Schutzmassnahme vor dem Überqueren einer Strasse nach links und rechts zu schauen ist auch ab und zu sinnlos - wenn ausnahmsweise mal eh kein Auto kommt.

Da man das aber im voraus nicht wissen kann macht es eben doch Sinn.

Außerdem muss der Körper sich auch selber zu helfen wissen, wenn mal der Schnupfen...da ist.

Du verwechselt Influenza mit einem Schnupfen....

Bei einer Influenza weiß sich der Körper machmal eben nicht mehr selbst zu helfen. Dann ist man schlicht und ergreifend tot.

Oder hat hinterher einen bleibenden Herzschaden.

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Niemals - meine Mutter starb durch eine sogenannte "Grippeschutzimpfung". Der Impfstoff löste eine Autoimmunreaktion aus - das heißt körpereigenes Eiweiss wurde als fremd betrachtet und zerstört. Die Folge war Entzündung von Herzmuskel, Gefäßen, Atemwegsmuskulatur und Sehnerven. Der schnelle erlösende Tod kam mit einem Riss der Halsschlagader.

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Kommentar von herbort
18.10.2016, 23:21

erstmal danke für die Antwort! bist du dir wirklich sicher das es daran lag? war sie schon älter? so eine Erfahrung höre ich nicht zum ersten mal..

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Kommentar von MalNachgedacht
19.10.2016, 16:51

meine Mutter starb durch eine sogenannte "Grippeschutzimpfung"

War das die offizielle Todesursache oder ist das das Ergebnis deiner eigenen Untersuchung?

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Kommentar von Tigerkater
19.10.2016, 17:38

@bodyguard007 : Du willst doch nicht durch die Anführung eines Einzelschicksals zum Ruf gegen die Grippeschutzimpfung aufrufen ?? Das von einem sogenannten Experten von GF. Entsetzlich !!

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Solange du zu keiner Risikogruppe gehörst kannst du dir die Kosten, den Aufwand und die möglichen Nebenwirkungen Sparen.

Impfstoffe werden zwangsweise auf vorart hergestellt um im Falle einer Epidemie schnell zu Interagieren, dies ist anders nicht möglich da Forschung und Herstellung eben leider sehr zeit aufwendig.

Nun tritt aber der Fall auf das, Impfstoffe aufgrund eines fehlendes Ausbruches eben nicht benötigt werden.

Die folge, Millionen von Impfdosen verrotten in Lagern und müssten eigentlich entsorgt werden. Nun hat sich aber die Pharmaindustrie was ganz besonderes ausgedacht, das ganze ist schnell in einem Wort erklärt.

"Impfhysterie"  

Da wird hier noch schnell eine Statistik angepasst, wo plötzlich zu den Grippetoten ganz andere Krankheiten zählen, und schon hat man einen Verlust in ein rentables Geschäft gewandelt.

Nun kommt aber der Interessante Teil, gleich werden unter dieser Antwort unfreundliche Impfextremisten ihre Überzeugung kundtun, und ihre Ansichten ähnlich eines Glaubens predigen, na hoffentlich sind diesmal ein paar Kreative dabei.  

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Kommentar von MalNachgedacht
19.10.2016, 16:43

Da wird hier noch schnell eine Statistik angepasst, wo plötzlich zu den Grippetoten ganz andere Krankheiten zählen

Da eine Influenza gerade für Personen mit Vorerkrankungen am gefährlichsten ist muss man sinnvollerweise eine Methode bestimmen wie man das erfassen will.

Wenn Die Oma seit Jahren schwere Diabetikerin ist und nun während einer Grippeerkrankung stirbt was ist dann die Todesursache?

Das kann man im Einzelfall nicht immer eindeutig feststellen - aber was man feststellen kann ist, dass während eine Grippeepidemie die Zahl der Todesfälle in die Höhe schnellt (die sogenannte "Übersterblichkeit")

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Jährlich sterben in Deutschland 15000 - 20000 Menschen an Grippe. Meist sind es Ältere, Multimorbide, Immungeschwächte, aber auch sonst gesunde Menschen können an einer Grippe sterben.

Ich habe in den letzten Jahren jeweils hunderte Menschen gegen Grippe geimpft. Nicht ein einziges Mal wurde von schweren Nebenwirkungen berichtet. Eine Impfreaktion - also ein, zwei Tage, an denen man sich nicht ganz so fit fühlt, eine leichte Rötungund Überwärmung der Impfstelle sind normal.

Ich lass mich selbst jedes Jahr gegen Grippe impfen. Selbst wenn der Impfstoff nicht 100%ig zu dem dann tatsächlich auftretenden Virus passt, verläuft die Erkrankung dann schneller und leichter als ohne Impfung.

Ein einfacher viraler Infekt hat mit einer Virusgrippe nichts zu tun. Auch nach der Impfung kann man einen virusinfekt der Atemwege bekommen. Bei einer Virusgrippe hat man hohes Fieber und ist wenigstens vierzehn Tage lang außer Gefecht gesetzt. Krankheitsverläufe von vier bis sechs Wochen sind nicht selten.


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Kommentar von herbort
18.10.2016, 23:20

hallo lamarle, erstmal danke für die Antwort. wie kannst du du dir dann die starke Reaktion bei der Mutter von bodyguard007 erklären? (hat hier auch kommentiert). das jemand daran gestorben ist höre ich jetzt zum zweiten mal.

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Gibt es hier Ärzte die sich damit auskennen?

Ja. Aber noch mehr unwissende Laien, die dennoch ihre Botschaften hinaus posaunen müssen.

Nebenwirkungen?

Praktisch Null.

Macht es überhaupt Sinn?

Ja, unbedingt.

Brauch das ein gesunder Mensch?

Ja

Geldmacherei?

Nicht primär 

Persönliche Erfahrungen? Macht ihr sowas?

Jedes Jahr. Nur gute Erfahrungen. 

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Kommentar von herbort
18.10.2016, 23:26

ich kann mir kaum vorstellen das ein Wirkstoff bei niemanden Nebenwirkungen auslöst auf längere Zeit betrachtet. kann man sich da so sicher sein? bis auf die 1-2 Tage die man abgeschlagen ist.

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Ich lasse mich seit einigen Jahren regelmäßig impfen. Ich hatte eine heftige Grippe mit Komplikationen und war mehrere Wochen krank und hatte auch danach noch Monate Probleme.

Außerdem arbeite ich als Pflegekraft mit schwerstkranken und sterbenden Menschen, die will ich nicht auch versehentlich anstecken.

An Nebenwirkungen hatte ich bisher nur leichte Schmerzen an der Einstichstelle oder einen kleinen blauen Fleck.

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