griechischer vielgötter glaube

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Der Polytheismus wurden durch den Monotheismus verdrängt. Die Christen und Muslime haben ihrer Zeit große Gebiete erobert und bekehrt. Herrscher die den neuen Religionen gewogen waren, haben sie als neue Staatsreligion angenommen. uswusf.

Für viele Menschen damals war jedes schlimmes Ereignis von einer höheren Macht gemacht. Die Menschen kannten früher als erste religiöse Form den Animismus,beseelte Bäume, Steine, Tiere. Dann kamen sie darauf einen Gott für bestimmte Bereiche einzusetzen und als sie nicht mehr wussten welche Gottheit sie erzürnten, einen Gott für alles ein zusetzen. Es gab schon immer sehr gläubige Menschen, Gläubige und die der Form nach Gläubigen, in jeder Religion.

Europa und Vorderasien sind nicht das Zentrum der Welt. Es gibt fast eine Milliarde Hindus auf der Welt, die eine Vielzahl an Göttern verehren, man sagt, es geht gegen eine Million Götter, die der Hinduismus seinen Gläubigen bieten kann. Es gibt weitere asiatische Religionen, in denen an Götter verschiedener Provenienz geglaubt wird, die Zahl der Gläubigen dürfte beträchtlich sein. Es gibt Naturreligionen und Ahnenverehrung, bei denen Götter eine große Rolle spielen, einschließlich der karibischen Kulte wie Umbanda oder Candomble und dann gehen wir noch mal schnell nach Afrika und zählen die afrikanischen Götter-Religionen durch...

Von "existiert fast nicht mehr" kann keine Rede sein. Bei 2,2 Milliarden Christen und 1,6 Milliarden Muslimen, dazu 13,5 Millionen Juden dürfte die Hälfte der Menschheit NICHT aus Monotheisten bestehen, wenn wir von einer Zahl von 7 Milliarden Menschen ausgehen, und von denen sind weit mehr als 1 Milliarde Menschen Polytheisten. Gruß, q.

Der griechische Polytheismus war in der Form, wie wir ihn in der Schule lernen, ist jagar nicht verschwunden, sondern wurde in der alten Kirche christlich 'umgedeutet'.

Was glaubst du warum in der christlichen Ikonogrphie Gott der Vater mit weißem Bart thronend dargestellt wird - genauso wie im alten Griechenland Zeus?

Wenn du dich eingehender mit entsprechenden Heiligen - besonders der Ostkirche - auseinander setzt, findest du noch genügend andere Beispiele.

Das ist immer so ein Auf und Ab. Zunächst muss man festhalten, dass das Christentum das germanische Göttertriumvirat Wotan, Thor und Freya imitiert mit Gott Vater, Sohn und heilige Geistin (Geist hat im hebräischen und aramäischen die weibliche Form). Das war den meisten Polytheisten aber zu wenig weiblich, deshalb wurde Maria als anbetungswürdige Mittlerin "erfunden". Sie steht heutzutage im Christentum für die große Erdmutter bzw. für Freya. Das reichte aber vielen Polytheisten noch nicht, sie empfanden den Götterhimmel immer noch als öde. Deshalb erfand der Katholizismus die Heiligen als Ersatz für die zahlreichen Götter. Außerdem wurde die Feuermagie in Form der heutigen Kerzenmagie übernommen. Auch die Prozessionen sind ursprünglich polytheistischer Natur. Du siehst, so monotheistisch ist das Christentum gar nicht.

Und wenn wir mal 500 oder 5000 Jahre in die Zukunft blicken und dabei berücksichtigen, dass Schamanismus, Animismus und Neuheidentum wieder viel Zulauf haben, während die Monotheisten (auch der Islam) allesamt in einer Krise stecken, so könnte sich das Blatt durchaus wieder wenden.

@ßtrandparty

Das ist immer so ein Auf und Ab. Zunächst muss man festhalten, dass das Christentum das germanische Göttertriumvirat Wotan, Thor und Freya imitiert mit Gott Vater, Sohn und heilige Geistin (Geist hat im hebräischen und aramäischen die weibliche Form). . ** Das war den meisten Polytheisten aber zu wenig weiblich, deshalb wurde Maria als anbetungswürdige Mittlerin "erfunden".**

Jetzt schalte bitte mal einen g Gang rückwärts ! Ich rate zur Aufklärung mal das Buch von dem Archäologen und Journalisten Michael Hesemann zu lesen : Maria von Nazareth !

Danach wirst du das sicher nicht mehr behaupten ,denn das ist doch völlig aus der Luft gegriffen was du sagst .

0
@ALATI

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hesemann

Bekannt wurde Hesemann durch Veröffentlichungen zu verschiedenen Themen der Grenzwissenschaften (u.a. über Prophezeiungen, UFO-Forschung, Kornkreise). Von 1984 bis 2000 war er Chefredakteur der Zeitschrift „Magazin 2000“, die sich parawissenschaftlichen, aber auch christlichen Themen widmete.

Weißt du jetzt, warum ich von Hesemann ganz sicher keines seiner Bücher lesen werde?

0

Das ist die natürliche Selektion der Religionen.

Der Polytheismus konnte sich beim Menschen einfach nicht so richtig durchsetzen - er wurde vom Monotheismus verdrängt und starb aus.

Der Polytheismus konnte sich beim Menschen einfach nicht so richtig durchsetzen

Der Polytheismus hatte sich durchgesetzt. Der Großteil der antiken Religionen war polytheistisch.

er wurde vom Monotheismus verdrängt

Richtig.

und starb aus.

Der Polytheismus existiert auch heute noch. Hinduismus uns Shintoismus als Beispiel. Nicht mehr so verbreited wie früher, aber lebendig.

0

Damas herrschte die Idee, dass es im Machtbereich eines Herrschers nur eine Religion geben konnte. Nachdem sich Kaiser Konstantin, zu dessen oströmischem Reich Griechenland gehörte, für das Christentum entschieden hatte, ging es immer mehr Richtung Christentum.

Zwar gab es da noch ein bisschen Hin und Her, aber im Ende setzte sich die christliche Religion durch, weil sie den Zeitgenossen, vor allem auch den Herrschern, als die brauchbarere erschien.

Weil erst das Christentum genau wie der etwas später gestartete Islam die polytheistischen Religionen überall da mit Feuer und Schwert ausgerottet haben, wohin die weltliche Macht dieser beiden Religionen reichte. Da hieß es für die Heiden nur Bekehrung oder Tod.

Denke ja nicht, dass das mit der Kraft des Wortes geschah. Folter, Mord und Totschlag waren die besten Argumente der Missionare.

Folter, Mord und Totschlag waren die besten Argumente der Missionare.

Dann müsste es heute keinen Christlichen Glauben mehr geben, wenn Folter, Mord und Totschlag die besten Argumente sind...

1
@Raziel256

@Raziel256, es sind nicht die besten Argumente. Sie waren es.

Du wolltest es wohl nicht anders verstehen?!

0
@Raziel256

Du solltest dich mal mit den grammatikalischen Zeitformen der Verbs "sein" beschäftigen. Dann wirst du auch nicht mehr so viel Verständnisprobleme bekommen.

Ich gestehe den christlichen Missionaren durchaus eine gewisse Lernfähigkeit zu, obgleich das weniger aus der Einsicht in das Verbrecherische ihres früheren Vorgehens resultierte, als vielmehr einem nicht zu bestreitenen Pragmatismus geschuldet ist, der anderen Zeiten und politischen Umständen Rechnung trägt.

0
@PeVau

Du solltest dich mal mit den grammatikalischen Zeitformen der Verbs "sein"

Es heißt des Verbs...

0
@Raziel256

Da (!) hast du natürlich recht und das gönne ich dir von Herzen. :-))

0
@Raziel256

Dann müsste es heute keinen Christlichen Glauben mehr geben, wenn Folter, Mord und Totschlag die besten Argumente sind...

Bei der frühen Staatsreligion Christentum hat das genauso gut funktioniert. Oder wieso meinst du, wurden deswegen die alten Religionsvorstellungen systematisch von den Christen getilgt? Tempel wurden geschlossen, zerstört oder zu christlichen Kirchen umfunktioniert. Die Olympischen Spiele verboten, heidnische Bücher konsfiziert und die meisten Philosophen für ihre Lehre geächtet. Sehr viel wurde vom Christentum auch übernommen, um anderen den Übertritt zu erleichtern. Da hat man ordentlich geklaut in Form von einigen Standpunkten der Philosophie ( Stoa) und einige heidnische Feste. Das Christentum ist folglich nicht nur Opfer, sondern auch Täter als es sich in der Machtposition befand.

0
@Huckebein

Falsch! Nicht jeder, der sich Christ nennt und ein Mitglied einer Kirche ist, ist auch Christ. Gerne werden solche bösartigen Unterstellungen, nicht beweisbaren Aussagen von Ungläubigen gegen Christen angwandt, aber das ist die Lüge des Teufels. Das sind Hasstiraden gegen Christen. Ich glaube auch gar nicht, dass du in deinem Leben schonmal einem echten Christen begegnet bist, sonst würdest du nicht so einen Unsinn verbreiten.

lg

0
@KaeteK

Gerne werden solche bösartigen Unterstellungen, nicht beweisbaren Aussagen von Ungläubigen gegen Christen angwandt, aber das ist die Lüge des Teufels.

1) Wenn du das eigene Bekenntnis von Politikern, wie Franco nicht ernst nimmst, wie willst du dann überprüfen, ob überhaupt jemand gläubig war?

2) Warum sollte man eine Religion verbreiten wollen, welche man selbst nicht teilt?

3) Wie kann man eine Bevölkerung mit Versprechungen von einem Himmelreich kontrollieren, wenn sie nicht daran glaubt?

Das sind Hasstiraden gegen Christen.

Nicht jede Anschuldigung ist gleich eine Hasstirade! Und obendrein ist nicht jeder Schluss darauf, dass Leute gefoltert haben gleich eine Anschuldigung gegen sie, sondern in erster Linie eine rein deskriptive Aussage. Die Wertung, dass diese Leute schlecht gehandelt hätten, kommt erst später.

Ich glaube auch gar nicht, dass du in deinem Leben schonmal einem echten Christen begegnet bist, sonst würdest du nicht so einen Unsinn verbreiten.

Möglicherweise gibt es nach deiner Definition von Christen gar keine Christen. Aber ich und viele andere haben eine andere Definition von Christen: Leute, die an einen monotheistischen Gott glauben, der um das Jahr 0 einen Messias namens Jesus herabgesandt hat, welcher gekreuzigt wurde und wieder auferstand.

1

@PEVAu Das ist pure Geschichts Fälschung was du hier betreibst .

Bei den Deutschen insbesondere den Friesen etwa ist das jedoch schon zutreffend ,die Germanen haben sich deshalb auch bereits wieder dem Heidentum zugewandt ,was beweist wie unsinnig und wenig nachhaltig es ist Christus mit dem Schwert zu verbreiten .

Mexiko etwa bekehrte sich nach der Marien Erscheinung in Guadalupe auf einen Schlag

Der Mantel der heute noch zu besichtigen ist, verkündete das Evangelium in der Bildsprache der Indios ...das reichte völlig aus.

Was du hier behauptest ist nicht wahr ...es zeigt nur deinen Christenhass auf . Das Christentum lehnt jegliche Gewalt ab und selbst hier mit dir zu argumentieren erachtet das Christentum als falsch und Verschwendung von Energie .

1
@ALATI

Du argumentierts schon richtig und laß Dich nicht von abgrundtiefen Christenhassern verunsichern.

Ich bin wohl kein Musterechrist, aber die Ahnungslosigkeit mancher Schreiber ist schon erstaunlich.

0
@ALATI

Bei den Deutschen insbesondere den Friesen etwa ist das jedoch schon zutreffend ,die Germanen haben sich deshalb auch bereits wieder dem Heidentum zugewandt ,was beweist wie unsinnig und wenig nachhaltig es ist Christus mit dem Schwert zu verbreiten .

Menschen machen auch unsinnige Sachen. Es gab zum Beispiel Gesetze gegen Häresie.

Mexiko etwa bekehrte sich nach der Marien Erscheinung in Guadalupe auf einen Schlag

Diese angebliche Erscheinung fand erst 1531. Wie bei Marienerscheinungen üblich also erst, nachdem Christen erschienen sind.

Was du hier behauptest ist nicht wahr ...es zeigt nur deinen Christenhass auf .

Kleiner Tipp: Wenn du beweisen willst, dass Christen nie Leute mit Gewalt missioniert hätten, dann nicht über Anekdoten. Mit derselen Logik könnte ich beweisen, dass Deutschland nie in Kriegshandlungen verwickelt war, weil es zu meinen Zeiten keine Kriege geführt hat.

Das Christentum lehnt jegliche Gewalt ab

Nicht per se. Heute noch gibt es gewalttätige christliche Gruppierungen. Diese halten Gewalt mindestens für ein notwendiges Übel nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel". Mit Erscheinung des Christentums verschwand ja auch nicht die Folter, sondern wurde übernommen.

1

Man sollte dabei aber erwähnen das das Christentum sich auch ausgebreitet hatte als es selbst verfolgt wurde. Als diese Verfolgung im vierten Jahrhundert ein Ende nahm gab es in der gesamten bekannten Welt eine beachtliche Zahl an Christen. Die "Mission" über Diskriminierung und auch durch Gewalt, die es leider wirklich gab entstand erst im fünften Jahrhundert.

0

Ich sage mal, das kommt durch den Konkurrenzkampf. Im antiken Griechenland wurde auch nicht unbedingt an viele Götter geglaubt. In dem einen Kult wird an einen Gott geglaubt, in dem anderen wiederum an einen anderen Gott. Die Entwicklung ging dann wohl von "Unser Gott ist besser als Eurer" -> "Ihr glaubt an den falschen Gott / Teufel" -> "Unser Gott ist der einzige Gott."

Hi, die normative Kraft des Faktischen. Jedoch: im AT gabs fremde Götter. Jehova war eifersüchtig, ein junger Gott mit Anmaßung, stärker als andere Götter (Du sollst keine Götter haben neben mir). Im NT gibts viele Wesenheiten mit gottähnlichen Fähigkeiten. Neben Teufel und Dämonen auch die Engel, die Heiligen. Deren Anrufung um Hilfe (Heilige Maria hilf!) kann Wunder bewirken. Somit ist auch im Christentum durch die Hintertüre eine Art Polytheismus entstanden. Gruß Osmond

Deren Anrufung um Hilfe (Heilige Maria hilf!) kann Wunder bewirken.

Aber nur bei den Katholiken...

0

Dem stimm ich zu! Gerade in Griechenland werden Heilige sehr verehrt. In dem Sinne ist der "Polytheismus" nicht ganz ausgerottet :)

0

Völliger Unsinn ist das ! Kein anderer als Gott kann Wunder tun . Das kann nur Gott . Maria ist Mensch und Mutter Gottes ,sie ist Fürbitterin und Vorbild im Glauben .

Zu sagen Maria wäre eine Göttin im Katholischen glauben zeiugt nur wie wenig Ahnung man von der Materie wirklich hat.

1
@ALATI

ALATI, Maria ist die Mutter Jesu, aber nicht die Mutter Gottes, denn Gott hat keine Mutter - Er ist der Ewige...Auch kann sie nicht für uns bitten, denn sie ist, davon gehe ich aus, beim Herrn. Nur einer ist Mittler, zwischen Gott und den Menschen 1. Timotheus 2, 5 Denn Gott ist einer, und einer Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus Gerade erst heute gelesen...

lg

0

es gibt ja immernoch den hinduismus und die katholiken sind ja auch auf gewisse weise eine fortsetzung des römischen polytheismus

@black Dracula

Warum redest du über Dinge von denn du keine Ahnung hast ...?

Im Römischen Katholischen Glauben gibt es nur einen Gott ! Den Dreifaltigen Gott : Der Vater und der Sohn und der heilige Geist !

Alles andere ist eine Behauptung von Leuten die die Katholische Lehre **offensichtlich nicht mal im Ansatz kennen . **

0
@ALATI

Warum redest du über Dinge von denn du keine Ahnung hast ...?

Ad Hominem.

Alles andere ist eine Behauptung von Leuten die die Katholische Lehre **offensichtlich nicht mal im Ansatz kennen . **

Auch Ad Hominem.

0
@ALATI

ganz genau einen DREIfaltigen gott, eine gottesmutter und fast 7000 heilige

0

Den Vielgötter glauben gibt es noch in vielen teilen der Erde ! Auch die Hindus glauben doch an unzählige Götter ....

Was möchtest Du wissen?