Griechische Kultur - "Renaissance Schnitt"?

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1 Antwort

Die Griechen (oder Byzantiner) waren wie schon in der Antike auch im Mittelalter technologisch ihren europäischen Nachbarn überlegen. Als Konstantinopel 1453 fiel verließen viele angesehen Gelehrte, Geistliche und Wissenschaftler die griechischen Gebiete und ließen sich in Resteuropa, insbesondere in Italien, Deutschland und Spanien (bzw. den Ländern, die wir heute so bezeichnen) nieder. So brachte es zum Beispiel der berühmte El Greco, ein Künstler aus Kreta, zu einer nennenswerten Position an Spaniens Hof. Viele der geflohenen Lehrer und Professoren unterrichteten an Universitäten und Schulen der italienischen Stadtstaaten und waren aufgrund ihrer Fachkenntnisse sehr geschätzt. Ihr hoher Bildungsstand trug dazu bei, das Bildungsniveau der damaligen Zeit zu erhöhen.

Im Gegensatz zur oft Wiederholten Propagandalüge, die heute einheitlich in türkischen Schulen gelehrt wird, nämlich das Griechen, Armenier und andere Minderheiten im osmanischen Reich keine Repressalien zu befürchten hatten, mussten viele Menschen aufgrund ihrer Nationalität und/oder der Religion die Heimat verlassen, in denen ihre Vorfahren schon tausende von Jahren lebten.

Was die Türken von ihren christlichen Mitmenschen hielten, wurde spätestens ab dem Jahr 1914 offensichtlich, als sie Millionen von ihnen systematisch in den Tod schickten. Der Holocaust an diesen mindestens 3 Millionen Menschen wird von der Türkei bis heute geleugnet.

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