Welche Gründe gibt es, um an Gott zu glauben?

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22 Antworten

Hallo DanIsMyName,

ich denke, es gibt eine Menge an Gründen, an Gott zu glauben, doch nicht jeder ist bereit, diese auch anzuerkennen und gelten zu lassen. Viele wären z.B. nur dann bereit an Gott zu glauben, wenn seine Existenz wissenschaftlich irgendwie nachweisbar wäre. Da es diesen Nachweis aber nicht gibt, halten sie den Glauben an Gott eher für ein Märchen. Doch macht man es sich dabei ein wenig zu einfach. Dinge nur dann für existent zu halten, wenn es dafür einen wissenschaftlichen Nachweis gibt, ist ziemlich kurz gegriffen.

Wenn man nach Beweisen (nicht im streng wissenschaftlichen Sinn) fragt, dann gibt es diese sicherlich zuhauf. Die gesamte Natur trägt Beweise für schöpferische Macht und Intelligenz in sich. Das menschliche Auge ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Hierzu einige Fakten:

Unsere Augen sind in Zusammenspiel mit dem Gehirn in der Lage, zahllose Farben zu unterscheiden, sich bewegenden Objekten zu folgen und Dinge dreidimensional wahrzunehmen. Möglich wird all das durch verschiedene hochkomplexe Mechanismen des Auges. So kann sich beispielsweise die Pupille von 1,5 auf 8 Millimeter weiten und damit die 30-fache Menge an Licht ins Auge lassen. Das Licht wird nun durch die Linse gebündelt und auf die Netzhaut gelenkt, wo es dann 100.000 mal verstärkt wird.

Die Netzhaut ist aus 6 Millionen Zapfen aufgebaut, die für das farbliche Sehen zuständig sind, sowie etwa 120 Millionen Stäbchen, die 1000 mal empfindlicher sind als die Zapfen und uns auf diese Weise das Sehen selbst bei sehr schwachem Licht ermöglichen. Die Nervenzellen der Netzhaut, die mit den Zapfen und den Stäbchen verbunden sind, können in kürzester Zeit auf Veränderungen der Lichtreize reagieren. Diesen Anpassungsmechanismus nehmen wir z.B. dann wahr, wenn wir einen längeren Autotunnel verlassen und wieder ans Tageslicht kommen. Wir sind zwar im ersten Moment etwas geblendet, doch das Auge passt sich in Sekundenschnelle an die neuen Lichtverhältnisse an.

Das ausgeklügelte Sinnessystem des menschlichen Auges übertrifft die leistungsfähigsten Kameras bei weitem. Die Zeitschrift Popular Photography schrieb dazu einmal: "Die Kamera mit dem menschlichen Auge zu vergleichen stellt keine gute Analogie dar. Das Auge des Menschen entspricht eher einem erstaunlichen modernen Supercomputer mit künstlicher Intelligenz, mit Möglichkeiten der Nachrichtenverarbeitung, mit Geschwindigkeiten und Operationsweisen, die diejenigen eines jeden von Menschen geschaffenen Geräts — Computer oder Kamera — in den Schatten stellen."

So faszinierend das Auge auch ist, es ist nur ein Organ von vielen, das eindrucksvoll ein großes Maß an Intelligenz und Genialität erkennen lässt. Das komplexeste und beeindruckendste all dieser Organe ist jedoch ohne Zweifel das menschliche Gehirn. Der Autor Peter Russel schrieb folgendes darüber: "Je mehr man über das menschliche Gehirn herausfindet, umso deutlicher erkennt man, wie weit seine Kapazität und sein Potenzial bisherige Annahmen übersteigen. Das Gedächtnis ist nicht wie ein Behälter, der sich allmählich füllt, sondern mehr wie ein Baum, an dem Haken wachsen, an denen die Erinnerungen aufgehängt werden. Alles, woran man sich erinnert, ist wie ein Satz neuer Haken, an die wiederum neue Erinnerungen gehängt werden können. So wird die Gedächtniskapazität immer größer. Je mehr man weiß, desto mehr kann man lernen." (The Brain Book). Und der Neurochirurg Dr.  Robert J.  White gab zu: „Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als die Existenz einer höheren Intelligenz anzuerkennen, die den immer aufs neue verblüffenden Zusammenhang zwischen Hirn und Geist geplant und entwickelt hat. Über die Vorstellungskraft des Menschen nämlich geht dieses Phänomen weit hinaus. .  .  . Ich muß einfach glauben, daß dies alles einen intelligenten Anfang gehabt, daß jemand es in Gang gesetzt hat" ("Kümmert sich Gott wirklich um uns?" Seite 6).

Ist es wirklich glaubhaft, das Auge, das Gehirn oder irgendein anderes Organ als das Produkt einer langen Kette zufälliger Ereignisse zu sehen? Viele Wissenschaftler sind zwar davon überzeugt und liefern eine Menge Denkmodelle dazu, doch andere Wissenschaftler haben ihre Zweifel. Zu ihnen zählt John Polkinghorne von der Universität Cambridge (England). Seine Überlegungen führen ihn zu folgendem Schluss: "„Der theoretische Physiker Paul Dirac entdeckte die sogenannte Quantenfeldtheorie, die für das Verständnis der physikalischen Welt grundlegend ist. Ich kann nicht glauben, daß Diracs Fähigkeit, jene Theorie zu entdecken, oder Einsteins Fähigkeit, die allgemeine Relativitätstheorie zu entdecken, eine Art Abfallprodukt von unseren Vorfahren ist, die sich vor Säbelzahntigern verstecken mußten. Etwas Tiefgründigeres, Rätselhafteres ist im Gange. .  .  .
Wenn wir uns die vernünftige Ordnung und die transparente Schönheit der materiellen Welt ansehen, die durch die physikalische Wissenschaft enthüllt wurde, sehen wir eine Welt, die mit Indizien für einen Verstand übersät ist. Für einen gläubigen Menschen ist es der Verstand des Schöpfers, der auf diese Weise zu erkennen ist" (in Commonweal, aus: "Gibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?", Seite 52).

Wie Du also siehst, bewerten Menschen das, was sie sehen und beobachten können, auf unterschiedliche Weise. Wie die angeführten Beispiele jedoch zeigen, ist es auch nicht unwissenschaftlich, von der Existenz Gottes überzeugt zu sein. Letztendlich muss jedoch jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

LG Philipp

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Kommentar von Ente222
16.06.2016, 10:32

Lieber PHIlipp, von Herzen Danke für diese kluge und verständige Antwort. Logiscih und verständlich hast du erklärt, warum es für einige Menschen klar ist, daß es ein hochintelligentes Wesen, das hinter allem steht, geben muß.

Aber wie du sagst: letztendlich muß jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Dennoch tun mir eigentlich diejenigen sehr leid, die sich gegen unseren liebevollen Schöpfer mit aller Gewalt sträuben. Wer keine andere geistige Lebensqualität kennt, als das, was Satan, der Teufel, der Gott dieser Welt (2. Kor. 4:4) zu bieten hat, der ist arm und bedauernswert.

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Habt ihr ein Paar plausible und logische Gründe warum man an Gott glauben sollte.

Ich habe einige für mich plausible Gründe, weshalb ich an Gott glaube, aber das sind persönliche Gründe und daher auch nicht für jemand anderen relevant.

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Ich hoffe du bist mir nicht böse, aber ich werde für dich beten. Damit du Gott kennen lernen kannst. Er ist ein liebervoller vater und obwohl du a Gott nicht glaubst, er liebt wie ein vater seine kinder liebt.durch meine glaube an Gott und jesus habe ich viel erreicht, ich war 5 jahren krank die ärzten gaben mir keine hoffnung  und ich habe angefangen an Gott zu vetrauen . Eines tage betete jemand in name jesus für mich und plötzlich wurde ich wieder gesund.Gott hat mich von schulden befreit ohne das ich ein cent bezahlt hätte. Er hat mich ein wundervolle mann gegeben obwohl ich keine hoffnung mehr hatte .Über die Existenz Gottes schreibt die Bibel: Dass die Menschen genügend Hinweise haben, um zu erkennen, dass es einen Gott gibt, aber sie wollen diese Tatsache nicht wahrnehmen.Die anderen aber, die sich auf die Suche machen, zu denen sagt Gott: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so werdet ihr mich finden.“

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Kommentar von DanIsMyName
13.06.2016, 18:07

Okay danke :)

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Der einzige plausible Grund, den ich je gehört habe ist..."Was hast du zu verlieren?". Wenn Religion richtig liegt und du an Gott glaubst und alles schön befolgt hast, dann kommst du in den Himmel. Wenn alles Quatsch war, verlierst du nichts.

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Kommentar von Meatwad
14.06.2016, 21:37

Wenn Religion richtig liegt und du an Gott glaubst und alles schön befolgt hast, dann kommst du in den Himmel.

Es sei denn, man hat den falschen Gott angebetet.

Wenn alles Quatsch war, verlierst du nichts.

Genau. Nichts. Außer ein Leben, in welchem man sich Regeln eines Gottes unterworfen hat, den es nicht gibt. Sprich: alles.

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Hm.. Für mich gibt es keinen Grund so wie für dich... Denn es gibt ihn nicht und in meiner Welt schon gar nicht ... Er würde viele Dinge in meinen Augen gar nicht zulassen wenn es einen gäbe ... Ich mein er sollte der sein der einen beschützt !

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Kommentar von comhb3mpqy
13.06.2016, 18:50

ich glaube, dass es Gott gibt. Wenn Sie an einigen Gründen/Argumenten interessiert sind, warum ich an Gott glaube, dann können Sie ja mal meine Antwort auf diese Frage lesen. Oder Sie fragen mich einfach.

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Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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Tja, wenn man alles in die Brüche geht, dann ist es aufmunternd wenn man einer höheren Macht die Schuld geben kann.

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Reine Mathematik.

  • Wenn es Gott nicht gibt, ist es egal, was du tust und glaubst.
  • Wenn es Gott gibt, hast du als Ungläubiger schlechte Karten und kommst als Glaubender in den Himmel.

Du kannst alsuo durch den Glauben an Gott nur gewinnen.

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Gott ist bei mir und spricht zu mir ist das ein Grund um an Gott zu glauben ich denke ja!

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Kommentar von DerBuddha
13.06.2016, 19:03

manchmal können solche "gespräche" auch der grund für eine psychische erkrankung sein............:)

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Kommentar von stoffband
14.06.2016, 16:10

fakt ist meine Welt ist anders wie deine, und ich erlebe Dinge die unglaublich sind!

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Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Belege, Indizien, Fakten, Beweise - oder wie auch immer man dies
bezeichnen möchte - finden sich m. E. in folgendem sehr interessanten
und empfehlenswerten Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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schau dir die geschichte der religionen an, dann hast du deine gründe NICHT an einen erfundenen gott zu glauben.............

jahwe (der monotheistische gott): ein vulkangott/kriegsgott der schasu-nomaden, die ihren gott und den glauben in die ägyptische mythologie hineintrugen, dabei gab es sogar eine göttin an seiner seite, nämlich aschera, die eine fruchtbarkeisgöttin war............ der heutige monotheistische jahwe entstand ca. 800 v. chr. zu zeiten der großen kriege israels und dabei wurde dann die fruchtbarkeistgöttin aus dem glauben verbannt und der vulkangott/kriegsgott zum alleinigen monotheistischen herrscher erhoben..........

hölle: der ursprung liegt in der ägyptischen mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen hintergrund, wurde unterwelt genannt und in dieser musste jede nacht der sonnengott ra/re hinabfahren, abenteuer bestehen um am nächsten tag wieder am himmel erscheinen zu können.............. aus dieser unterwelt hat der monotheistische glaube dann die monotheistische hölle erfunden, um die gläubigen an seinen glauben zu binden und mit schönen erfundenen märchenstrafen dann drohen zu können..............

teufel: der ursprung liegt in der griechischen mythologie, wurde dort minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische teufel und lebte, ups, unter der erde............ er fraß gerne menschen und wurde als strafe von einem gott (poseidon) den menschen untergejubelt........ aus dieser geschichte wurde dann der monotheistische teufel..............

alles also nur märchen............... und drei gute gründe, NICHT an einen gott glauben zu müssen..........:)

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Das Universum, die Sonnen, die Planeten, das Leben, die Menschen schaffen nichts davon, ergo muss es was geben der das kann und das ist Gott

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der gottesglaube gibt einem  kraft, sein leben zu meistern.

ist doch klasse, oder?

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Logische und plausible Gründe dafür gibt es nicht, aber dafür individuelle und psychische Gründe.

Jedoch gibt es unzählige logische und plausible Gründe nicht an ihn zu glauben.

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Naja die Bibel ist das meist verkaufteste Märchenbuch für Erwachsene, das ist doch ein Argument.

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Der Hauptgrund ist für mich, das wohl kaum alles zufällig und von selbst entstanden ist.

Aber an einen Gott von der Bibel und dem Koran glaube ich auch nicht, das ist total primitiv und aus der Steinzeit, was es wirklich da wahrscheinlich gibt, kann ein Mensch sowieso nicht erklären oder verstehen. 

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hey ;),

1. woraus sind denn adam und eva entstanden?aus staub kommen Organe sicher nicht :D

2.Die Tiere sind auch nicht aus staub entstanden,genauso wie wasser,berge usw ;)

3.ausserdem denkst du jesus wäre einfach ohne grund(gottes auftrag)auf alles eingegangen?ich glaub er hatte schon ein grund/auftrag...hust gott hust...

Genug gründe?falls nicht:glaube es einfach :D ;)

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Kommentar von JTKirk2000
13.06.2016, 16:51

1. woraus sind denn adam und eva entstanden?aus staub kommen Organe sicher nicht :D

2.Die Tiere sind auch nicht aus staub entstanden,genauso wie wasser,berge usw ;)

Indirekt ist das durchaus möglich. Zwar nicht allein aus Staub, sofern dieser nicht auch geringste Spuren von beispielsweise Wasser und weiteren notwendigen chemischen Elementen für Leben enthält, aber es kann durchaus der Fall sein, dass die Erde in ihrer Entstehungsphase durch Meteoriten ebenso mit Leben wie mit Wasser und allen andere chemischen Elementen versorgt wurde.

3.ausserdem denkst du jesus wäre einfach ohne grund(gottes auftrag)auf alles eingegangen?ich glaub er hatte schon ein grund/auftrag...hust gott hust...

Was das betrifft, spielt dieser Grund in einer anderen Liga, denn der Eine glaubt nicht an Gott und auch nicht an den Sohn Gottes, und der andere glaubt an alle drei Punkte, die Du erwähntest.

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Die Gravitationskonstante ;)

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Kommentar von Silkbrother
13.06.2016, 16:39

😂 was zum geier solln dass sein?

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Kommentar von DanIsMyName
13.06.2016, 16:39

Was ist das? :D

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