Sollte Greta Thunberg ein Denkmal erhalten?

Das Ergebnis basiert auf 468 Abstimmungen

Nein, keine gute Idee 53%
Gut so. Greta ist eine tolle Persönlichkeit. 44%
Keine Meinung zu dem Thema 1%

131 Antworten

Nein, keine gute Idee
  • Nein, ich finde Denkmäler von lebenden Personen völlig absurd, nicht nur in Bezug auf Greta Thunberg. Denkmäler sollten jemandem gedenken, dessen Lebenswerk erinnernswert ist.
  • Um ein Lebenswerk zu ehren, sollte man das Lebenswerk kennen. Und nur wenn man posthum jemanden ehrt, dann kann man das abschätzen.
  • Was alles genau hinter Greta steckt, kann man noch gar nicht abschätzen. Sie wird auch viel instrumentalisiert, vermarktet und wurde von sehr reichen und mächtigen Menschen in diese Position gehievt. Mir kommt das alles nicht so ganz geheuer vor.
  • Ich stimme zu, dass Greta wichtige Anstöße gibt, aber nüchtern betrachtet hat sie keinerlei Lösungen sondern nur viele Worte. Anklagen und Fordern ist auf jedem Gebiet drastisch einfacher, als wirklich anzupacken und Lösungen zu entwickeln. Messe Personen an ihren Taten, nicht an ihren Worten. Das ist meine Devise.
  • Wir brauchen Menschen, die die Zukunftsprobleme lösen können. Wir brauchen aber wesentlich weniger Typen, die nur fordern, klagen und keine anderen Meinungen gelten lassen. Greta ist eine Schülerin, die hochgepusht wurde, aber quasi nichts eigenes geleistet hat.
Ich stimme zu, dass Greta wichtige Anstöße gibt, aber nüchtern betrachtet hat sie keinerlei Lösungen sondern nur viele Worte

Erwartest du den Lösungen von einer 16jährigen?

Alles was Greta will ist, daß die Politiker den Wissenschaftlern zuhören. Das sind die Fachleute für Lösungen.

Greta ist eine Schülerin, die hochgepusht wurde, aber quasi nichts eigenes geleistet hat.

Sie hat doch einiges geleistet. Sie hat dafür gesorgt, daß viele Leute endlich aufgewacht sind. Die Wissenschaftler sagen seit 30 Jahren, daß sich was ändern muß, aber bisher wurden sie meist ignoriert.

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@Saturnknight
Erwartest du den Lösungen von einer 16jährigen?

Keine 16-Jährige muss auf der Weltbühne sprechen. Selbstverständlich dürfen 16-Jährige auch ihre Kindheit genießen.

Aber wenn sie unbedingt sprechen will, dann muss sie mehr zu bieten haben als Forderungen.

Fordern kann jeder, lösen ist das Schwierige!

Sie hat doch einiges geleistet. Sie hat dafür gesorgt, daß viele Leute endlich aufgewacht sind. 

Sie persönlich? Nicht der Medienwirbel, der um sie herum instrumentalisiert wurde? Sie selbst ist quasi austauschbar und nur durch ihre "besondere Art" etwas auffallender.

Nein, sie hat nicht wirklich was "geleistet". Ich hasse es schon, dass unsere Politiker nur reden.Jetzt reden auch noch die Jugendlichen nur herum.

Es wird Zeit, was zu tun, anstatt nur zu schwadronieren.

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@Kajjo
Es wird Zeit, was zu tun, anstatt nur zu schwadronieren.

Sie tut was. Schwadronieren tust du . .

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Gut so. Greta ist eine tolle Persönlichkeit.

Grundsätzlich ja. Aber mit Vorbehalt. Aktuell wäre das mmn ein schlechter Zeitpunkt. Viele Menschen nerven sich ab ihr. Viele Medien fokussieren sich auf Greta und nicht auf das Ziel von Greta. Die Medien merken, dass Greta die Gemüter erhitzt. Was die Gemüter erhitzt, sorgt für Klickzahlen. Also schreiben sie mehr und mehr über Greta und nicht über das eigentliche Thema: Klimaschutz.

In den Kommentarspalten ist dann zu sehen, wie sehr manche Menschen sich an der medialen Präsenz Gretas gestört fühlen. Ich wage zu behaupten, dass manche, die vorher keine Meinung zum Klimawandel hatten, diesen jetzt nur aufgrund ihres mit der Berichterstattung-überfordert-seins abstreiten. Das Greta-Bashing wird immer grösser.

Jetzt eine Gedenkstatue zu errichten würde alles nur noch verschlimmern.

Die Aussagen von Greta zum Klimawandel sind Fakten. Die sind wichtig. Nicht ihre Person.

Nein, keine gute Idee

Ich schätze Greta Thunberg sehr. Genauso wie ich viele andere ihrer Mitstreiter schätze.

Ich verstehe nicht, warum Menschen immer wieder einzelne Personen auf irgendwelche Sockel heben müssen, seien sie nun ideeller Natur oder eben aus Beton.

Ich hoffe, dass stattdessen weiterhin für einen intelligenten Umweltschutz und einen damit zwingend notwendigen Systemwechsel debattiert wird.

Dass man die Findung von Lösungen für eine tragfähige Zukunft nicht Politikern überlassen kann, die allzu sehr mit der Wirtschaft verknüpft sind, zeigt dieses denkwürdige sog. Klimapaket.

Wenn ich als Beispiel nur den Hype um diese angeblich so klimafreundlichen Elektroautos betrachte, die dreckigsten und umweltschädlichsten Abbau von Lithium und Kobalt voraussetzen, unglaubliche Ressourcen bei der Herstellung dieser Autos verpulvern und weiterhin enormen Mikroplastikabrieb via Reifen haben, dann kommt mir der Eindruck, dass es nicht eigentlich um Klimaschutz, sondern um ein weiteres Gesundstoßen von Konzernen geht.

Hingegen finden Themen, die mindestens genauso wichtig wären, wie eine umweltfreundliche Umgestaltung der Landwirtschaft und dieser Tierhaltung in wahnwitzigen Ausmaßen, oder die plastikbasierte Verpackungsindustrie überhaupt keine Erwähnung.

Ich finde, das riecht alles sehr nach einer riesengroßen Mogelpackung und so werden wir Fff und XR wohl noch lange Zeit dringend brauchen.

Die Speiseplanumstellung auf regionale - jahreszeitliche Produkte fehlt bei den meisten Stadtmenschen . Die wollen Erdbeeren -Spargel - Orangen Ganzjährig !

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