Grenzkostenminimum wann anwenden?

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2 Antworten

Die Grenzkosten sind die 1. Ableitung der Kostenfunktion. Bei einer kubischen Kostenfunktion folgt für die Grenzkosten, dass sie durch eine Parabel abgebildet werden. Das GKM entspricht dem Wendepunkt der Kostenfunktion. Es kann ohne weiteres überschritten werden, solange das Betriebsoptimum (Minimum der Stückkosten) noch nicht erreicht ist. Für den Bereich zwischen GKM und BO gilt: die Kosten für eine zusätzliche Einheit eines Gutes steigen zwar an, trotzdem fallen die Stückkosten aufgrund des vorher erreichten hohen Niveaus.

Zahlenbeispiel: Bei einem Stückkostenniveau von 100,- € führt eine Ausweitung der Produktion um 1, 2 oder 3 Stück zunächst zu 40,-, 50,-, 60.- € Stückkosten usw. Solange die Zusatzkosten für eine Produktionseinheit unter 100,- € bleiben, sinken aber die Stückkosten.

Bei dieser Überlegung helfen der sogenannte Fahrstrahl, der zur Tangente an die Kostenfunktion wird, und das Steigungsdreieck an der Kostenfunktion. Der Fahrstrahl bildet die Stückkosten ab, das Steigungsdreieck die Grenzkosten. Solange das Steigungsdreieck im Tangenswert geringer bleibt, als das vom Fahrstrahl gebildete Dreieck, sinken die Stückkosten bei Ausweitung der Produktion. Ab dem Betriebsoptimum (Minimum der Stückkosten) kehren sich die Verhältnisse um. Hier schneiden sich die Kurven der Grenzkosten und der Stückkosten, die ab dann wieder ansteigen. Vgl. dazu auch diese Links:

http://www.webmic.de/loesung1.htm

https://www.wiwiweb.de/kostenrechnung/kostenverlau/kostenart/durchschnitt.html


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Mei Welcher Produktionsmenge ist es günstig die Produktion noch etwas auszuweiten und warum?

Wichtiger ist aber das Betriebsminimum und das Betriebsoptimum.

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