Grenze der Kleinunternehmerrregelung überschritten?

1 Antwort

Die für Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 geschuldete Umsatzsteuer wird von Unternehmern, die im Inland oder in den in § 1 Abs. 3 bezeichneten Gebieten ansässig sind, nicht erhoben, wenn der in Satz 2 bezeichnete Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17 500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50 000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird.

Eindeutige Antwort: Ja. Du hast ja sogar im Rumpfjahr die 17500 überschritten, hochgerechnet auf ein volles Jahr bist Du also satt darüber.

Umsatzsteuervoranmeldungen und -erklärungen sind das Einfachste, was man in Zusammenhang mit Steuern tun muss, dafür lohnt sich der Steuerberater wirklich nicht. Für das Übrige solltest Du den ohnehin in Erwägung ziehen.

Ich komme allerdings kummuliert auf die 17.500 €. Das hatte ich schon berücksichtigt.

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@virgo1972

Du weißt aber schon, dass Du auch die "fiktive" Umsatzsteuer mitrechnen musst? In acht Monaten müsstest Du schon unter 9800€ bleiben, um die Grenze einzuhalten.

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@Mikkey

Ich hatte mir damals von der Steuerberaterin eine Grenze von 11.600 € ausrechnen lassen, damit ich quasi auf diese 17.500 € für das gesamte Jahr komme.

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@virgo1972

Ich weiß zwar nicht, was an

"zuzüglich der darauf entfallenden Steuer"

nicht zu verstehen ist (geht jetzt an die Adresse besagter Steuerberaterin), aber wenn Du diese Aussage nachweisen kannst, kannst Du den Schaden, der bei einer Fortsetzung der Kleinunternehmerregelung entsteht, bei ihr geltend machen.

So ganz wirst Du ja wohl nicht überzeugt sein, wenn Du hier diese Frage stellst?

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@MenschMitPlan

(17500 / 1,19) * 8 / 12

Ich weise zum dritten Mal auf "zuzüglich der darauf entfallenden Steuer" hin.

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