Greenpeace gegen Zirkus?

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10 Antworten

Gegen die Haltung von Wildtieren im Zoo und Zirkus setzt sich vor allem Peta ein. Man kann die Haltung eines Löwen im Zoo nicht mit der eier Hauskatze vergleichen, den Delphin im Delphinarium nicht mit dem Goldfirsch im Teich! EIn Wildtier wie Löwe, Elefant, Giraffe, Schimpanse etc. braucht Platz und Bewegungsmöglichkeiten, die ihm der Zirkus nie bietet. Viele Zirkustiere verbringen ihre Zeit außerhalb der Manege in engen Gitterkäfigen, die in einen Lkw passen. Da Wildtiere ihre Kunststücke nicht freiwillig machen, muss ihr Wille mit Gewalt gebrochen werden. Videos dazu (von geschlagenen oder und mit Elektroschocks gequälten Elefanten etc.) gibt es bei PETA und anderen zuhauf! Um sie an ihre menschlichen Trainer zu gewöhnen, werden die Tiere ihren Müttern als Babys weggenommen. Oft haben sie auch als erwachsene Tiere keine Artgenossen um sich. Für hochsoziale und intelligente Lebewesen wie Elefanten oder Schimpansen bedeutet Zirkus in der Regel lebenslange Qual! Nicht viel besser sieht es in meisten Zoos aus, was artgerechte Haltung und Platzangebot angeht. Zootiere zeugen Stereortypien, alte oder störrische Tiere werden aus ihrer Gruppe getrennt und (wie in Berlin!) nach China oder Rußland verkauft, "versehentlich" gezüchtete Tigerbabys umgebracht, und die kahlen Mini-Käfige der Menschenaffen oder Raubtiere sind einfach netsetzlich und entsprechen Standards des 19. Jahrhunderts. Es geht den Zoos vor allem um Profit, nicht um Arterhaltung. Sonst würden sie eher die Lebensräume der Tiere erhalten oder Tiere erfolgreich auswildern. Wenn es Tieren in freier Widlbahn nicht mehr gut geht, liegt nicht an Flöhen, sondern daran, dass der Mensch ihren Lebensraum zerstört! Tiere sind nicht dazu da, uns zu unterhalten. Zoo und Zirkus vermitteln die falsche Botschaft!

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solange der käfig groß genug ist und die tiere nicht gegen zäune springen oder aggrsiv sind ist alles gut wenn natürlich der käfig und das außengehege zu klein sind sollte man greenpeace oder eine aktion z.b wwf anrufen die kümmern sich dann um die Tiere. IM hamburger Zoo zum beispiel haben die Tiere viel Platz für die Urang Utans wurde ein Käfig gebaut wo eine Kuppel geöffnet werden kann und die Tiere fühlen sich am Anfang waren es 4 Tiere mittlerweile sind es sogar 12 Tiere.

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Was GP dazu meint, weiß ich auch nicht. Es ist aber sehr schön, daß Du mit den Tieren mitfühlst. Wir können alle etwas für alle Tiere tun,indem wir zum Beispiel möglichst wenig oder gar kein Fleisch essen, denn vor dem schlachten haben die Tiere große Panik. So würde es uns ja auch gehen. Außerdem können wir uns schlau machen über andere Tierthemen, zum Beispiel, daß die Jagd der Natur nicht nützt, sondern sie sogar schädigt.

Oder, daß Tierversuche nichts bringen, weil die Ergebnisse von Tierversuchen gar nicht auf Menschen übertragen werden können.

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Kommentar von CrazyDaisy
07.10.2010, 18:04

vor dem schlachten haben die Tiere große Panik Aaah, ein Experte. Wie oft warst Du schon beim Schlachten anwesend?

Und ich finde es ganz toll, dass Du Dich so für die anwachsende Wildschweinpopulation, gerade auch in den Berliner Stadtteilen, einsetzt. Genau das brauchen wir: Viele, viele Wildschweine in Gärten und Maisfeldern und viele, viele Rehe in den Wäldern. Dann können wir auch getrost auf einen Sturm wie "Kyrill" verzichten, um uns vom dunklen Wald zu befreien!

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Zoos finde ich, im Gegensatz zum Zirkus eigentlich noch sehr human.

Der Platz ist zwar begrenzt, aber für Futter ist gesorgt.

Beim Zirkus gefällt mir der Gedanke nicht, dass die Tiere zu ihren Kunststücken dressiert(teilweise gezwungen) werden

was GP davon hällt, weiß ich allerdings nicht. Das die es nicht gut heißen glaube ich aber alle mal.

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Die wundervolle Freiheit besteht zu einem guten Teil aus: Hunger, Parasitenbefall, Säuglingssterben, Konkurrenzdruck, Unfallgefahr, Todfeinden (im Falle der Löwen ist es der Mensch, im Falle vieler anderer Tiere Fressfeinde, wie z.B. der Löwe).

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Kommentar von pecudis
07.10.2010, 09:51

DH - Deswegen werden die Tiere im Zoo und im Zirkus ja auch viel älter als ihre "freilebenden" Verwandten.

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Das Problem ist ja, wenn jemand gegen Zoo und Zirkus ist, dann muß der als allererstes auch gegen jede Heimtierhaltung sein.

Im Zoo und im Zirkus haben die Tiere fachgerechte Betreuung, bedarfsgerechtes Futter, Training und Beschäftigung, die so ausgelegt ist, daß möglichst viele arteigene Verhaltensweisen dabei abgedeckt werden. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wird kontrolliert.

Bei Käfighaltung von Heimtieren, Hamstern, Kaninchen, Wellensittichen etc stimmt sehr oft nicht mal das Futter, und die meisten Tierhalter haben über ihre Tiere überhaupt nichts gelernt, wenn sie sie sich anschaffen, erst recht haben sie keine Ausbildung. Und kontrollieren tut erst recht keiner. EIngebrochen und geklaut wird bei Bauern, oder in Zoos, aber nie - wirklich nie! - mal bei Hamsterzüchtern.

Wenn also Greenpeace (oder Peta, oder wer auch immer) zu viele Aktionen gegen Zirkus & Co unternimmt dann müssen sie damit rechnen, daß ihnen ein Großteil der SPenden wegbricht - und das tun die nie, davon leben sie ja.

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Kommentar von kuanyin66
07.10.2010, 15:23

Dieser Vergleich hinkt, denn man kann die Haltung einer Hauskatze nicht mit der eines Elefanten vergleichen. Peta etc. sind gegen Wildtiere im Zirkus, denn Wildtiere können dort nie artgerecht gehalten werden und werden gequält, damit sie ihre "Kunststücke" machen - davon gibt es genügend Videos etc.! Peta fordert seit langem ein Heimtiergesetz, das die von Dir genannten Mißstände unterbinden soll, das zB die Haltung von Exoten verbietet; Peta fordert einen sogenannten "Hundeführerschein" und warnt davor, sich Tiere unbedacht oder vom Züchter zu kaufen, sondern sich ein Tier aus dem Tierheim zu holen und sich dort über die Haltung zu informieren. Peta kann hingegen weder Zoohändlern noch Heimtierhalten ihre Tiere wegnehmen! Alles, was sie tun können, ist die Augen offenzuhalten, wenn es Tieren nicht gut geht, und dann, wenn dabei gegen geltendes Recht verstoßen wird (wie Zwingerhalten mit Anbinden, Tiere quälen oder schlagen ...), die Behörden einzuschalten. Etwas, das im übrigen jeder von uns tun kann!

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Du scheinst nur Minizoos zu kenen!

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willst du sie jetzt aussetzen?? Da würden sie Verhungern, sie sind in Gefangenschaft geboren und wissen mit Freiheit nichts anzufangen, also lass sie wo sie sind ,damit sich Menschen an ihnen erfreuen können , die kein Geld haben um nach Afrika zu fliegen um die Tiere in Freiheit zu sehen

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wieso die tiere sind glücklich

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Kommentar von SchalkeFan3
06.10.2010, 16:03

Glück definiere ich anders !

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