Gravitationswellen- Teilchenphysikalische Betrachtung?

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3 Antworten

Wenn es Gravitonen in dem Sinne gibt, so sind sie wie Photonen Bosonen und haben keine Eigenmasse. Es sind auch eigentlich keine Teilchen im üblichen Sinne, so wie das Photon auch keines ist. Materieteilchen können als lokalisiertes Wellenpaket mit einer scharf bestimmten Teilchenzahl auftreten, Photonen jedoch nicht.

Es gibt Lichtwellenpakete, die aber eine unbestimmte Anzahl von Photonen enthalten, während bestimmte Zahlen von Photonen eine scharf bestimmte Frequenz haben müssen und dann überhaupt nicht lokalisiert sein können. Für Gravitonen dürfte Ähnliches gelten, wenn es sie gibt, etwa als elementare Verzerrungen der Raumzeit/elementare Verlangsamungen der Zeit oder dergleichen.

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Das Standardmodell der Elementarteilchenphysik kennt gar keine Gravitonen (Gravitationswellen). 

Erst Stringtheorie modelliert auch sie - und das ist einer der Gründe, warum man Stringtheorie als so vielversprechend einstuft.

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Kommentar von Astroknoedel2
13.06.2016, 20:32

Da hast du zwar Recht, aber die Idee von Gravitonen gibt es schon seit den Arbeiten von J.A.Wheeler.

Die Stringtheorie enthält nur die erste (halbwegs) quantitative Beschreibung von Gravitonen.

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Die Gravitation wirkt natürlich auch auf die Teilchen und deshalb werden auch diese verzerrt.

Allgemein kann man aber mit der Gravitation in der Teilchenphysik nichts anfangen, da die Gravitation keine Austauschteilchen besitzt. (Bzw. man könnte sie noch nicht nachweisen, es ist die Rede von einem Graviton)

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