Gratifikationsrückzahlung bei Kündigung bis zum 31.03 des auf die Auszahlung folgenden Kalenderjahres?

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Bei sog. Gratifikationen (auch Jahressonderzahlungen genannt) hat man immer die "Jahresbrille" auf - da wird nichts unterjährig um- oder weitergewälzt.

Also: Die vorgenannten Zahlungen haben sowohl Vergangenheits- als auch Zukunfts-Charakter. Vergangenheit = Belohnung für Geleistetes, Zukunft = Belohnung für Betriebstreue. Und genau deshalb hat es sich eingebürgert, (zulässiger Weise) zu vereinbaren, dass, wenn jemand den 01.04. eines Kalenderjahres bei dem Unternehmen nicht mehr erlebt, er die Gratifikation des Vorjahres zurückzahlen muss.

Ergo: Man ist gut beraten, sein Weihnachtsgeld nicht sofort zu verbraten...

Klauseln im Arbeitsvertrag zulässig?

Hallo zusammen,

ich habe heute meinen neuen, unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten und wollte kurz nachfragen, ob folgende Klauseln vertretbar sind oder nicht:

"der AG ist berechtigt, den AN auch eine andere Tätigkeit zuzuweisen,...." - Ich bin als purchase agent angestellt (habe auch eine Stellenbeschreibung) und mein befristeter Arbeitsvertrag hatte diese Klausel nicht

"das Weihnachtsgeld ist zurückzuzahlen, wenn der AN bis zum 31.03. des Folgejahres kündigt..."

"der AN verpflichtet sich, soweit wie möglich, seine Urlaubsanschrift im Personalbüro zu hinterlegen"

"...soweit gesetzliche Bestimmungen längere Kündigungsfristen vorsehen, gelten diese für beide Parteien" - Wird hier nicht Kündigungsfrist und Schutz verwechselt?

Zudem finde ich leider keine Übersicht einer Entgelttabelle "Textilindustrie Ost". Wir sind am IG Metall Tarif angelehnt. Hat jemand zufällig eine Übersicht der Entgeltgruppen und Zwischenstufen und wann man nach welcher Zet aufsteigen kann?

Vielen lieben Dank im Voraus!!!!

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Urlaubsgeld nach Kündigung in der Probezeit?

Mir wurde von meinem momentanen Arbeitgeber innerhalb der Probezeit gekündigt, habe aber vom 1.1.2016 - 30.06.2016 dort gearbeitet, habe also ein halbes Jahr voll und müsste ja somit auch Anspruch darauf haben. Im Vertrag stehen nur Aussagen zur Rückzahlung, bzw. bin ich mir nicht sicher ob der Text zur Auszahlung auch auf mich zutrifft:

"Urlaubsgeld wird mit dem Gehalt für den Monat Juni in Höhe eines halben Bruttomonatsgehaltes gezahlt. Beginnt oder endet die Beschäftigung im Laufe des Kalenderjahres, so wird für jeden vollen Kalendermonat der Betriebszugehörigkeit 1/12 des zustehenden Urlaubsgeldes gezahlt. Bereits als Urlaubsgeld bezahlte höhere Beträge sind zurückzuzahlen.

Wird das Beschäftigungsverhältnis durch den Arbeitgeber fristlos gekündigt oder wird das Arbeitsverhältnis unberechtigt vorzeitig gelöst, so ist das Urlaubsgeld in voller Höhe zurückzuzahlen. Das gleiche gilt, wenn das Arbeitsverhältnis während der Probezeit gekündigt wird."

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Rückzahlung Weihnachtsgeld bei Kündigung zum 30.04

Hallo meine Damen und Herren,

ich habe folgende Regelung im Vertrag nun habe ich am 31.03 mit Wirkung zum 30.04 gekündigt. Das Weihnachtsgeld beträgt genau ein Monatsgehalt. Ist es zulässig, dass ich mein Weihnachtsgeld nun zurückzahlen muss? Ich dachte die Klausel würde dann nur bis zum 31.03 gelten.

Vielen Dank im Voraus!

Das Weihnachtsgeld wird freiwillig gezahlt und wird nur gezahlt, wenn sich der Angestellte bis zum Ablauf des auf die Zahlung folgenden Kalenderjahres in einem ungekündigten Beschäftigungsverhältnis befindet. Sonst sind für dieses Jahr bereits gezahlte Leistungen zurück zu zahlen.

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In welchen Fällen kann eine Kündigung durch den Arbeitgeber zu einer Sperre von ALG1 führen?

Normalerweise wird man nur bei Eigenkündigung oder Akzeptanz eines Aufhebungsvertrages gesperrt. Mich interessiert ob es auch Fälle gibt, und wenn ja, welche wo Leute durch Kündigung des AG auch gesperrt werden könnten.

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Soll Weihnachtsgeld zurückzahlen. Darf AG einfach Lohn einbehalten?

Hallöchen,

Im Dezember wurde eine Weihnachtsgratifikation ausgezahlt. Im AV steht wörtlich: Der AN ist verpflichtet diese zurückzuzahlen, wenn er bis zum 31.03. des auf die Auszahlung folgenden Kalenderjahres ausscheidet. Der AV ist befristet. Befristungsdatum ist genau der 31.03.2014. Dieser wurde nun nicht verlängert. Ohne Kommentar und vorwarnung wurde jetzt die Hälfte des Februarlohnes einbehalten. Auf die Frage warum wurde gesagt dass der AV bis zum 31.03. läuft und der letzte Arbeitstag somit der 30.03. ist. Somit der AN einen Tag vor Rückzahlungsfrist ausscheidet und ebenfalls der Märzlohn um die Hälfte einbehalten wird. Ohne Vorwarnung und Abmachung. Ist das rechtens oder kann man etwas dagegen tun?

Danke

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