Gras konsumieren mit Depressionen (15)?

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12 Antworten

Die Rolle von THC (Cannabis) im Zusammenhang mit Depressionen ist umstritten und gegenstand aktueller Forschung. Eines ist jedoch klar: Jede Person reagiert anders auf Cannabis. Es gibt Menschen, bei denen Depressionen durch THC verschlimmert werden können, es gibt jene auf dessen Depressionen THC keinen Einfluss hat und schlussendlich gibts auch einige, bei denen Cannabis antidepressiv wirkt.

Weniger Umstritten ist die Rolle von Cannabis und Psychosen. Cannabis kann bei vulnerablen (anfälligen) Personen Psychosen auslösen. Dies ist relativ gut dokumentiert. Hier ein Link zu einer objektiven und professionellen Website: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Cannabis_Psychose Es gibt unzuverlässige Website hüben wie drüben, also passe auf wo du dich informierst.

Ebenfalls wenig umstritten ist der Zusammenhang von Cannabis und Angststörungen. Cannabis kann bei vulnerablen (anfälligen) Personen Angststörungen verursachen. Hinzu kommen meist noch Depersonalisations- und/oder Derealisationserleben.

Grundsätzlich würde ich dir von kiffen bei Depressionen abraten. Es ist ein russisches Roulette. Man kann glück haben oder es kann massivst in die Hose gehen.

Meine Depressionen z.B. wurden u.a. durch intensiven Cannabis-Konsum ausgelöst. Dabei muss die depressive Wirkung von THC nicht sofort eintreten. Meist kommt sie verzögert, teilweise auch erst wenn man den Konsum schon länger beendet hat.

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Es besteht eine Gefährdung für psychische Erkrankungen (und darin ca. mit 1% enthalten auch evtl. Drogenpsychosen) etwa im Bereich zw. 4 bis 6 % in dieser Altersstufe.
Das Problem ist nach meiner (beruflichen) Erfahrung neben der evtl.  Psychosegefahr vor allem das Auseinanderdriften zwischen Realitätsbewältigung (also Funktionieren im Alltag: Schule, Konzentration, Energielevel/ 'Antrieb' ) und (vorübergehender) 'Entlastung' durch den Konsum.

Auf gut Deutsch: Das Kiffen wird immer wichtiger, während man im Alltag droht zu versumpfen.

Dieser Effekt tritt deutlich häufiger ein bei Leuten mit Vorbelastung z.B. durch Depression.

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Kommentar von kuchenschachtel
25.10.2016, 10:08

danke c: ich versinke auch so schon im Alltag, also von daher...

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Also aus persönlicher Erfahrung und meinem Umfeld kann ich dir sagen, dass Kiffen und Depressionen ein zweischneidiges Schwert ist. Dabei ist die (reale!) Gefahr einer Psychose meiner Einschätzung nach nur zweitrangig. 

Mir persönlich hilft es von Zeit zu Zeit den Spaß und die Konzentration für Dinge zu finden und daher hat es mein Leben schon bereichert. 

 Allerdings habe ich nicht nur einen Menschen in meinem Umfeld, der sich Tag für Tag versucht damit zu betäuben und dadurch lethargisch und unkonzentriert wurde. Das entwickelte sich zu einer psychischen Abhängigkeit die auch zu anderem Drogenkonsum geführt hat. 

Das größte Problem in deinem Fall ist schlicht weg, dass du zu jung bist und  dadurch ein verantwortungsvoller Konsum um so schwerer wird. Ich bin selbst nicht unschuldig, hab auch relativ früh angefangen und egal für wie reif man sich hält, man ist einfach zu jung um verantwortungsvollen Drogenkonsum zu betreiben und psychische Krankheit macht das nicht besser.

Wenn du unbedingt kiffen möchtest, warte bis du älter bist und am besten auch stabiler, lerne aus den Fehlern anderer ;)

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Ich hatte zwar nie Depressionen aber auch mal Probleme und damals das kiffen angefangen. Dadurch denkt man einfach an etwas anderes und es geht einem besser. Aber durch das Verdrängen sind die Probleme nicht gelöst, stauen sich auf und häufen sich dann nur, was es im Endeffekt nur noch schlimmer macht.

Mein Rat: Bringe Dein Leben auf die Reihe, finde die Ursachen für Deine Depressionen und beseitige diese! Dann steht einem Dübelchen hier und da nichts im Weg :)

Man kann sagen, dass fast jede andere Droge schneller abhängig macht als Cannabis, zumindest nicht physisch, aber psychisch. Wenn Du es pur rauchst, ist es weniger schlimm als mit Tabak gemischt.

Dass man wirklich Psychosen davon bekommt sind eher Einzelfälle und meistens extreme Dauerkonsumenten.

PS: Bei 1-2x die Woche wird es dann nicht bleiben ...


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Kommentar von kuchenschachtel
25.10.2016, 10:24

eh, aber ohne Tabak brennts nicht so... :D machst du immer mit Gras und ohne Tabak? (oder hast du damals)

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Depression ist schön tötlich

Depressive neigen dazu sich mit bewußtseinsverändernden Stoffen zu beschäftigen (in der hoffnung das hilft), demnach ist die statistik wohl höher

kiffen ist wie rauchen. Es führt zu suchtverhalten. heißt du wirst abhängig von dem zeug um dich genauso zu fühlen wie normal. Anfangs führen suchtfördernde Stoffe dazu, das du dich besser fühlst als normal. Der Körper gleicht das dem Stoffzufuhr an und du bist abhängig.

Da es sich um mittel handelt die das bewußtsein beeinflussen, ist es naheliegend das es nicht gut ist. Depressions ist eine bewußtseinsstörung. Das wird damit also nicht besser.

Bei der Behandlung von depression ist es wichtig das der patient die behandlung nicht durch lebensverändernde Entscheidungen stört oder medikamentös (auch kiffen) beeinflusst. Sonst hat der Arzt keine chance mit dir zu arbeiten.

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Bei mir waren es auch 1-2 Mal in der Woche. Dann 2-3 dann 4-5 dann 5-6 mal dann jeden Tag. Dann Kiffst du nur noch....kannst dich an nichts erinnern was vor 2-3 Wochen Passiert ist. Du weisst einfach garnichts mehr was in der Zeit passiert ist.

 Klar es ist ein bessere Alternative zu Alkohol aber eben auch nur in maßen 

eine Psychose zu bekommen ist bei Depressionen bestimmt Prozentual gesehen wahrscheinlicher jedoch hat Gras CBD welches bei Psychosen helfen soll. Also wenn dein Gras einen niedrigen CBD gehalt hat "könntest" du davon schneller eine Psychose bekommen.

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Kiffen bei Depressionen ist fast wie Selbstmord aufs ganze leben verteilt

wenn man Depressionen hat ist man sowieso total in sich gekehrt und nur am denken das ein fast der Kopf platzt, dazu noch kiffen !! das verstärkt das nachdenken und in sich gekehrt sein immens, dazu kommt noch nach dem Konsum die optische und räumliche Wahrnehmung das ist fast unmöglich für dein Gehirn und dein Selbstbewusstsein das zu verarbeiten im schlimmsten fall je nach Stärke der Depression kann es die Prozentzahl ist sehr hoch zu Psychosen oder Selbstmord kommen mit anderen worten dein Leben ist kaputt und Er oder Sie wie sie mal waren gibt es nicht mehr nie wieder. Und ein Link für You Tube gibt es vielleicht weiß ich nicht könntest auch alternativ ein Zombie Film gucken dann siehst du was dabei raus kommen kann. Gruß Torsten

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Kommentar von kuchenschachtel
25.10.2016, 10:25

Depression ist auch wie Selbstmord aufs ganze Leben verteilt!

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Man sollte überhaupt nicht kiffen, nicht mit 15 und schon gar nicht mit Psychosen.

Der Bruder meines Mannes hat aufgrund jahrelangen Drogenmißbrauchs tatsächlich eine schwere Psychose eingefangen und muß bis ans Lebensende Medikamente dagegen nehmen, die ihn ruhig stellen. Er läuft rum wie ein Zombie oder Roboter und ist ständig im Beruhigungszustand

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Du solltest erst einmal unterscheiden lernen zwischen "pubertär bedingten Traurigkeits-Phasen" und echten "Depressionen" (schau einfach mal nach, was Wikipedia so über Depressionen schreibt...)

Cannabiskonsum mit 15 ist keine besonders gute Idee, da das jugendliche Gehirn - also auch Deins - noch nicht fertig entwickelt bzw. ausgereift ist.

Wenn es ausgereift ist, kannst Du versuchsweise mit Cannabis loslegen, aber Du solltest vorher alles an Information mitgenommen haben, was Du über Cannabis bekommen kannst.

Zum Beispiel (Google) "Rauschzeichen".

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Wenn Du Depressionen hast: Wieso willst dann riskieren, dass es noch schlimmer wird? Lass´ einfach sein und Dir dafür fachärztlich helfen!

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Kommentar von kuchenschachtel
25.10.2016, 09:52

hm "ich konsumiere natürlich KEIN GRAS" aber ich würde trotzdem gerne Wissen ob es schlimmer werden kann oder ob das nur ein "Gerücht" ist

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Gras gilt als Gefühlsverstärker, da wird man noch depressiver.

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15+kiffen=Nein.

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